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Duisburg: Neudorf-Ost

Mit Architekturpreis ausgezeichnet

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost hat zusammen mit der Architektin Jutta Heinze beim Wettbewerb „Auszeichnung guter Bauten 2006“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) rechter Niederrhein den ersten Preis gewonnen.

Blick in das Gemeindehaus Wildstraße in Duisburg, das nun im Rennen um den NRW-Architekturpreis ist.

Blick in das Gemeindehaus Wildstraße in Duisburg, das nun im Rennen um den NRW-Architekturpreis ist.

Belohnt wurde damit der Umbau mit Erweiterung des evangelischen Gemeindehauses Wildstraße 31 in Duisburg. Die Erweiterung sei "in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Lösung“, heißt es in der Preisbegründung. Nun nimmt das Gemeindehaus am Architekturpreis Nordrhein-Westfalen (Landespreis) 2007 teil.

Der Innenausbau sei eine „gekonnte Verbindung von Funktionalität und den gewählten Materialien“. Außerdem, so die Begründung weiter, sei das Gemeindehaus Wildstraße 31 eine „Lösung, die sich selbst erklärt“. Die Auszeichnung sei eine Bestätigung, dass „wir auf dem richtigen Weg waren und sind“, sagt Kirchmeisterin Beate Schöneberger zur Auszeichnung.

Mit dem Gedanken an einen Umbau des bestehenden Gemeindehauses trug sich die Kirchengemeinde schon länger. Eine Umgestaltung war notwendig geworden, weil man beide Gemeindehäuser mit Kirchsaal (Wildstraße und Bürgerstraße) hätte renovieren und sanieren müssen.

Gemeinschaftsgefühl aufgenommen

Seit 2004 begleitete die Architektin Jutta Heinze diesen Prozess. Viele Ideen wurden entworfen und vorgestellt, bis man sich dann doch zum völligen Umbau mit Erweiterung des bestehenden Gemeindehauses Wildstraße, mit Jugendzentrum und Kindergarten, entschieden hat. Dabei unterstreicht Jutta Heinze den Gedanken einer „echten Erweiterung“ in dem Sinne, dass nicht zwei voneinander unabhängige Bauten entstehen sollten, sondern dass das Gemeinschaftsgefühl der Kirchengemeinde aufgenommen wird.

So trägt beispielsweise der Sturz zwischen beiden Gebäuden sowohl den Gemeindesaal als auch den Kirchenvorraum. Einige Gegenstände erinnern im Inneren des neuen Gemeindehauses an das alte Gemeindehaus Bürgerstraße, das nach der Fertigstellung verkauft wurde. So begrüßt der alte sanierte Grundstein Bürgerstraße jede Besucherin, jeden Besucher im Foyer mit den Worten: „Des Herren Wort bleibet in Ewigkeit“.

Lose Stühle, flexible Wand

Das neue Gebäude an der Wildstraße wirkt hell und freundlich und zeichnet sich durch große Flexibilität aus, zum Beispiel die losen Stühle. Der Kirchsaal kann durch eine verschiebbare Wandanlage mit dem Foyer auf bis zu 270 Stühle vergrößert werden. Das geschieht zum Beispiel bei Schulabschlussfeiern. Große Fenster lassen viel Licht hinein. „So wird Kirche sichtbar nach außen und nach innen“, sagt Pfarrer Winfried Mück. Und Konfirmanden erklären: „Wir sind eine moderne Gemeinde und jetzt haben wir ein modernes Gemeindehaus.“

Alle eingereichten Arbeiten werden in Duisburg vom 23. April bis zum 4. Mai im Foyer des Immobiliencenters der Sparkasse Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Straße 12 zu sehen sein. Ausstellungseröffnung ist am 23. April, 19 Uhr.

09.07.2010


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