Wählen gehen!
Am 5. Februar ist Presbyteriumswahl!
Um 10 Uhr findet im Evangelischen Gemeindezentrum ein Gottesdienst statt. Von 11 bis 18 Uhr hat dort auch das Wahllokal geöffnet. Im Anschluss an den Gottesdienst wird zum Kirchenkaffee eingeladen und der Eine-Welt-Stand hat geöffnet.
Den ganzen Tag über heißt es im Foyer: "Baustelle Kirche". 2500 Holzbauklötzchen warten auf geschickte Hände.
Um 12 Uhr bieten wir mit einer Diareihe über Malaysia Informationen zur Vorbereitung des Weltgebetstages, der am Freitag, 2. März, gefeiert wird. "Steht auf für Gerechtigkeit!" rufen uns die Frauen aus Malaysia zu.
Um 15 Uhr laden wir zu Kaffee und Kuchen mit Musik ein. Pfarrerin Susanne Back-Bauer stellt eine Komponistin aus der Karibik vor: Doreen Potter (1925 - 1980). Von ihr stammt ein beliebtes Abendmahlslied aus unserem Gesangbuch.
Wählen gehen - Presbyteriumswahl am 5.2.2012
Wenn Sie am 5.2.2012 verhindet sind, können Sie Briefwahl beantragen. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Sonderheft des Gemeindebriefes, das Ihnen im Dezember zugestellt wird. Dort finden Sie auch eine Vorstellung der Kandidaten.
Aus der Kindertagesstätte
In den Räumen unserer Kindertagesstätte hat sich in den Sommerferien vieles verändert. In der Ecke unseres Forums ist ein Pflegebereich entstanden, wo wir die Kinder unter guten sanitären Bedingungen wickeln können. Da der Wickeltisch hochklappbar ist, bietet der Raum zusätzlich vielfältige Erfahrungen mit dem Element Wasser und regt somit die Entwicklung der Kinder im Bereich der Körperwahrnehmung an. Das macht soviel Spass, dass ein Sprung in den „Froschteich“ der Renner bei den Kindern geworden ist. Und wie der Raum zu seinem Namen kam, ist auf dem Bild sicher gut zu erkennen!
Auch im Therapiebereich Motopädie konnten die Umbaumaßnahmen die Bedingungen für die Förderung unserer Kinder optimieren, viel mehr Platz ist entstanden und im Bereich des Bewegungsraums helfen neue Abstellräume mit, dass ein neues Konzept der Ruhezeiten am Mittag die Bedürfnisse von Kindern im Vorschulalter individueller berücksichtigt.
Die ersten Wochen des Kindergartenjahres waren wie immer von der Eingewöhnung der neuen Kinder, dem gegenseitigen Kennenlernen und Vertrautwerden geprägt. Unterstützt wurden diese Prozesse durch das Thema „Ich bin ich“, das die Förderung der Selbstwahrnehmung und Entwicklung eines positiven Selbstbildes zum Ziel hatte. Spiel und Bewegungslieder, das Anfertigen von Selbstporträts und viele andere Angebote schufen so Möglichkeiten vom „Ich“ zum „Du“ und zum „Wir“ als Gruppe in kleinen Schritten zu gehen. Dies erfordert das Zugehen auf andere, alle einzubeziehen und ernst zu nehmen.
In den Herbst- und Wintermonaten, die nun angebrochen sind, möchten wir uns den Themen „Licht“ und „Dunkelheit“ zuwenden. Schon der Martinsabend, an dem wir mit unseren Laternen durch die Straßen zogen und das große Martinsfeuer bestaunten, ließ die Kinder erfahren wie wohl ein Licht in der Dunkelheit tut. Und das Teilen des St. Martin macht es hell für andere Menschen, denen in der Not geholfen wird.
Für die Erfahrung, selbst Licht für andere zu sein, möchten wir die Kinder sensibilisieren. Sie können die Freude des Gebens beim Verschenken von Lichtern erleben und in Liedern können sich diese Erfahrungen ausdrücken.
Im Mittelpunkt unseres Familiengottesdienstes am 2. Advent steht die Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon, die die Kinder in der Vorbereitung kennenlernen und gestaltend bearbeiten. Auch Simon macht die Welt heller, indem er sein Licht verschenkt und endlich findet er das Kind in der Krippe, das das schwache Licht, das ihm geblieben ist, zu einem Leuchten erhellt, das uns alle an Weihnachten erfüllt.
Wir freuen uns auf eine lichterfüllte Zeit voll zauberhafter Lichter mit den Kindern.
Sibylle Siegmann
Ein neuer Name für das Gemeindezentrum
Eine sehr positive Resonanz hat es auf die Umfrage des Fördervereins gegeben, ob für das Evangelische Gemeindezentrum in Alfter ein anderer Name gewünscht wird oder nicht. 79 Antworten sind nach dem Verteilen des Flyers mit dem Gemeindebrief von Anfang Juni bis Anfang September beim Förderverein eingegangen; mehr als von vielen erwartet. Von den 79 Antworten waren sieben anonym, drei stammten aus Bornheim und eine aus Langenfeld, d.h. 68 aus Alfter Ort.
In 25 Antworten (32 %) wurde die Beibehaltung des bisherigen Namens gefordert. Eine Antwort (1 %) wurde, weil erkennbar nicht ernst gemeint, als ungültig angesehen. In 53 Antworten (67 %) sprachen sich die Teilnehmer der Umfrage für einen anderen Namen aus. Anders ausgedrückt: 2/3 aller Antwortenden wollen einen anderen Namen. Welcher Name soll es sein? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander:
Martin-Luther-Kirche Alfter 18 Stimmen (34 %)
Matthias-Claudius-Kirche 16 Stimmen (30 %)
Ev. Kirche am Herrenwingert 10 Stimmen (19 %)
Laetare-Kirche (Sonntag der Einweihung) 2 Stimmen
Ev. Kirche Alfter 2 Stimmen
Bonhoeffer-Haus/Kirche (Ev. Theologe/NS-Opfer) 1 Stimme
Lydia-Kirche (Erste Christin in Europa) 1 Stimme
Stephanus-Kirche (Christlicher Märtyrer) 1 Stimme
Engels-Kirche 1 Stimme
Ev. Weinbergsgemeinde 1 Stimme
Als weitere Vorschläge wurden genannt: Christuskirche, Lukas-Kirche,
Evangeliumskirche, Evangelienkirche, Offenbarungskirche, Simeonskirche.
Diese unterschiedlichen Auffassungen müssen in gemeinsamen Gesprächen insbesondere mit den Alfterer Presbytern und Pfarrerin Frau Back-Bauer so zusammengeführt werden, dass ein breiter Konsens erreicht und nach außen vertreten wird. Ebenso könnte dies auch ein Thema für eine Teilgemeindeversammlung in Alfter sein.
Danken möchte ich an dieser Stelle allen Teilnehmern an der Umfrage, denjenigen, die für die Umfrage geworben haben sowie allen Verteilern der Gemeindebriefe, die
die Flyer eingelegt und mitverteilt haben. Mein besonderer Dank gilt der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Susan Peltzer, für die Konzeption des Flyers und die grafische Gestaltung des Ergebnisses.
Rainer Irlenkaeuser
Neue Fotos
Fotos vom Gemeindefest in Alfter finden sie hier.

