Treffpunkt war diesmal die Heiland-Kirchengemeinde: der Presbyterkonvent tagt zwei mal im Jahr.
Presbyterkonvent
Abgeordnete berichteten von Landessynode
„Wir dürfen Gottes Werkzeuge sein, eine wunderbare Aufgabe“, rief Eberhard Kenntner den Presbyterinnen und Presbyter aus dem Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel zu. Gut 30 Gemeindevertreter aus den 13 Kirchengemeinden waren Mittwochabend ...Beim Presbyterkonvent wollten sie sich bei den Abgeordneten über die Ergebnisse der letzten Landessynode der Rheinischen Landeskirche informieren. Und gleich zu Beginn stellte sich Superintendent Kenntner hinter die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Ihre viel diskutierten Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. „Man muss die ganze Predigt lesen.“
Dankbar sei Kenntner für die „Entideologisierung der politischen Stellungnahmen“ der rheinischen Landessynode. Diese sei sich dessen bewusst, dass alle miteinander auf dem Weg seien, dass Erkenntnisse wachsen und reifen müssten und Menschen hierfür oft unterschiedlich viel Zeit bräuchten. Dieses Bewusstsein führe zu „einer neuen Gelassenheit und Unaufgeregtheit, die dennoch klar Position beziehen kann“.
Berichteten von der Landessynode: Wolfgang Osterhage, Jutta Mack und Eberhard Kenntner.
Für Jutta Mack, Landessynodale aus Mehlem, „ist das Thema Globalisierung in den Gemeinden angekommen“. Dies beträfe etwa Geldanlagen mit Ethik-Filter aber auch die Frage, wie geputzt oder die Post verschickt wird. Ziel sei es, mit Unternehmen zusammen zu arbeiten, die ihre Arbeitnehmer „fair“ behandeln. Ganz konkretes Beispiel: „Keine Grabsteine aus Kinderarbeit.“
Alle Infos zur Landessynode 2010: www.ekir.de
Uta Garbisch 21.01.2010
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