Dem Glauben Raum geben

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Orgel- und Glockenberatung

Ein Angebot an alle, die für Glocken Verantwortung tragen

Die Kirchengemeinden als Eigentümerinnen von Glocken sind für die gesamte technische Anlage und deren Pflege verantwortlich. Läutende Glocken müssen regelmäßig durch Fachfirmen gewartet werden. Die großen technischen Anforderungen des Läutewerks, des Glockenstuhls und des gesamten Glockenturms bringen unter Umständen Gefahren für Menschen und Bauwerke mit sich.

Die landeskirchliche Glockenberatung will den Gemeinden bei der Pflege und Erhaltung der Glocken ausgebildete Glockensachverständige beratend zur Seite stellen. Die Glockensachverständigen haben die Aufgabe, die Gemeinden fachlich zu beraten.

Kosten der Beratung

Die landeskirchliche Glockenberatung ist für die Gemeinden in einem bestimmten Umfang kostenlos (s. KABl. Nr. 1 vom 15.01.2015). Für eine durchgeführte Abnahmeprüfung erhebt das LKA bei der Kirchengemeinde eine Gebühr. Ihre Höhe richtet sich nach der im „Kirchlichen Amtsblatt“ veröffentlichten Gebührenordnung.

Aufgaben der Glockenberatung

  • Bestandsaufnahme des Geläutezustandes
  • Beratung des Sanierungsaufwandes
  • Empfehlung zum Einschalten von Statikern, Schwingungsgutachtern
  • Einholen und Überprüfen von Angeboten für Neuanlagen, Reparaturen und Wartungen
  • Abnahme einer sanierten Geläuteanlage
  • Beratung und Prüfung von neuen Glocken
  • Beratung bezüglich Turmakustik, Lautstärke und Uhrschlag

Die bauliche Beratung wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gebietsarchitekten der Bauberatung im Landeskirchenamt durchgeführt. Der/die Glockensachverständige prüft die Geläuteanlage und erstellt dem Presbyterium einen schriftlichen Bericht. Dabei werden unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten geeignete Vorschläge zur Erhaltung bzw. Verbesserung gemacht.

Zur Sicherung des Betriebes und Schadensvorbeugung müssen die Gemeinden gemäß Verwaltungsberufsgenossenschaft Wartungsverträge mit Fachfirmen abschließen.

Genehmigung

Bei Glockenangelegenheiten, beabsichtigten Veränderungen an Glocken und baulichen Veränderungen am Gebäude / Turm ist die Kirchengemeinde gemäß § 38 der Verordnung Kirchliches Finanzwesen (KF-VO) gehalten, beim Landeskirchenamt die kirchenaufsichtliche Genehmigung zu beantragen. Vor Beantragung der Genehmigung ist die landeskirchliche Bau- und Glockenberatung in Anspruch zu nehmen.

Kontaktadresse

Glockenberatungen und Abnahmeprüfungen sind durch das Presbyterium beim Landeskirchenamt schriftlich auf dem Dienstweg zu beantragen. Der Antrag ist zu richten an:
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt
Dezernat VI.3 Bauen und Liegenschaften
Orgel- und Glockenberatung
Sabine van der Linden
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Telefon 0211 / 4562 - 511
Fax 0211 / 4562 - 563
E-Mail Sabine.vdLinden@ekir-lka.de

 

 

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16.11.2010



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