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  Zur Erinnerung  


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Zur Erinnerung  Liebe Gäste dieser Homepage!
Auf dieser Seite "archivieren" wir unser Gemeindeleben.
Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Viel Spaß dabei! 

     
 

Gottesdienst für Groß und Klein

 
 

Thema:      Gott öffnet uns die Augen!
Auch wenn wir eigentlich gut sehen, sind wir blind für manche Dinge – das werden ein paar Experimente im Gottesdienst (vermutlich) beweisen. Und dann gibt es in der Bibel
Geschichten von Menschen, denen plötzlich die Augen aufgingen, eine davon wollen wir hören, bzw. miteinander spielen. Und ob wir dann in den folgenden Tagen mehr sehen –
das werdet ihr schon selbst erleben.
Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst am
Freitag, 18. Mai 2012, 10.00 Uhr in Maadi (Konvent der Borromäerinnen)

 
     
 

Diakoniegottesdienst

 
 

"Predigt den Gefangenen, dass sie frei sein sollen!"
Eine provozierende Aufforderung! Sie ist Teil einer programmatischen Predigt Jesu zu Beginn seines Wirkens. Kann man auch als Gefangener/als Gefangene in den Zuchthäusern Ägyptens frei sein?
Ja, kann man vielleicht gerade in einer solchen Extremsituation für sich vermehrt innere Freiheit erleben? Darüber wollen wir in unserem Diakoniegottesdienst nachdenken. Gleichzeitig wollen wir in diesem Rahmen Eva Schmitz verabschieden, die für mehr als vierzehn Jahre die Betreuung der Gefangenen mit großem Einsatz geleistet hat
und von der wir abschließende Gedanken zu diesem wichtigen kirchlichen Arbeitsfeld hören werden. Wir freuen uns auf Euer Kommen am Freitag, den 11. Mai 2012 um 10.00 Uhr in die Deutsche Evangelische Kirche

Diakonieausschuss + Axel Matyba

 
     
 

Rückblick auf das Rückkehrerseminar

 
 

Zum ersten Mal hatte die deutschsprachige evangelische Gemeinde Kairo zu einem Wochenendseminar für Menschen, die nach längerem oder kürzerem Aufenthalt in Ägypten wieder nach Deutschland zurückkehren,  nach Anafora, einem Begegnungszentrum der koptisch-orthodoxen Kirche mitten in der Wüste zwischen Kairo und Alexandria, eingeladen. Während das Begrüßúngsseminar an der gleichen Stelle schon eine feste Einrichtung geworden ist, war dieses Treffen  ein erster Versuch – und er ist voll geglückt. Dank einer  minutiösen, aber auch sehr liebevollen Vorbereitung durch das Organisatiosteam mit Reinhard Grätz und Deborah Helmbold sowie Ingrid und Gerald Lauche konnte den Teilnehmern ein umfassender Einblick in die Dynamik und Tragweite einer Rückkehr aus dem Einsatz im Ausland gegeben werden. Die Unterbringung in den sehr ansprechenden Lehmhäusern, die reichhaltige Verpflegung und die weitläufigen, gepflegten Anlagen trugen ihren Teil dazu bei, dass man sich von Anfang an wohl fühlte.
Mit den Begriffen Versöhnung – Wertschätzung – Verabschiedung – Vorausdenken wurde durch Gerald Lauche ein Bogen gespannt vom Beginn des Abschiedsnehmens von Ägypten hin zur Ankunft in der deutschen Heimat. Ein Fragebogen zur Reflexion über die Einsatzzeit gab die Möglichkeit, ganz persönlich den Erfahrungen mit Menschen, Kultur, Arbeitsumfeld und psychischer Belastung nachzuspüren. Deborah Helmbold erläuterte  die unterschiedlichen Arten, wie Menschen mit Abschied umgehen – in Panik zu verfallen, zu dramatisieren, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen usw. Dies ließ begreifen, dass man in verschiedenen Phasen auch unterschiedlich reagiert und empfindet. Als sehr wichtig wurden Abschiedsrituale erkannt: sie geben den Empfindungen eine Form und erleichtern den Abschied. Besonders hilfreich waren auch die Erläuterungen über Stressfaktoren und Phasen des Wiedereinstiegs nach der Rückkehr. Damit die Rückkehr gelingt, ist es sinnvoll, Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu suchen oder sich „Erinnerungsinseln“ zu schaffen, die das Erlebte lebendig halten. Wichtig ist auch, sich realistische Ziele zu stecken und vor allem, Geduld mit sich und anderen zu haben.
In einer Gegenüberstellung der Erzählung „Heimkehr“ von Franz  Kafka und der Perikope vom Guten Vater, besser bekannt unter dem Namen  „Verlorener Sohn“, aus dem Lukas-Evangelium wurde die spirituelle Dimension der Rückkehrsituation deutlich gemacht.
Ein überraschend erhellender Beitrag wurde durch die Kinder geliefert, die unter Anleitung von Ingrid Lauche ihre Ängste und Erwartungen in Bezug auf die Rückkehr nach Deutschland, das sie ja nur aus Urlaubsaufenthalten kennen, in Wort und Bild formulierten. Darüber hinaus stellte Ingrid Lauche mit ihren auf Gitarre begleiteten Liedern immer auch den Bezug zur religiösen Dimension her.
Besonders eindrucksvoll war die Begegnung mit Bischof Thomas, die durch die Vermittlung von Gerald Lauche zustande kam. Bewegend schilderte Bischof Thomas, der lange Zeit auch Auslandsbischof in Schweden war,  der Gruppe  seine Motivation zur Gründung von Anafora. Als achtjähriger Junge hat er, so erzählte er, von seiner Familie verlangt, die Armen nicht in einem abgesonderten Speiseraum zu speisen, sondern sie mit an den Familientisch zu nehmen, sie „heraufzubringen“ (gr. anaferein). Sein Anliegen wurde von der Familie abgelehnt  - so hat er in Anafora eine Stätte für Bedürftige und Menschen, die nicht über große Reichtümer verfügen, geschaffen.
Die Teilnahme am Abendgottesdienst in der weiträumigen Kirche war nicht nur ein stimmungsvolles Moment, sondern bot die Möglichkeit, die Abschiedssituation auch im Gebet vor Gott zu bringen. Dass die Gruppe dabei einen Kanon singen konnte, ließ das Gefühl aufkommen, auch wirklich zur Gemeinschaft von Anafora zu gehören.  Am Lagerfeuer ergab sich dann die Möglichkeit zu einem zwanglosen Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern.
Alle Teilnehmer waren überzeugt, dass das Rückkehrer-Seminar zum festen Angebot der evangelischen Gemeinde  gehören sollte.
Gotthard Haushofer

 
     
  Eindrücke aus der diakonischen Arbeit
Ein Bericht von Thorsten Kisser, Gemeindepraktikant
 
 

Das Mädchenheim in Agouza
Als erstes Mädchenwohnheim besuchte ich Agouza. Vor Ort war ich über den schlechten Zustand des Hauses und den rauen Umgangston der „Erzieherinnen“ sehr bestürzt. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist karg. Ebenso befremdlich gestaltet sich die Unterbringung in Schlafsälen mit mindestens acht, zumeist mehrfach besetzten Betten. Erschreckend ist es für mich, dass die Kinder teilweise in ihren Schlafsälen oder Gruppenräumen regelrecht eingesperrt werden. Die „Erzieherinnen“ scheinen dies als selbstverständlich zu erachten und möglicherweise meine Assoziationen mit einem Gefängnis nicht dringend zu teilen. Eine Holzlatte, die von einer der „Erzieherinnen“ in der Hand gehalten wurde, bestärkte mein derartiges Empfinden. In meinen Augen scheint den Mädchen vor allem Zuwendung zu fehlen.
Glücklicherweise wird das Mädchenwohnheim seitens des Sozialkomitees der DEO regelmäßig besucht. Dies lässt sich bereits an der Fassade des Wohnheimes erkennen. Ein Wandstück wurde gemeinsam mit den Mädchen bunt bemalt und gleicht einem Regenbogen in der Tristesse des Gebäudes. Ebenfalls wurde vor nicht allzu langer Zeit eine gemeinsame Säuberungsaktion durchgeführt, so dass der Außenhof und Spielplatz von Müll befreit wurden. Als ein paar Mädchen uns sahen, war das Leuchten der Kinderaugen für mich erfreulich. Es war spürbar, dass die Kinder sich über den Besuch, die bevorstehende gemeinsame Zeit und Zuwendung freuen. Leider durften wir nur mit den Jüngsten der Mädchen basteln. Die anderen Mädchen waren nach Angabe der Heimleitung im Unterricht. Wir bastelten gemeinsam mit den Mädchen Prinzessinnen, verteilten Süßigkeiten und versuchten uns mit ihnen zu verständigen. Das eine oder andere Kind wurde zudem aufgrund von Hautproblemen eingecremt oder wurde nochmals hinsichtlich der Gesundheit gemustert. Die Mädchen machten trotz dieser bereits geschilderten widrigen Bedingungen einen fröhlichen Eindruck, sie tanzten, sangen und bastelten. Es wurde viel gelacht und womöglich für diese Zeit der traurige Alltag hinter sich gelassen.
Meine Hoffnung ist es, dass sich aufgrund der politischen Umstrukturierung auch das Bildungswesen und die Rahmenbedingungen für das Wohnheim positiv verändern. Es ist schmerzhaft, Kindern zu begegnen, deren Zukunft bereits mit sechs Jahren perspektivlos und in ein durch Armut geprägtes Leben zu führen scheint. Über die Unterstützung des Sozialkomitees bin ich sehr froh. Es scheint zwar nur ein Tropfen auf den omnipräsenten heißen Stein der sozialen Ungerechtigkeit und Missstände zu sein, ist jedoch für jeden, der davon etwas abbekommt ein wirklicher Segen.

Waisenhaus für Mädchen in Fagalla
Der Besuch im Waisenhaus in Fagalla war eine bereichernde Erfahrung. Bereits beim Betreten des Gebäudes wurden wir fröhlich von einer ehemaligen Bewohnerin empfangen. Diese hatte nach ihrer Heirat ein Kind bekommen und es uns stolz gezeigt. Zugleich war die Freude über das mitgebrachte Obst, Gemüse, Fleisch und weitere Lebensmittel groß. Gemeinsam haben wir alles in den Lagerraum gebracht und uns nochmals dem Säugling zugewandt. Sister Mary, die Leiterin des Waisenhauses, hat eine unbeschreiblich liebevolle Ausstrahlung, die zugleich ihre anpackende Art erahnen lässt. Es ist toll jemanden zu haben, der sich voller Hingabe um die Mädchen kümmert, ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen versucht und bei alledem einer liebenden Mutter zu entsprechen scheint. Allgemein hatte ich den Eindruck, dass dieses Waisenhaus eher einer großen Familie als einem tränenreichen Ort entspricht. Ich wurde von einem der Kinder durch das Haus geführt, durfte Spielräume, Klassenzimmer und Vieles mehr begutachten und spürte bei alledem die Identifikation des Mädchens mit „ihrem zu Hause“.

Schön, dass es solch eine Bleibe für die Kinder gibt. Sister Mary wird mir gemeinsam mit den angetroffenen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben. Ich hoffe für sie und die Mädchen, dass weiterhin alles gut verläuft. Sister Mary ist eine der Personen, vor denen ich größten Respekt habe,  und ich möchte mir an ihrer liebevollen sowie fürsorglichen Art gerne ein Beispiel nehmen.

Gefängnisseelsorge
Glaube, Liebe, Hoffnung.
Dass ich diese drei Kernstücke des Evangeliums bei meinem Besuch im Gefängnis authentisch vorgelebt bekommen würde, hatte ich nicht erwartet. Meine Erwartung ging mehr in die Richtung eines trostlosen Ortes, dessen Menschen eine leidvolle Geschichte hinter sich haben und angesichts des zuweilen grausamen Rechtssystems allmählich verbittern.
Die herzliche Begrüßung, das Interesse am Gespräch und die stetige Präsenz des gemeinsamen christlichen Credos waren beeindruckend. Einerseits wurde mir von widrigen Haftbedingungen, gefühlter Ungerechtigkeit und grausamen Verhörmethoden im Vorfeld der Haft berichtet, andererseits schilderten mir die Männer ihren durch Hoffnung geprägten Alltag. Die „Christian fellowship“ bezeichnet innerhalb der nicht-ägyptischen Inhaftierten eine christliche Glaubensgemeinschaft, die sich durch Diakonie, Bibelstudium und gemeinsame Anteilnahme auszeichnet. Täglich wird in der Bibel gelesen, gemeinsam wird anderen Insassen geholfen und der eigene Lebensstil soll durch Tugendhaftigkeit und Liebe ein Zeichen Christi sein. Für mich was es eine Paradoxum von den Männern Sätze zu hören, die ihre Freude über die Inhaftierung schilderten. Daher habe ich mich über diese Aussagen sehr angeregt unterhalten und wurde darüber in Kenntnis gesetzt, dass es ihres Erachtens ein Geschenk Gottes ist, in dieses Gefängnis gekommen zu sein und hier nun neu zum Glauben gekommen zu sein. Über dieses Gottesbild habe ich mich länger unterhalten, Rückfragen gestellt und deren starke Verwurzelung in ihrer Frömmigkeit vermittelt bekommen. Es ist einfach toll, wie die Männer vor Ort daraus Hoffnung und Kraft für das Leben im Gefängnis schöpfen. Durch das soziale Engagement weiterer Christen wird den Männern nach ihrer Freilassung ein Flug in ihre Heimat ermöglicht und eine Perspektive geboten. Am Ende der Besuchszeit haben wir gemeinsam gebetet und einen Gospel gesungen. Die Männer haben unseren Besuch sehr gerne empfangen, sich über „frische“ Gesprächspartner gefreut und ebenfalls den seelsorgerischen Rahmen wahrgenommen. Gott sei dank gibt es eine derartige Bewegung unter den Inhaftierten und Menschen, die ihnen so hilfreich zur Seite stehen.

   
     
 

Diakoniegottesdienst:
 
Die „vergessenen“ Flüchtlinge – Sudanesen in Kairo

 
 

Sind es noch 2 Millionen oder „nur“ noch 1 Million? Die Zahl der sudanesischen Flüchtlinge in Kairo kennt niemand genau. Nach der Unabhängigkeit des „christlichen“ Südens wollen manche zurück. Wann? Wie viele? Auch das weiß niemand. Auf jeden Fall werden sie auch in den nächsten Jahren Unterstützung brauchen. Unsere Gemeinde hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte z.B. Schulspeisungen für sudanesische Kinder unterstützt. Unsere diakonischen Partner, die Evangelische Jugend Köln-Kalk, ist ebenfalls in diesem Bereich tätig. Und seit zwei Jahren vermieten wir Räume im Keller unserer Kirche günstig an unsere Nachbarkirche, St. Andrews, die seit über 30 Jahren eine aktive Flüchtlingsarbeit betreibt. Zurzeit ermöglicht sie rund 220 Flüchtlingskindern regelmäßigen Schulunterricht und rund 600 Erwachsenen Englisch- und Computerkurse. Begleitet wird diese Arbeit von einer intensiven sozialen Betreuung, gerade auch traumatisierter Menschen und – bei Bedarf - von Rückkehrhilfen.
Über diese Arbeit hat uns Pastor Peter Johnson beim Diakoniegottesdienst Anfang Mai berichtet. Wegen der Demonstrationen kurz nach den Kirchenbränden in Imbaba konnten an diesem Abend leider nicht so viele in die Kirche kommen, manche mussten auf dem Weg umdrehen. Trotzdem haben wir in kleiner Runde gemeinsam Gottesdienst gefeiert und neu Kraft getankt, um die Unterstützung für die „vergessenen Flüchtlinge“ auch im kommenden Jahr fortzusetzen.

Unsere Gemeinde sagt danke...
für die zahlreichen Spenden für unsere Orgelrenovierung -
dem Auswärtigen Amt in Berlin, Firmen in Deutschland und
Ägypten und den unzähligen Einzelspenden. Jeder Euro und jedes Ägyptische Pfund sind uns wichtig. Alle gehören dazu
und können sagen: Wir waren dabei, wir haben mit geholfen -  und die vollständige Renovierung unserer Orgel kann in wenigen Wochen beginnen. Herr Walcker wird mit drei Mitarbeitern von Oktober bis zum Jubiläum unserer Kirche - unterbrochen von einem kurzen Weihnachtsurlaub - in Kairo sein. Und dann, ja dann freuen wir uns auf Orgelmusik, die höchsten Ansprüchen genügen wird...

Dank Ihrer Hilfe!
Alle Spenden, die jetzt noch unserer Gemeinde zufließen, werden in eine zweckgebundene Orgelrücklage eingezahlt. Damit wir unsere Orgel auch regelmäßig und gewissenhaft von Experten warten lassen können. Denn wir wollen unsere Walcker-Orgel ja viele, viele Jahrzehnte genießen...

     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück
zu Gast: Dr. May El Sioufy

 
 

Seit 2010 ist Dr. May El Sioufy Ägyptische Direktorin an der DEO und damit zuständig für die arabische Abteilung – was das genau heißt, an welche Bestimmungen des ägyptischen Erziehungsministeriums sie sich halten muss, welchen Lehrplan die Kinder im arabischen Programm absolvieren müssen, wie das Kollegium qualifiziert sein muss und nicht zuletzt,
wie die Begegnung zwischen arabischem und deutschem Programm, Lehrkörper und
Schülern in ihrer Wahrnehmung funktioniert – über all das wird sie uns beim nächsten Frauenfrühstück berichten.
Zu Vortrag und Gespräch, zu Brötchen und Kaffee laden wir ein am:
Mittwoch, den 02. Mai 2012, 09.00 – 11.00 Uhr in die Pfarrwohnung Zamalek
(2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 0100 95 10 843

 
     
 

Jubiläums-Familiengottesdienst: Unsere Kirche wird 100!

 
 

100 Jahre - das ist eine lange Zeit. Wie soll sich ein 5-jähriger diesen Zeitraum vorstellen?? Deswegen wurden zu Beginn des Gottesdienstes die Kinder einzeln nach vorne gebeten und ihr Alter zusammen­gerechnet, bis 100 Jahre Lebensalter zusammen waren. Da standen dann auch fast 30 Kinder vorne im Altarraum. Dass es damals, als die Kirche gebaut wurde, noch kaum Autos gab und die Men­schen mit der Kutsche fuhren, dass noch keine Kameras erfunden waren, keine Fernseher, kein Reißverschluss und kein Kugelschreiber – auch das brachte die Kinder zum Staunen.

Danach durften Große und Kleine die Kirche erkunden: Zuerst wurden die Glocken von Hand geläutet, dann ging es weiter auf die Orgelempore, wo der Orgelbauer Gerhard Walcker-Mayer erklärte, wie so ein großes Instrument funktioniert und wie weit die Renovierung ist. Schließlich versammelte sich die Gottesdienstgemeinde draußen vor der Kirchentür, wo Martin Luther und Philipp Melanchthon, die sonst direkt über den Portal als Steinfiguren auf den Säulen stehen, lebendig geworden und nach unten gestiegen waren, um den Kindern und Erwachsenen zu erklären, wer sie eigentlich sind. Wieder zurück in der Kirche durften die Kinder einen Blick in das „Umkleidezimmer“ der Pfarrer, auch Sakristei genannt, werfen und entdecken, was dort alles gelagert wird: Altartücher, Sitzkissen, die Figuren für die Weihnachtskrippe, Abendmahlskelche und vieles mehr. Danach ging es um den Mittelpunkt der Kirche: den Altar und schließlich ums Taufbecken.
Als die große 100 Jahre alte Kirche auf diese Weise erkundet war, bauten die Kinder im Altar­raum eine etwas kleinere, bunte Kinderkirche aus Pappe auf, die im letzten Kinder­gottesdienst schon vorbereitet worden war: Bunte Kirchenfenster, Glocken im Turm und ein Kreuz hatte auch diese Kirche aufzu­weisen. Und schließlich durfte jeder Gottesdienstbesucher einen – seinen persönlichen – Baustein gestalten und auf diese Kirche aufkleben, als Zeichen dafür,
dass die Kirche ein Haus aus lebendigen Steinen ist.
Außerdem wurde viel gesungen – begleitet von Orgel, Gitarre, Flöte und Geige!
Und nach dem Gottesdienst durften dann alle noch die wunderbare Lebkuchenkirche, die die Kinder vorher mit Süßigkeiten verziert hatten, aufessen, und viele kleine aus Lebkuchenteig ausgestochene Kirchen wurden mit nach hause genommen - als Andenken an einen lebendigen Gottesdienst  zu Ehren unseres 100 Jahre alten Gotteshauses.
Wir danken allen, die den Gottesdienst mitgestaltet haben: Julia Gerlach und Kilian Bältz, den Architekten der Kinderkirche, Rita Schröder, der Bäckerin der Lebkuchenkirche, Martin Luther alias Udo Schröder und Philipp Melanchthon alias Reinhard Grätz, Val Kobler, Katharina Merkel und Erhard Wiesneth für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes.

 
     
 

Unsere Kirche wird 100!

 
 

Endlich ist es soweit: Seit zwei Jahren planen wir die große Geburtstagsfeier –
nun nähert sich das Jubiläumswochenende, an dem wir den 100. Geburtstag der
Deutschen Evangelischen Kirche feiern wollen.
Wir freuen uns, dass schon viele Gäste aus Deutschland zugesagt haben:
Nicht nur unser Festredner Altbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber und der Organist,
der die frisch renovierte Orgel wiedereinweihen wird, Kirchenmusikdirektor Klaus Schulten,
sind auf dem Weg hierher. Auch Oberkirchenrätin Dine Fecht, Leiterin der Auslandsabteilung
der EKD, ehemalige Pastoren unserer Gemeinde, frühere Praktikantinnen und Gemeindeglieder haben ihr Kommen angekündigt. Aus dem interreligiösen und ökumenischen Umfeld Kairos und Ägyptens dürfen wir auch einige Gäste begrüßen und natürlich Repräsentanten der deutschsprachigen Community, wie zum Beispiel die Botschafter der Bundesrepublik Deutschland,
der Schweiz und Österreichs.  Wir hoffen, dass außerdem viele Freunde und Mitglieder unsere Gemeinde mitfeiern und freuen uns, wenn auch Sie mit dabei sind.
Es folgt das Programm für das Festwochenende, bei dem auch die Fotoausstellung eröffnet und die Festschrift verkauft wird, weitere Infos finden Sie auf der Seite „Jubiläum“.

 
     
 

Jubiläum 2012

 
 

Unsere Kirche wird 100!

Wir laden Sie herzlich ein zum Jubiläumswochenende.


Freitag, 20. April 2012
17:00   Eröffnung der Fotoausstellung   
             „Gotteshäuser in Ägypten“
             (Kuratorin Helga Sursock)
18:00   Festvortrag: „Gotteshäuser im Exil“
             (Festredner Altbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber)
19:00   Imbiss
19:30   Orgelkonzert zur Wiedereinweihung der
             Walcker-Orgel
             (Kirchenmusikdirektor Klaus Schulten)

Samstag, 21. April 2012
10:00   Festgottesdienst
             Anschließend: Mittagsimbiss in der Kirche
             mit Tischreden.

Außerdem ist die Jubiläumsfestschrift erhältlich!

Reinhard Grätz, Vors. des Kirchenvorstandes,       
Pfr. Andrea Busse & Pfr. Axel Matyba

Um Antwort wird gebeten unter degkairo@gmx.net bis zum 10. April 2012

 
     
 

Gründonnerstag

 
 

„Aus der Tiefe“

Gründonnerstagsgottesdienst
mit Gedichten von Ingrid Haushofer

Der Gründonnerstag erinnert uns an ganz unterschiedliche Themen: Trennungsgespräche, Abschiedsrituale, Enttäuschung über Freunde, Einsamkeit...
In ihren Gedichten nimmt die Lyrikerin Ingrid Haushofer diese Themen einfühlsam auf und führt uns vom Nachdenken über persönliche Leiderfahrungen hin zur weiteren Perspektive auf das Leid der Welt und schließlich zu Christi Passion.

Herzliche Einladung zum Abendmahlgottesdienst
am Donnerstag, den 05. April 2012 um 17.30 Uhr in unserer Kirche in Boulak.

Ingrid Haushofer:
nach dem Studium der Germanistik und Romanistik in Würzburg, Toulouse und Wien seit 1979 wohnhaft in Oberfranken
tätig als Gymnasiallehrerin und in freier Praxis als Psychotherapeutin
Veröffentlichungen in Anthologien und ZeitschriftenMitglied der Poeten-Gruppe „Schubladenlyriker“ „Ingrid Haushofer ist eine neue Dichterin des Wesentlichen, des Seelischen. Sie spricht von den Dingen mit Sehnsucht und Behutsamkeit.“

 
     
 

Karfreitag

 
 

Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?
 
Es gibt immer wieder Situationen,
in denen wir uns von Gott und der Welt verlassen fühlen.
Dieses Gefühl zu ertragen ist schwer.
Dass Jesus selbst das Gefühl der Gottverlassenheit kennt,
kann das trösten?

Wir laden ein zu einem nachdenklichen
Karfreitagsgottesdienst mit Lesung der
Passionsgeschichte und Abendmahl –
am
Freitag, den 06. April 2012 um 10.00 Uhr
in unserer Kirche in Boulak.

 
     
 

Ostern

 
 

Auf dem Weg zum Grab

Auferstehungsgottesdienst für Groß und Klein mit Osterfrühstück

Auf dem deutschen Friedhof sind viele Gräber, die uns daran erinnern, dass unser Leben vergänglich ist. Am Ostersonntag wollen wir uns bei einem Predigtspiel gemeinsam auf den Weg zu dem einen Grab machen, das uns die Hoffnung gibt, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Eine langsame Annäherung an die unglaubliche Botschaft der Auferstehung.
Anschließend wollen wir alle noch zum gemeinsamen Osterfrühstück im Eingangsbereich des Friedhofes zusammenbleiben. Wir freuen uns, wenn alle etwas dazu mitbringen.
Die Gemeinde sorgt für die Getränke.
Wer eine Mitfahrgelegenheit oder Wegbeschreibung braucht, meldet sich bitte bei Anita Bokor,
Tel.: 010 176 80 52 oder degkairo@gmx.net.
Ostersonntag, 08. April 2012 um 10.00 Uhr auf dem Deutschen Friedhof

 
     
 

Donnerstag, 29. März 2012
Konzert in Maadi

 
 

 
     
 

DEO-Abendgespräch am 28. März 2012

 
 

 
     
 

Herzliche Einladung zum Jubiläums-Familiengottesdienst

 
 

Wir wollen mit den Kleinen und Großen der Gemeinde den Geburtstag unserer Kirche feiern!
Im Gottesdienst werden wir deswegen
*  
unsere 100 Jahre alte Kirche erkunden (von oben und unten und draußen),
*  
eine eigene Kirche aufbauen (die im Kinder­
    gottes­dienst schon vorbereitet wurde),
*  
singen, beten, Gott danken,
*  
eine Lebkuchenkirche verzieren und
    (nach dem Gottesdienst) auch plündern.
Danach wollen wir gemeinsam essen - nicht nur die Lebkuchenkirche. Deswegen wäre es schön, wenn alle etwas zum Buffet beitragen, so dass wir unser Geburtstagsfest schön ausklingen lassen können
am Freitag, den 23. März 2012 um 10.00 Uhr in der
Deutschen Evangelischen Kirche

 
     
 

Ein weinendes, ein lachendes Auge -
Rückkehrer-Seminar in Anafora

 
 

Wer für eine begrenzte Zeit ins Ausland geht,
muss lernen Abschied zu nehmen: Zunächst Abschied von der Heimat, dann immer wieder Abschied von all den anderen „Befristeten“,
mit denen man sich gerade angefreundet hat,
und dann noch einmal bei der Rückkehr.
Den eigenen Abschied von Kairo erleben Menschen sehr unterschiedlich: Manche sind nur froh, endlich wegzukommen, gerade in diesen eher unruhigen Zeiten; Andere haben sich sehr wohl gefühlt in ihrer Wahlheimat und lösen sich nur schwer. Bei den meisten gibt es wohl ein weinendes und ein lachendes Auge. Man weiß, was man vermissen wird und worauf man sich freut. Mal überwiegt das eine, mal das andere.
Wer irgendwo geht, kommt irgendwo anders an – und das Ankommen in der vermeintlich vertrauten Heimat, so beschreiben viele Rückkehrer, ist oft schwieriger als erwartet. Wer in ein heimatliches Umfeld zurück geht, dem gesteht man einen Kulturschock nicht zu, und doch gibt es das Gefühl der Fremdheit. Auslandserfahrungen verändern uns, aber nicht jeder zuhause will davon hören. „Aber in Kairo war das doch so und so“ - schnell fühlen sich Zuhausgebliebene von solchem Mitteilungsbedürfnis genervt.
Nutzen wir also die Chance, uns gemeinsam auf Abschied und Neuanfang vorzubereiten. Wir laden alle, die in der nächsten Zeit Kairo verlassen, ein zu einer Auszeit in Anafora, bevor der organisatorische Umzugsstress beginnt.
Termin:         15. 03. – 17. 03. 2012, Abfahrt Do (nach)mittags an der DEO,
                        Rückkehr Sa nachmittags an die DEO.
Mitbringen:   Taschenlampen, Autan, Reisepass.
Über Kuchenspenden für den Nachmittagskaffee freuen wir uns.
Kinderbetreuung wird organisiert. Je nach Alter wollen wir uns auch mit den Kindern thematisch mit der bevorstehenden Rückkehr beschäftigen.
Kosten:         350 L.E. pro Erwachsener, 125 L.E. pro Kind (ab dem 3. Kind frei).
Bitte bei der Anmeldung das Alter der Kinder mit angeben! Teilnehmerzahl begrenzt.
Vorbereitungsteam: Reinhard Grätz, Gerald und Ingrid Lauche, Deborah Helmbold
Anmeldung: bei Anita Bokor, Telefon: 010 -1768052

 
     
 

Weltgebetstag 2012

 
 




Am ersten Freitag im März feiern Gläubige rund um den Erdball den Weltgebetstag. In diesem Jahr haben Frauen aus  Malaysia ihn vorbereitet: „Steht auf für Gerechtigkeit“ ist das Thema, das sich auch im Titelbild zeigt. In Kairo findet ein englischsprachiger Gottesdienst am Freitag,
02. März 2012 um 10.00 Uhr in der All Saint Cathedral
in Zamalek statt.

 
     
 

Vorstellung der Konfirmanden

 
 

Früher wurden Konfirmanden vor ihrer Konfirmation öffentlich vor der Gemeinde abgefragt, Konfirmandenprüfung nannte man das. So streng geht es heutzutage glücklicherweise nicht mehr zu. Trotzdem sollen die Konfirmanden der Gemeinde vorstellen, was sie im Konfirmandenunterricht gelernt, worüber sie sich Gedanken gemacht haben. Deswegen gestalten unsere fünf Konfirmanden einige Zeit vor ihrer Konfirmation selbst einen Gottesdienst, den sie auf der Konfirmandenfreizeit vorbereiten.
Gleichzeitig findet Kindergottesdienst statt.
Zu diesem Gottesdienst sind Sie alle herzlich eingeladen:
Freitag, 24. Februar 2012 um 10.00 Uhr im Konvent der Borromäerinnen in Maadi.

 
     
 

Wüstengottesdienst

 
 

„Selig sind, die Frieden stiften“ – so heißt es in der Bergpredigt. Frieden stiften oder auch nur Frieden untereinander halten,
das ist schwer – für Große und Kleine. Das fängt bei den ewigen Streitereien unter Ge­schwistern an und setzt sich bis in die Politik fort. Die Sehnsucht nach Frieden aber ist groß.
Wie schaffen wir es, friedlicher miteinander umzugehen?
Darüber wollen wir uns im Wüstengottesdienst spielerisch Gedanken machen.
Danach wollen wir miteinander essen und freuen uns,
wenn alle etwas für das Buffet mitbringen – möglichst fingerfood.

Herzliche Einladung an Große und Kleine zum
Wüstengottesdienst im Wadi Digla, Freitag, 10. Februar 2012 um 10.00 Uhr.
Bitte folgendes mitbringen: Beitrag für das Buffet, Sitzgelegenheit (Decke, Kissen, Klappstuhl), 10 LE Eintritt für das Wadi.
Wer eine Mitfahrgelegenheit bieten kann (vor allem im Geländewagen ins Wadi hinein) oder braucht, kann sich an Anita Bokor wenden: 0100 17 68 052.

 
     
 

DEO-Abendgespräch am 08. Februar 2012

 
 

 
     
 

Deutsch-französischer Gottesdienst am 29. Januar 2012

 
 

Einmal im Jahr erinnern wir daran, dass früher französisch- und deutsch­sprachige evangelische Christen zu EINER Gemeinde gehörten. Als das sprach­lich zu kompliziert wurde – vor gut 100 Jahren - trennte man sich. Schön, dass beide Gemeinden es inzwischen zur Tradition gemacht haben, einmal im Jahr gemeinsam Gottesdienst zu feiern - dann eben zwei­sprachig. Sprachschwierigkeiten gibt es dabei immer noch, manche sind sogar recht amüsant,
so zum Beispiel als Pfarrer Axel Matyba in einem zweisprachigen Gottesdienst auf französisch ankündigen wollte, dass wir nun „tous unis“ (alle zusammen) das nächste Lied singen und
dabei aber „Tous nues“  (alle nackt) sagte …..
Auch in diesem Jahr wollen wir alle zusammen (und nicht nackt) singen und beten
und auf Gottes Wort hören.
Herzliche Einladung an alle, auch die, die nicht französisch sprechen, zum zweisprachigen Gottesdienst am Sonntag, 29. Januar 2012 um 17.30 Uhr
im Konvent der Borromäerinnen in Maadi.
                                                                       
Pfarrerin Andrea Busse & Pfarrer Daniel Konan

 
     
 

Beten mit Kindern

 
 

„Meine Tochter kennt die muslimischen Gebetshaltungen, weil sie das immer wieder auf der Straße sieht, aber sie kennt keine christlichen Gebete. Jetzt muss ich wohl mal was unternehmen.“ – so ähnlich kommentierte eine Mutter ihr Interesse an christlichen Kindergebeten.
Vielleicht ist sie nicht die Einzige, die sich gerne mit anderen darüber austauschen möchte, wie und wann man mit Kindern beten kann.
Ich bringe ein paar Bücher mit Kindergebeten und ein paar Ideen mit. Wer mitdiskutieren will, ist herzlich eingeladen, das am Dienstag,
den 24. Januar 2012 um 09.30 Uhr – also direkt vor der Krabbelgruppe – zu tun.
Treffpunkt: Schweizer Club.                                                 Pfarrerin Andrea Busse

 
     
 

Gottesdienste zu Silvester und im neuen Jahr

 
 

Am Altjahresabend feiern wir Gottesdienst mit Abendmahl zum Thema: „Auf der Schwelle“
(Ex 13, 20ff) - besinnliche Gedanken in der Nacht zwischen zwei Jahren.
Deutsche Evangelische Kirche Boulak
31. Dezember 2011, 17.30 Uhr

Der Sonntagsgottesdienst am 01. Januar entfällt. Dafür laden wir ganz herzlich ein zum Gottesdienst am 08. Januar 2012. Pfarrer Gerald Lauche wird unter dem Motto:
„Gottes Energiepolitik“ zur neuen Jahreslosung (2. Kor 12,9) predigen:
„Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Danach wollen wir gemeinsam beim Neujahrsempfang auf das Jahr 2012 anstoßen, das unserer Gemeinde mit dem Jubiläum im April und dem Wechsel auf der Pfarrstelle im Sommer aufregende Zeiten bescheren wird.
Deutsche Evangelische Kirche Boulak
08. Januar 2012, 17.30 Uhr

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück
zu Gast: Dr. Claudia Groß

 
 

Frau Dr. Groß ist Organisationsberaterin, Management­Trainerin und Moderatorin, lebt seit 2005 in Kairo und arbeitet von hier aus im ganzen Mittleren und Nahen Osten.
Von ihren praktischen Erfahrungen aus der Personalarbeit in der Region von Marokko bis Afghanistan wird sie uns an diesem Vormittag erzählen. Wie unterscheiden sich Arbeits- und Personalstrukturen in den unterschiedlichen Kulturen, lassen sich Manager überhaupt von einer Frau belehren, und wie gefährlich sind ihre Dienstreisen in Länder wie Afghanistan?

Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden wir ein am:
Wann:      
Mittwoch, den 18. Januar 2012,  09.00 – 11.00 Uhr
Wo:            in die Pfarrwohnung Zamalek (2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 0100 95 10 843

 
     
 

Wahl des neuen Pfarrers/der neuen Pfarrerin

 
 

Sechs Jahre sind eine lange Zeit – und dann sind sie doch schnell rum! Im März 2012 sind wir tatsächlich schon 6 Jahre Amtsinhaber der Pfarrstelle und unser Vertrag läuft aus. Um einen Wechsel mitten im Schuljahr (und direkt vor dem Jubiläum) zu vermeiden, haben wir um einige Monate verlängert, aber im Juli nächsten Jahres wollen wir den Rückweg nach Deutschland antreten.
Der Besetzung von Auslandspfarrstellen geht ein langwieriges Verfahren voraus. Schon im Sommer letzten Jahres musste der Kirchenvorstand einen 24-seitigen Fragebogen ausfüllen, der Interessierten ein Bild von der Arbeitsstelle hier vermitteln sollte. Da mussten wir z.B. beantworten, welche Aufgaben der Pfarrer/die Pfarrerin hat, wie die soziale, berufliche und alters­mäßige Zusammensetzung der evangelischen Christen deutscher Sprache ist, ob das Klima besondere Anforderungen stellt und wie die Pfarrwohnung beheizt (!!) wird. Man merkte deutlich, dass die Fragebögen für alle Gemeinden zwischen Ottawa und Kairo, Shanghai und Rio de Janeiro dieselben sind. Bis Ende August lief dann die Bewerbungsfrist. Die EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) lud im November und Dezember alle Bewerber und Bewerberinnen, die sie nach den schriftlichen Unterlagen für geeignet hielt, zum Gespräch nach Hannover ein, um eine Vorauswahl zu treffen. Ein Pfarrehepaar und einen Pfarrer hat sie uns nun empfohlen und wir haben sie im Januar nach Kairo eingeladen, damit sie die Gemeinde kennenlernen können und umgekehrt.
Wir laden Sie deswegen ganz herzlich zu den entsprechenden Gottesdiensten ein,
an denen Sie die Bewerber kennenlernen können:
Freitag, 20. Januar 2012, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche in Boulak,
Freitag, 27. Januar 2012, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche in Boulak.
Alle stimmberechtigen Gemeindeglieder sind jeweils im Anschluss an den Gottesdienst
(11.30 Uhr) zu einer Gemeindeversammlung geladen. Laut Satzung sind nur persönlich anwesende Gemeindeglieder stimmberechtigt.

Einladung zu den Gemeindeversammlungen:
Tagesordnung Gemeindeversammlung am 20.1. um 11.30
Begrüßung
TOP 1 Kennenlernen des Pfarrehepaares
TOP 2 Namensgebung für die Kirche im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums
(Vorschläge: Luther-Kirche, Friedenskirche, Melanchtonkirche, Deutsche Evangelische Kirche)
Diverses

Tagesordnung Gemeindeversammlung am 27.1. um 11.30
Begrüßung
TOP 1 Kennenlernen des Pfarrers
TOP 2 Namensgebung für die Kirche im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums
Diverses

Wir haben für die Gemeindegottesdienste extra Freitagstermine gewählt, damit auch alle berufstätigen Gemeindeglieder die Chance haben, daran teilzunehmen.
Für die dritte Gemeindeversammlung, bei der gewählt werden soll, ist dies leider nicht möglich, weil der nächste Freitag in den Halbjahresferien liegt.
Wir laden also alle stimmberechtigten Gemeindeglieder zur entscheidenden
Wahlversammlung am Dienstag, 31. Januar 2012, 19.00  Uhr an die DEO (Seminarraum) ein.

Tagesordnung Gemeindeversammlung am Dienstag, 31.1., 19.00 Uhr,
Begrüßung
TOP 1 Wahl des Nachfolgers/der Nachfolger auf die Pfarrstelle der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde Kairo
TOP 2 Wahl eines Namens für die Kirche
Diverses

Wir wissen, dass wir Ihnen viele Termine zumuten. Aber die Entscheidung, wer für die nächsten sechs Jahre hier in der Gemeinde das Pfarramt wahrnehmen soll, ist doch so wichtig,
dass wir auf rege Beteiligung hoffen.
Wir wünschen der Gemeinde eine segensreiche Entscheidung.

Andrea Busse & Axel Matyba
 

 
     
 

Unsere Weihnachtsaktion 2011 -
El Nageh Schule für Behinderte: 182 X 80 LE

 
 

Menschen mit Behinderungen haben es schwer - weltweit! Sie sind beruflich und in ihrer Freizeit eingeschränkt. Und dann müssen sie noch mit unseren Unsicherheiten umgehen: Wie verhalten wir uns?
Wie sprechen wir sie an oder tun wir das lieber
gar nicht erst?
Gut und wichtig ist es, dass es Schulen für Menschen mit Behinderungen gibt, wie die El Nageh Schule in Giza.  Helfen Sie uns, den 182 Schülerinnen und Schülern
dort eine Freude zum Weihnachtsfest zu machen.
Das Sozialkomitee der DEO und der Diakonieausschuss unserer Gemeinde wollen eine Geschenktüte packen
(siehe Foto).
Unterstützen Sie uns mit einer Spende von LE 80 pro Tüte. Sprechen Sie auch Freunde und Bekannte an! Das Geld kann bei Hanna Hartmann an der DEO, bei Rita Schröder, Andrea Busse oder
Axel Matyba abgegeben oder auf unser Gemeindekonto überwiesen werden (Verwendungszweck: Weihnachtsaktion 2011). Helfen Sie uns, damit wird den Kindern von El Nageh helfen können.
Alle Gelder, die wir zusätzlich sammeln, fließen den Werkstätten der Schule (Handarbeiten - Holz - Teppichknüpfen) oder aber den Sportanlagen zu.

 
     
 

Jubiläum 2012

 
 

Am 21. April 1912 wurde die Deutsche Evangelische Kirche in Boulak eingeweiht.
Das 100-jährige Jubiläum wollen wir am 21. April 2012 groß feiern:  Wir beginnen
am Freitag, den 20. April 2012, mit einer Ausstellungseröffnung
(Fotoausstellung: „Gotteshäuser in Ägypten“),
einem Festvortrag von Alt-Bischof Wolfgang Huber („Gotteshäuser im Exil“)
und einem Orgelkonzert der frisch renovierten Walcker-Orgel durch den Organisten des Hamburger Michel Christoph Schoener.
Am Samstag, den 21. April 2012 findet der Jubiläumsgottesdienst statt.
Mehr zu unseren Jubiläumsaktivitäten finden Sie unter 
   Jubiläum 2012

 
     
 

Lasst diese Orgel wieder klingen!

 
 

1912 weihte die „Deutschsprachige Evangelische Gemeinde in Kairo und ganz Ägypten“ ihre neue Kirche im Kairoer Stadtteil Boulaq ein. Besonderes Schmuckstück der Kirche war die spätromantische Orgel der Firma Walcker aus Ludwigsburg, Leider ist die historische Kairoer Orgel seit vielen Jahren verstummt und bedarf der fachgerechten Restaurierung – ein kostspieliges Großprojekt.
Das Auswärtige Amt wird das Vorhaben im Rahmen seines Kulturerhalt-Programms finanziell fördern. Gleichwohl ist die zusätzliche Unterstützung durch Sponsoren unerlässlich.
So können Sie diese Kirche zum Ort der Begegnung machen für alle Liebhaber der Orgelmusik.
Weitere Informationen zur Orgelrestauration finden Sie hier             ... hier entlang

 
     
 

Willkommen in Kairo – werden Sie Gemeindemitglied

 
 

Unsere Kirchengemeinde lebt von den Menschen, die sich am Gemeindeleben beteiligen,
die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen oder sogar mitgestalten. 
Wenn Sie Interesse haben, der Gemeinde beizutreten, finden Sie hier mehr Informationen.
Hier finden Sie weitere Informationen  
... hier entlang

 
     
     
Und das war in der Vergangenheit...
                                                                  
(zum Archiv)
                                                                   (zum Archiv des Jahres 2011)
                                                                   
(zum Archiv des Jahres 2010)
                                                                  
(zum Archiv des Jahres 2009)
                                                                   (zum Archiv des Jahres 2008)