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Besuch am Krankenbett. (Foto: Quester)
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Besuch am Krankenbett. (Foto: Quester)

Krankenhausseelsorge 

Ich war krank und ihr habt mich besucht! (Mt. 25,36)

Die evangelische Krankenhausseelsorge in Bonn stellt sich vor. Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Einzelne Informationen werden noch aktualisiert und angepasst. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Stadt Bonn hat mit Abstand die höchste Anzahl von Krankenhausbetten pro Einwohner in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Spitzenposition stellt für die Evangelische Kirche in Bonn eine besondere Herausforderung dar. Der Bedarf an Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorgern ist so groß wie nirgends sonst in Deutschland.

Aus den Erfahrungen der Krankenhausseelsorge haben sich folgende Leitsätze entwickelt:

 

Seelsorge im Krankenhaus 


Seelsorge im Krankenhaus richtet sich an Menschen, die durch Krankheit oder Unfall in eine Krise geraten sind, sowie an deren Angehörige und Freunde. Sie wendet sich an Menschen, die in der Institution Krankenhaus direkt oder indirekt mit Patienten arbeiten.
 


Krankheit - ein Teil des Lebens 


Krankenhausseelsorge will das Bewußtsein dafür wachhalten, dass Krankheit ein Teil des Lebens ist, der nicht verdrängt werden darf. Deshalb dürfen Menschen nicht allein nach ihrer Leistungsfähigkeit und Aktivität bewertet werden.
 


Seelsorge für alle 


Die Einweisung in ein Krankenhaus stellt für jeden Menschen und für sein Umfeld eine erhebliche psychische Belastung dar. Seelsorgerliche Betreuung ist eine große Hilfe, die Zeit der Krankheit zu bestehen. Unabhängig vom Grad der Erkrankung und in jeder Lebensphase wird die Zeit des Krankenhausaufenthaltes als belastend und bedrohlich erlebt. Seelsorge an diesem Ort wendet sich allen Menschen zu unabhängig von Religions- ud Kulturzugehörigkeit. Dieses offene Gesprächsangebot unterstützt den Heilungs- und Genesungsprozess.


 Menschen in seelischer und körperlicher Not fühlen sich durch seelsorgerliche Begleitung wahrgenommen und getragen. Patienten und Mitarbeitende schätzen diese besondere Form der christlichen Nächstenliebe als sinnvolle und tragende Aufgabe der Kirche gesehen. 


Manuela Quester


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