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"Von der Freiheit
des Evangeliums reden setzt voraus, dass die Tatsache der unaufhebbaren
Unvollkommenheit des Menschen angenommen und gegen Perfektionsansprüche
politischer und pädagogischer Art verteidigt wird. Die Schule muss
deshalb so organisiert sein, dass der Schüler in seiner menschlichen
Unvollkommenheit ständig erleben kann, dass er in seiner Würde
geduldet und als Geschöpf Gottes ernst genommen ist, ehe er notwendigen
Leistungsanforderungen und Leistungsbewertungen ausgesetzt ist."
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