ev. Kirchengemeinde Brünen

Evangelische Kirchengemeinde Brünen

 

Geschichte der Evangelischen Kirche Brünen.

Willkommen zu einem virtuellen Rundgang durch unsere Kirche. Hier begegnen Sie Zeugen einer langen Geschichte und Spuren gegenwärtigen Gemeindelebens.

Die Anfänge

Der Turm, der sich vor uns erhebt, ist der älteste Teil der Kirche und hat Bauteile aus dem 12. Jahrhundert. Als Wahrzeichen von Brünen grüßt er den Besucher schon von ferne. Die historische Petrusglocke von 1472 wird nur noch bei Trauungen und Traujubiläen geläutet. Glocken laden nicht nur zum Gottesdienst, sondern erklingen auch dann, wenn ein Glied unserer Gemeinde beerdigt wird.

InnenraumUnsere Kirche hat heute im wesentlichen das Gesicht des 15. Jahrhunderts. Über dem südlichen Seitenportal steht die stark verwitterte Inschrift: Anno Domini 1478. Damals, im späten Mittelalter, war der Altar weit weg von den Gläubigen in den Chor gerückt. Wie man sieht, fand nach der Reformation ein energisches Bänkerücken statt.

Die Trauernde

Die TrauerndeMit dieser Plastik (1964) erinnert uns Otto Pankok, ein Künstler aus Düsseldorf, der von 1958 bis zu seinem Tode 1966 in unserer Region gelebt hat, an die Opfer von Krieg und Gewalt. Brüner denken mit Trauer und Scham an die Jahre der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die in unserem Dorf viel Unheil angerichtet hat. Wir betrachten es als eine wichtige Aufgabe, jungen Menschen ein realistisches Bild dieser Zeit zu vermitteln.

Die OrgelDie Orgel

1963 wurde eine neue Orgel in Benutzung genommen, die vierte in dieser Kirche. Das neue Werk wurde eingebaut in das Gehäuse der Orgel von 1826. Um für einen Chor auf der Orgelempore Platz zu gewinnen, wurde das Hauptwerk an die Turmwand gesetzt, das Rückpositiv an den Rand der Empore vorgezogen.

Mit seinen etwa 50 aktiven Mitglieder unterstützt unser Kirchenchor zahlreiche Gottesdienste. Für viele Brüner ist die gesellige Atmosphäre des Chores und das Singen in großer Runde der Ort, wo die Gemeinde für sie Heimat geworden ist.