| |
|
|
| |
Zur Erinnerung |
|
|

Zur Erinnerung
Liebe Gäste dieser Homepage!
Auf dieser Seite "archivieren" wir unser Gemeindeleben.
Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Viel Spaß dabei!
|
|
| |
|
|
| |
Tragt in die Welt nun
ein Licht
|
|
| |
An
einem Freitag im Advent waren Große und Kleine bei Familie Pampe
eingeladen. Wir haben Geschichten gehört, gemeinsam gesungen, Plätzchen
gegessen und Punsch getrunken. Highlight war wie im letzten Jahr das
Kerzenziehen: Dicke und dünne, krumme und gerade Bienenwachskerzen sind
so entstanden. Danach durfte jedes Kind mit einer Kerze, die in einen
Apfel gesteckt war, durch das Adventsgärtlein laufen, während alle
anderen „Tragt in die Welt nun ein Licht“ sangen. Mögen wir alle dieses
Weihnachtslicht in den nächsten Tagen an andere Menschen weitergeben.
Danke für die Gastfreundschaft
an Familie Pampe.
| |
| |
|
|
| |
Unsere Weihnachtsaktion
2011
|
|
| |
Jedes Jahr im Advent sammeln wir gemeinsam mit
dem Sozialkomitee der DEO für ein ganz konkretes Projekt, um Menschen
eine Weihnachtsfreude zu machen. Wir freuen uns, wenn auch Sie sich
daran beteiligen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite
Diakonie
| |
| |
|
|
| |
Weihnachtsgottesdienste
|
|
| |
am
Heiligabend:
um 15.00 Uhr – ökumenische Christvesper für Familien
in Maadi, im Konvent der Borromäerinnen
Thema: Herbergssuche
Um 18.00 Uhr – besinnlicher Heiligabendgottesdienst
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak
Thema: Mit den Hirten an der Krippe
am 1. Weihnachtsfeiertag:
um 17.30 Uhr – Weihnachtsgottesdienst br>
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak
Thema: Weihnachtssehnsucht
Wir freuen uns auf Sie
Pfarrerin Andrea Busse & Pfarrer Axel Matyba
| |
| |
|
|
| |
Tragt in die Welt nun
ein Licht
|
|
| |
Für Kinder ist der Advent eine besondere Zeit. Deswegen bieten wir im
Advent wieder einen Nachmittag für Kinder an – zu dem aber nicht nur
Eltern willkommen sind, sondern alle, die Kind geblieben sind und sich
an Kerzen, Liedern und Plätzchen freuen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite
Kinder und Kirche
| |
| |
|
|
| |
Musikalischer
Adventsgottesdienst
mit den DEO-Chören
|
|
| |
„Engel
haben Himmelslieder auf den Feldern angestimmt….“ so stimmt der
Grundschulchor (Leitung: Annette Kraus, Assistenz: Bettina Bangert)
seine Lieder am 4. Advent in der Aula der Deutschen Evangelischen
Oberschule in
Dokki an. Und nicht nur die Kleinen besingen die gute Nachricht von der
Geburt im Stall von Bethlehem. Auch der Mittelstufenchor (Leitung:
Stefanie Theisinger), der Oberstufenchor (Leitung: Josephine und Roland
Kramm)
und der DEO-Chor
(Leitung: Roland Kramm) führen stimmungsvolle Advents- und
Weihnachtslieder auf. Außerdem tragen Zweitklässler (mit Hilfe von
Klassenlehrer Hendrik Bergelt) die biblische Weihnachtsgeschichte vor.
Wir freuen uns, wenn kurz vor den Weihnachtsferien viele sich auf
musikalische Weise auf die Heilige Nacht einstimmen lassen und danken
allen SängerInnen und ChorleiterInnen für ihr Engagement.
| |
| |
|
|
| |
Seniorenadvent
|
|
| |
Wenige
Tage vor Weihnachten laden wir alle Senioren und Seniorinnen ein, sich
mit uns auf die Ankunft (den Advent) des göttlichen Kindes
vorzubereiten. Unsere Vorstellung der Vorweihnachtszeit ist oft auch
nach Jahren im Ausland noch geprägt von Kälte und weißen Landschaften,
von Glühwein und Zimtgeruch, von deutschen Advents- und
Weihnachtsliedern. Hier in Kairo riecht, schmeckt und klingt es im
Dezember ganz anders. Glücklicherweise aber bleibt die gute Nachricht
von Weihnachten überall gleich: Gott wird Mensch und kommt uns nahe. Das
wollen wir feiern – und zwar bei altvertrauten Gerüchen und Klängen. Bei
Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen wollen wir uns miteinander
unterhalten, Adventsgeschichten und -gedichten lauschen, singen und
Andacht feiern. Auch ein kleines Geschenk wird nicht fehlen, um uns an
das große Geschenk der Weihnachtsnacht zu erinnern.
Wir laden Sie herzlich ein, am
Dienstag, 20. Dezember 2011
von 16.00 -18.30 Uhr in die
Deutsche Evangelische Kirche nach Boulak
zu kommen.
Bitte nutzen Sie unseren Fahrservice!!!
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, möge sich bitte
bei Anita Bokor 0100 176 80 52 melden: sie organisiert für Hin- und
Rückfahrt Sammeltaxen oder Busse an unterschiedlichen Treffpunkten in
Heliopolis und Maadi.
Wir freuen uns auch über
Kuchenspenden!
| |
| |
|
|
| |
Gartengottesdienst
- Alle Kinder haben Rechte
|
|
| |
Advent – eine mit vielen Hoffnungen und Erwartungen aufgeladene Zeit.
Und alle Jahre wieder auch die Zeit, in der wir den Tag der
Menschenrechte begehen:
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
von den
Vereinten Nationen verabschiedet. Ein Meilenstein, der 41 Jahre später
um die Kinderrechtskonvention erweitert wurde. Sie enthält u.a. das
Recht auf Freizeit und Spiel
oder das Recht auf Eltern und Familie oder auch das Verbot von
Ausbeutung und Gewalt. Darüber lohnt es sich nachzudenken – gerade in
den Wochen, in denen wir uns
auf das Kommen Gottes in einem Kind freuen.
Das wollen wir am Freitag, 09.
Dezember 2011 um 10.00 Uhr bei einem Gartengottesdienst
in Garana tun. Kinder sind beim
Kindergottesdienst natürlich besonders herzlich
willkommen – haben sie doch auch in unserer Gemeinde ihre Rechte!
Danach wollen wir alle zusammen noch essen und trinken – jeder und jede
darf dazu gerne etwas mitbringen. Freitagmorgens ist selbst die Fahrzeit
nach Garana überschaubar. Ab Zamalek bieten wir eine Mitfahrgelegenheit
an – wer eine Wegbeschreibung oder Mitfahrgelegenheit wünscht, kann sich
an uns wenden: Pf. Axel Matyba oder Pf. Andrea Busse.
| |
| |
|
|
| |
Führung durch die
Orgelbaustelle
|
|
| |
Seit Mitte Oktober ist Gerhard Walcker-Mayer in
Kairo – die meiste Zeit auf unserer Orgelempore. Diese hat sich in eine
Werkstatt verwandelt: Überall liegen für einen Laien undefinierbare
Werkzeuge herum, Orgelpfeifen stapeln sich, Schrauben werden der Größe
nach sortiert, selbst die Treppen zum Kirchturm sind „okkupiert“.
Was genau bisher schon auseinander und wieder eingebaut ist, das erklärt
und zeigt der Orgelbauer Interessierten am
Samstag, 10. Dezember 2011 ab
10.00 Uhr –
Treffpunkt: in der Kirche in Boulak
| |
| |
|
|
| |
1. Advent |
|
| |
Wir feiern 1. Advent – und das ist der Beginn des
Kirchenjahres.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst für Große und Kleine.
Wir beginnen gemeinsam und während die Erwachsenen der Predigt lauschen,
feiern die Kleinen Kindergottesdienst.
Am Freitag, 25.11. um 10.00 Uhr in der Kapelle der Borromäerinnen in
Maadi
| |
| |
|
|
| |
Herzlich willkommen im
Kirchenzelt
|
|
| |
Am Freitag, 2. Dezember, laden wir Sie herzlich ein in unser nagelneues
Kirchenzelt auf dem Weihnachtsbasar an der DEO. Es steht etwas
abseits vom Trubel (rechts hinter dem Kiosk). Zum Thema „Glocken“ können
dort Große und Kleine Adventsgeschichten hören,

Lieder singen, basteln, eine Lebkuchenkirche und
viele Kirchenzeltglocken verzieren und verspeisen. Wir wollen den
Tag dann mit einer Adventsandacht beschließen.
14.00 Uhr Adventsgeschichte von Udo Schröder
danach: Lebkuchen-Kirche-Versüßen für Kinder
15.00 Uhr Adventsgeschichte von Botschafter Michael Bock
danach: Adventsliedersingen
16.00 Uhr Adventsgeschichte von Hanna Hartmann
17.00 Uhr Adventsgeschichte von Schulleiter Thomas Klementa
danach: Adventsandacht
und zum Abschluss: Lebkuchenkirche essen!
| |
| |
|
|
| |
30. November 2011, 20.00 Uhr
DEO -Abendgespräch über Religion (en) und Kultur (en)
Kurz
vor der Wahl: Wie geht es weiter in Ägypten??
|
|
| |
Diese Frage treibt die Menschen um. Neun Monate nach
dem grenzenlosen Jubel auf dem Tahrir sind viele ernüchtert, enttäuscht,
verunsichert. Wie geht es nach den Wahlen weiter? Wer werden die
Gewinner sein und wie wird mit den Verlierern um gegangen? Welche
Freiheiten wird die neue Verfassung einräumen? Wie wird sich das
Miteinander der Religionen gestalten? Können die sozialen Spannungen
bewältigt werden? Fragen über Fragen.
Wir wollen darüber mit vier Kairo-Korrespondenten in eine lebhafte
Diskussion kommen:
Jörg Armbruster (ARD Auslandskorrespodent),
Kristina Bergmann (NZZ), Karim al Gawhary (Taz
und ORF) und Julia Gerlach (Frankfurter Rundschau und
Berliner Zeitung).
Sie haben Bücher über die Revolution in Ägypten und den Arabischen
Frühling geschrieben, stellen sich an diesem Abend aber vorrangig
unseren Fragen und signieren anschließend auch ihre Bücher. Wir freuen
uns auf Ihr Kommen am:
Mittwoch, den 30. November 2011
um 20.00 Uhr im Aulavorraum I der DEO
Monsignore Schroedel und Pastor Axel Matyba
| |
| |
|
|
| |
Gottesdienst in Alexandria
|
|
| |
Zwischen
Ewigkeitssonntag und 1. Advent – zwischen Kirchenjahresende und –anfang
wollen wir gemeinsam Gottesdienst feiern:
am Donnerstag,
24. November 2011 um
18.00 Uhr im Pelizäusheim
Totensonntag – so wird der letzte Sonntag im
Kirchenjahr im Volksmund genannt. Natürlich wissen wir, dass wir sterben
müssen und doch fällt es uns oft schwer,
darüber zu reden.
Da tut es gut, dass wir die Verheißung auf einen neuen Himmel und
eine neue Erde haben, in der Gott bei den Menschen wohnen wird.
Und so ist der Ewigkeitssonntag schon Ausblick auf das Kommen Gottes,
das wir im Advent feiern.
Totensonntag – das ist auch der Tag, an dem wir an die
Menschen denken, die wir verloren haben – im vergangenen Jahr oder auch
in früheren Jahren. Für uns sind die Gräber unserer Lieben oft weit.
Deswegen wollen wir im Gottesdienst an sie denken.
Es wird eine Liste ausliegen, in der Sie Namen von Verstorbenen
eintragen können.
Diese Namen sollen im Gottesdienst verlesen werden und danach wollen wir
zur Erinnerung an die Menschen, die wir vermissen, Kerzen anzünden.
Ich freue mich, wenn Sie mitfeiern,
Herzliche Grüße
Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
Andacht zum Buß- und Bettag
|
|
| |
Zu einer Andacht am Buß- und Bettag, Mittwoch 16. November 2011um 17.30
Uhr laden wir ganz herzlich in die Pfarrwohnung ein.
Was bedeutet uns dieser Feiertag, der bei uns hier im normalen Alltag
meist ganz vergessen wird? Worum geht es und was spielt für uns eine
Rolle?
Herzliche Einladung an alle,
Pfarrer
Axel Matyba
| |
| |
|
|
| |
Sankt Martins-Gottesdienst in der Wüste
|
|
| |
Am Freitag, den 18. November
2011 um 16.15 Uhr findet wieder ein Familiengottesdienst
in der Wüste statt – Thema: Sankt Martin.
Anschließend laufen wir mit unseren Laternen durch die Wüste! Mehr Infos
unter Kinder & Kirche.
| |
| |
|
|
| |
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag
|
|
| |
Totensonntag
– so wird der letzte Sonntag im Kirchenjahr im Volksmund genannt. Wir
wissen alle, dass wir sterben müssen und doch tun wir uns schwer,
darüber zu reden.
Wenn Menschen sterben, die uns nahe stehen, müssen wir Abschied nehmen.
Trauer macht uns oft hilflos, die eigene und die der anderen. Der Tod
ist so endgültig – das schmerzt. Da tut es gut, sich daran zu erinnern,
dass der Tod trotzdem nicht das letzte Wort hat, sondern Jesus Christus,
der sagt:
„Ich lebe und ihr sollt auch leben!“
Im
Gottesdienst wollen wir an die Menschen denken, die wir im vergangenen
Jahr oder auch in früheren Jahren verloren haben – hier in Kairo oder an
anderen Orten. Wie es in unserer Gemeinde bereits Tradition ist, liegt
vor dem Gottesdienst eine Liste aus, in der Sie Namen von Verstorbenen
eintragen können. Diese Namen sollen im Gottesdienst verlesen werden und
danach wollen wir zur Erinnerung an die Menschen, die wir vermissen,
Kerzen anzünden.
Sonntag, 20. November 2011, 17.30
Uhr
Deutsche Evangelische Kirche in Boulak
Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Totengedenken auf dem deutschen Friedhof
|
|
| |
Die
beiden deutschsprachigen Gemeinden laden am Ewigkeitssonntag zum einem
besinnlichen Moment auf den deutschen Friedhof ein. Wir wollen im Alltag
innehalten, uns an unsere Sterblichkeit erinnern lassen und der Menschen
gedenken, die wir verloren haben und betrauern.
Das Totengedenken findet am 21. November 2011 um 11.00 Uhr auf dem
deutschen Friedhof in Fustat (Alt-Kairo) statt.
| |
| |
|
|
| |
Gewalt gegen Kopten
|
|
| |
Sonntag, 09. Oktober 17.30 Uhr – die Glocken der Deutschen
Evangelischen Kirche in Kairo läuten zum Gottesdienst. Zur gleichen Zeit
sind schon Hunderte Kopten
auf dem Weg Richtung Innenstadt, zum Maspiro, dem Gebäude des
ägyptischen Staatsfernsehens – nicht weit von der Kirche entfernt.
Mitten in der Predigt sind die Proteste draußen nicht mehr zu überhören
. „Weg mit Tantawi“ rufen die Christen, die sich von der
Militärregierung nicht ausreichend geschützt fühlen. Seit Tagen schon
demonstrieren sie friedlich gegen ihre Diskriminierung, warum es an
diesem Abend nicht friedlich bleibt, weiß auch am Tag danach keiner
genau zu sagen.
Nur die Gerüchte blühen.
Die Protestrufe ziehen vorerst weiter Richtung Nil, um die Kirche wird
es wieder ruhiger, drinnen beginnt ein Konzert für Cembalo und Violine.
Immerhin 70 Besucherinnen sind gekommen, manche zu Fuß, weil die
wichtigsten Nilbrücken wegen der Demonstration total verstopft waren.
Noch während wir Klängen aus dem 17. Und 18. Jahrhundert lauschen,
kommen die ersten besorgten SMS von Menschen, die im Fernsehen
verfolgen, was auf den Straßen los ist, und die wissen, wie nahe die
Kirche am Geschehen liegt. Als wir allen einen behüteten Heimweg
wünschen, ist das mehr als eine gewöhnliche Floskel. Vor der Kirche, wo
sonst sechsspurig Autos unterwegs sind, ist es inzwischen gespenstisch
leer. Das bleibt allerdings nicht lange so. Während wir noch aufräumen,
wird es draußen wieder laut. Duzende junge Männer flüchten panikartig
die leergefegte Galaa-Straße entlang. Wir schließen sicherheitshalber
das Gittertor zum Kirchengelände ab und machen drinnen die Lichter aus.
Kurze Zeit später ändert sich die Richtung: Die Demonstranten kehren
laut rufend und Fäuste schwingend zurück.
Und wir fragen uns, wie lange wir wohl in der Kirche fest sitzen werden.
Glücklicherweise schaffen wir es bald durch ein paar Schleichwege aus
dem unruhigen Viertel herauszukommen. Kaum zu Hause versuchen wir übers
Internet herauszufinden, was nun eigentlich los ist. Die Bilanz am
nächsten Morgen ist erschütternd. Es waren die schlimmsten Zusammenstöße
seit dem Rücktritt Mubaraks. In Kairo herrscht große Betroffenheit. Und
zwar bei allen, bei Christen und Muslimen, die doch so stolz auf ihre
friedliche Revolution sind und immer betonten, dass sie zuerst Ägypter
und dann Muslim oder Christ sind.
„Wie schätzt ihr die Lage ein?“ fragt man uns aus Deutschland.
Schwierige Frage. Bisher bleibt alles sehr undurchsichtig, und keiner
kann sagen, wer gestern den ersten Stein warf. Auffällig ist allerdings,
dass viele derer, die in Zivil auf Demonstranten einprügelten, gleich
aussehende Knüppel benutzten – Zufall? Die Spekulationen blühen, dass
Kräfte des alten Regimes in dieser instabilen Übergangszeit das
schwierige Verhältnis von Christen und Muslimen ausnutzen, um gezielt
für Chaos und Gewalt zu sorgen.
Oder ist das doch nur eine einfache Erklärung, weil man sich auf das
gemeinsame Feindbild „altes Regime“ am besten einigen kann? Allerdings
haben doch einige hier im Land ziemlich viel zu verlieren und versuchen
zu retten, was noch zu retten ist.
Andere vermuten, dass dem Militär jede Instabilität dazu verhilft,
länger an der Macht zu bleiben. Die Gerüchte blühen weiter.
So bleibt vorerst zu hoffen, dass wir – wenn wir den nächsten
Gottesdienst in unserer Kirche feiern und dort der Opfer gedenken –
keine weiteren gewaltsamen Szenen vor der Kirchentür fürchten müssen.
| |
| |
|
|
| |
Mein Gemeindepraktikum -
ein Rückblick aus dem Taxi
|
|
| |
Zur
Einstimmung auf meine Kairozeit habe ich in Deutschland
Khalid al-Khamissis
Buch "Im Taxi" gelesen. Nachdem ich nun zwei Monate in Ägypten verbracht
habe und sich dabei viele Beobachtungen aus dem Buch bestätigt haben,
möchte ich einige meiner Taxifahrten Revue passieren lassen und dabei
auf mein Praktikum zurückblicken.
Das erste Mal im Taxi
Bei der ersten Taxifahrt durch Kairo habe ich einfach gestaunt, dass
ein Vorwärtskommen in diesem Chaos überhaupt funktioniert: fünfspurige
Autoschlangen, Stoßstange an Stoßstange, keine Fahrbahnmarkierungen,
Ampeln oder Verkehrsregeln, sondern Hupkonzert und forsches Vorwärts.
Zwischen den Autos schlängeln sich Mofas hindurch, Eselskarren und
Pferdekutschen suchen sich ebenfalls ihren Weg und Fußgänger überqueren
mutig die Straße. In was für einem Chaos bin ich hier gelandet?
... weiter lesen Sie bitte hier ...
| |
| |
|
|
| |
Hauskreis Oktober
|
|
| |
Am Montag, den 31.Oktober 2011 um 20.00 Uhr
findet in der Pfarrwohnung der Hauskreis statt. Das Thema ist: „Koptische
Kirche – so nah und doch so fern“. Dr. Michael Ghattas wird zu Gast
sein und uns all unsere Fragen zur Koptischen Kirche beantworten.
Alle Interessierte – nicht nur Hauskreismitglieder – sind herzlich dazu
eingeladen.
Wir freuen uns, wenn viele kommen.
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
Gottesdienst zum Reformationstag
|
|
| |
„Denn wir wissen,
dass die Musik auch den Teufeln zuwider und unerträglich sei. Und ich
sage es gleich heraus und schäme mich nicht,
zu behaupten, dass nach der Theologie keine Kunst sei, die mit der Musik
könne verglichen werden, weil allein dieselbe nach der Theologie solches
vermag, was nur die Theologie sonst verschafft, nämlich die Ruhe und ein
fröhliches Gemüte.“ – so Martin Luther.
In fröhliche Stimmung bringt uns hoffentlich auch der Gottesdienst zum
diesjährigen Reformationstag unter dem Thema
„Luther und die Musik“.
Sonntag, 30. Oktober, 17.30 Uhr
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak.
Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Frauenfrühstück -
Sozialarbeit mit Müllsammlern
|
|
| |
Barbara Lang lebte von 1961 bis 1967 mit der Familie in
Ägypten. Zu dieser Zeit lernte sie
Sr. Maria Grabis und ihr Projekt mit Müllsammlern in Moytamadeya kennen
und blieb
mit ihr auch seither verbunden. Seit zehn
Jahren ist Frau Lang mehrere Monate im Jahr
im Land, um das Projekt und die
inzwischen über 80 jährige Sr. Maria, die sich aus der aktiven Arbeit
zurückgezogen hat, zu unterstützen.
Seit Anfang der 70er Jahre hat Sr. Maria mit viel Hilfe aus Deutschland
in Moytamadeya einiges erreicht, unter anderem:
* Nähschulen
* Kleine Siedlungshäuser, in Eigenarbeit für 95 Familien
eingerichtet
* Werkstätten (Schreinerei, Tischlerei und Schlosserei)
* Zwei Kindergärten und eine Schule
* Ein Gesundheitscamp an der Küste des Roten Meeres
Eine herzliche Einladung an alle Frauen, die gern etwas zu diesem Thema
erfahren möchten bei Kaffee, Tee und Brötchen
Wann:
Mittwoch, 02. November 2011,
09.00 – 11.00 Uhr
Wo:
im Garten von Jette van der
Velden
(24, Road 6, Maadi – der Eingang ist Ecke 82. Str)
Anmeldung bitte bei Jette van der Velden (0100 – 621 16 60) oder
Andrea Busse (0100 – 95 10 843)
| |
| |
|
|
| |
Taizeandacht
|
|
| |
In diesem Herbst- und
Winterhalbjahr möchten wir die Taizéandachten in unserer Kirche in
Boulak fortsetzten.
Menschen aus der Bibel
und ihre
Lebensgeschichten
werden in dieser Andachtsreihe im Mittelpunkt
unserer
Betrachtung stehen.
Wir laden Sie und Euch herzlich zu unserer
ersten
Taizédacht am 23.10.2011 ein. Mit
Impulsen aus der Bibel und kreativen, nachdenklichen Texten möchten wir
in meditativer Atmosphäre in unserer Kirche in Boulak zur Ruhe kommen,
uns besinnen, einfach mal einen Moment vom Alltag abschalten und
gemeinsam beten & singen.
Mose
Die 10 Gebote -
Verhaltenskodex, Spielregeln oder Orientierungspunkte?
Warum sein Leben begann, als es fast zu Ende war und er aufgeben
wollte, als er fast am Ziel war. |
 |
Meditative Impulse und Texte
zu Exodus 20, 1-17
von und mit
Pf. Axel Matyba und Deborah Helmbold
Am 23.Oktober um 17:30 Uhr in unserer Kirche in Boulak
32, Sh. Al Galaa neben Al Ahram, Metro Nasser
| |
| |
|
|
| |
Konfirmandenunterricht 2011/12
|
|
| |
Wenn der
„Kinderglaube“ an den „lieben Gott“ aufhört
– was kommt dann?
Ist es für Jugendliche uncool, überhaupt an Gott zu glauben oder finden
sie einen Weg,
wie ihr Glaube erwachsen werden kann?
Bei diesen Fragen wollen wir die Jugendlichen begleiten und ihnen
helfen, ihre Zweifel, ihre Hoffnung, ihre Sehnsucht zu benennen und
ihren je eigenen Glaubensweg zu gehen.
Natürlich sind die religiösen Fragen hier in Kairo nie losgelöst von
dem, was Jugendliche an Religiösität um sich herum erleben, auch an
Konflikten zwischen den Religionen.
Deswegen wollen wir nicht nur im stillen Kämmerlein
Konfirmandenunterricht machen,
sondern auch eine Moschee besuchen und uns mit unseren Fragen an einen
Imam wenden, einen koptischen Gottesdienst wollen wir erleben und eine
Freizeit im koptisch orthodoxen Retrait-Zentrum in Anafora verleben.
Der Konfirmandenunterricht
für Jugendliche, die im
Jahre 2011 12 bis14 Jahre alt werden und konfirmiert werden möchten,
findet einmal im Monat samstags
(voraussichtlich von 11.00 – 16.00 Uhr) statt:
15. 10. 2011, 19. 11. 2011, 10. 12. 2011,
14. 01. 2012, 17. 03. 2012, 28. 04. 2012, 19. 05. 2012)
Einmal im Monat sollen die Jugendlichen den
Gemeindegottesdienst
besuchen –
entweder in Boulak oder in Maadi, einmal im Monat wird es auch am
Freitagmorgen Gottesdienst geben für die, die am Sonntagabend nicht
kommen können.
Außerdem gibt es folgende Termine:
*
Im Gottesdienst begrüßt und der Gemeinde vorgestellt werden die
KonfirmandInnen am
Sonntag,
25. 09. 2011, 17.30 Uhr (Kirche Boulak)
* anschließend findet ein Infoabend für die Konfirmanden und
deren Eltern in der Kirche statt
* Konfirmandenfreizeit:
16. bis 18. 02. 2012 (Donnerstagnachmittag
bis Samstag)
* Vorstellungsgottesdienst (gemeinsam mit den Konfirmanden
gestaltet):
Sonntag,
26. 02. 2012, 17.30 Uhr
* Konfirmation:
Pfingstsonntag, 27. 05. 2012, 10.00 Uhr.
Anmeldungen bei Pfarrerin Andrea Busse (010 95 10 843) oder
Pfarrer Axel Matyba (010 95 10 847).
Wir freuen uns, wenn viele Jugendliche Lust haben, sich miteinander und
mit uns
auf die Suche nach ihrem Glauben zu machen.
| |
| |
|
|
| |
Gott sei Dank! Erntedankgottesdienst für Groß und Klein
|
|
| |
Unser
Tisch ist immer reich gedeckt. Das ist nicht selbstverständlich.
„Unser täglich Brot gib uns heute“ - beten wir in jedem Gottesdienst –
vielleicht manchmal etwas zu gedankenlos. Beim Erntedankfest wollen wir
uns bewusst über all das freuen, womit Gott uns versorgt.
Wann: Freitag, 30. 09.
2011, 10.00 Uhr
Wo:
Deutsche Evangelische Kirche
in Boulak
Wir wollen den Altar unserer Kirche
dazu mit Erntegaben schmücken und freuen uns,
wenn Sie Gemüse, Obst, Blumen, etc. dazu beisteuern.
Nach dem Gottesdienst können die, die noch Zeit und Lust haben,
miteinander
frühstücken. Wer etwas dazu mitbringen
möchte, kann das gerne tun.
Im Anschluss werden alle Lebensmittel und Geldspenden des Gottesdienstes
ins Waisenhaus Fagalla gebracht. Wer mitfahren möchte, ist herzlich
eingeladen.
Wir freuen uns auf Große und Kleine,
Pf. Axel Matyba & Pf. Andrea Busse & Esther Saoub
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Frauenfrühstück mit Julia Gerlach
|
|
| |
Welche
Rolle spielte die Religion auf dem Tahrir-Platz? Warum war die
Ägyptische Revolution so wenig islamisch und wie verändert die neue
Freiheit in Ägypten
die islamischen Bewegungen? Diesen Fragen geht die Journalistin Julia
Gerlach in ihrem neuen Buch „Wir
wollen Freiheit!“ nach. Sie beschreibt darin ihre Erlebnisse
während der Revolution in Ägypten und in den anderen Ländern der Region
in diesem Frühling. Sie beleuchtet die Hintergründe: Wie kam es zur
Revolution? Ganz besonders beschäftigt sie sich jedoch mit dem
Verhältnis zwischen Revolution und Religion.
Der Arabische Frühling – so die These ihres Buches – ist nicht zuletzt
ein Frühling des Islam.
Zu Vortrag und Gespräch
über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden wir am:
Wann:
Mittwoch, 05.Oktober 2011, 09.00
– 11.00 Uhr
Wo:
in die Pfarrwohnung Zamalek (2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843
| |
| |
|
|
| |
09. Oktober 2011 - Konzert
|
|
| |

| |
| |
|
|
| |
Unsere neue Praktikantin stellt sich vor:
|
|
| |
Ich heiße Katharina Stichling, bin 23 Jahre alt und studiere im 10.
Semester evangelische Theologie. Vom 4. September bis zum 16. Oktober
werde ich als Praktikantin in Ihrer Gemeinde mitarbeiten. Ich komme
ursprünglich aus einem kleinen Ort im Rheinland, habe die ersten sechs
Semester in Münster studiert und bin nun in Tübingen. In meiner Freizeit
klettere, reite und tanze ich gern. Nebenher arbeite ich im Lektorat
eines Wissenschaftsverlags, um auch andere Arbeitsfelder neben der
Gemeinde kennen zu lernen. Aus diesem Grund habe ich im letzten Jahr
auch ein zweimonatiges Praktikum bei der Konrad Adenauer Stiftung in
Jerusalem gemacht – und seit dieser Zeit fasziniert mich der Nahe Osten
und die arabische Kultur. Deshalb möchte ich mein zweites
Gemeindepraktikum damit verbinden, die ägyptische Gesellschaft und das
Gemeindeleben unter diesen besonderen Umständen kennen zu lernen. Ich
freue mich auf die Zeit bei Ihnen, die neuen Eindrücke, Abenteuer und
spannenden Begegnungen!
Bis bald, Ihre Katharina Stichling
| |
| |
|
|
| |
Ahlan-wa-Sahlan - Abend
|
|
| |
Ein Willkommensfest für alle Neuangekommenen.
Eine gute Chance, neue Leute kennen zu lernen,
erste Kontakte zu knüpfen,
Tipps für den Start in Kairo zu bekommen
und die Kirchengemeinde kennen zu lernen.
Wann:
Donnerstag, 15.9.08, 18.00 Uhr
Wo:
im Garten des Schweizer Archäologischen Instituts, Zamalek
(11, Sharia El Shaer Aziz Abaza)
Zur guten Tradition des Ahlan-wa-Sahlan-Abends
gehört es, dass die sogenannten „Alt-Eingesessenen“ etwas für das Buffet
mitbringen.
Neu:
Diesmal wollen wir auch tanzen!!!!
Bitte geben Sie die Einladung an
möglichst viele weiter, besonders an die Neuankömmlinge.
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
„Ich möcht‘, dass einer mit
mir geht“ -
Einschulungsgottesdienst
|
|
| |
für
alle deutschsprachigen christlichen Kinder, die in diesem Jahr in die 1.
Klasse kommen!!
Viele Kinder freuen sich auf die Schule: lesen, schreiben, rechnen
lernen - das ist toll!
Aber ein bisschen Angst ist vielleicht auch dabei: Schaffe ich das
alles?
Finde ich neue Freunde? Kann ich noch spielen oder muss ich viele
Hausaufgaben machen? Zum Glück sind die Kinder nicht allein auf dem Weg
in die Schule –
ein Mutmachgottesdienst für Erstklässler und ihre Familien.
Wann:
Sonntag, 11. September 2011, 16.30 Uhr
Wo: Deutsche
Evangelische Kirche in Boulak
mit Beteiligung von Msgr. Joachim Schroedel, Dr. Michael Ghattas,
Heinrich Hachmeyer, Brigitte Kaiser,
Helen Williams und anderen
Wir freuen uns auf euch,
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse & Katharina Merkel
| |
| |
|
|
| |
08. - 10. September 2011 -
Kairo - fremde Heimat? -
Gemeindefahrt nach Anafora
|
|
| |
Wer neu nach Kairo kommt, den „erschlagen“ manchmal die vielen ungewohnten
Eindrücke, und bei allen Ankommensformalitäten bleibt kaum Zeit, all das
Neue zu verarbeiten. Anafora ist ein Ort der Ruhe, der genau dazu
einlädt.
Deshalb bieten wir als Gemeinde im September allen „Neuen“ (aber auch
„Alteingesessenen“, die mal Abstand brauchen) eine GemeindeFahrt
dorthin an.
In diesem koptisch-orthodoxen Retraite-Zentrum mitten in der Wüste kann
man Distanz gewinnen zum Lärm und Trubel der Megacity und über all die
Fragen nachdenken,
die zu Beginn – aber auch nach Jahren wieder - aktuell sind:
Kann ich mich in Kairo heimisch fühlen oder wird es mir fremd bleiben?
Was macht Heimat aus?
Was hat mich in die Fremde gelockt, was hält mich hier?
Darüber wollen wir gemeinsam nachdenken, uns mit biblischen Texten des
Aufbruchs und Ankommens beschäftigen und Infos hören, die die Annäherung
an die fremde Kultur erleichtern sollen. Außerdem wollen wir singen,
baden, plaudern und frische Luft tanken.
Abfahrt:
Donnerstag, 08. 09. 2011, 13.45 Uhr an der DEO
Rückfahrt: Samstag, 10. 09. 2011, 11.00 Uhr,
Ankunft an der DEO ca. 12.30 Uhr
Kosten:
350 L.E. pro Erwachsener, 125 L.E. pro Kind (ab dem 3. Kind frei)
Bitte
bei der Anmeldung das Alter der Kinder mit angeben!!!
Teilnehmerzahl begrenzt
Mitbringen: Reisepass, Badesachen, Taschenlampen, Autan,
Musikinstrumente, Wein und Knabberzeug für abends und /oder Kuchen für
den Nachmittagskaffee.
Vorbereitungsteam: Udo und Rita Schröder, Gerald und Ingrid
Lauche, Andrea Busse und Axel Matyba; Kinderbetreuung: Manuela und Lydia
Lauche, Katherina Stichling.
Anmeldungen bei Rita Schröder: 33371435 oder mobil 012 6587344
| |
| |
|
|
| |
Begrüßungsgottesdienst -
herzlich willkommen (zurück) in
Kairo
|
|
| |
Diese Stadt ist immer
gut für Überraschungen,
und dieses Jahr
(vielleicht sogar schon dieser Monat) wird es vermutlich auch sein.
„Gut für Überraschungen“ ist auch das Thema unseres
Begrüßungsgottesdienstes, zu dem wir alle Alt- und Neukairener nach der
Sommerpause ganz herzlich einladen.
Besonders begrüßen und in ihre Ämter einführen wollen wir in diesem
Gottesdienst:

Eva Gabra, die für ein Jahr als Pastorin unserer Gemeinde in
Hurghada arbeiten wird, und Dr. Gisela Fock, die neu das Amt
einer Kirchenvorsteherin übernimmt.
Auch eine neue Praktikantin können wir Ihnen vorstellen.
WANN: Sonntag, 04. September 2011, 17.30 Uhr
WO: Deutsche Evangelische
Kirche in Boulak
Wir freuen uns, wenn Sie die Zeit hier in Kairo, das neue Schul- und
Arbeitsjahr unter Gottes Segen stellen.
Pfarrerin Andrea Busse & Pfarrer Axel Matyba
| |
| |
|
|
|
|
Jubiläums-“Traum“ 2012:
Lasst unsere Orgel wieder klingen!
|
|
|

Die Kaisergeburtstagsfeier bot ein
herrliches Schauspiel.
Die Straße zu unserem Grundstück
war von berittenen Polizisten auf weißen Hengsten abgesperrt.
Unzählige Wagen fuhren an, auf deren weißen Böcken die
goldbetreßten Kawassen (arab.türk.
Ehrenwächter für Diplomaten) – die Gesandten aller Länder
mit Dreimaster, auch viele goldene Tressen auf ihren Röcken. Wir
Zivilisten alle im Frack.
In der Kirche war es ein herrliches Durcheinander von Menschen
aller Nationen. Die sich wie in einem Festsaal begrüßen. Ich
improvisierte über „Großer Gott, wir loben dich“. In der
patriotischen Hochstimmung erklang mir die Orgel viel
gewaltiger... Du siehst was Stimmung macht!
Soweit Karl Plato in einem Brief an seine spätere Frau. Plato
war in den Jahren 1913 / 14 als Auslandsdienstlehrkraft an der
DEO und gleichzeitig als Organist in der Gemeinde tätig. In
seinen Briefen staunt er immer wieder über das pulsierende
Kairo, beschreibt eine schon damals hochinteressante Schule und
begeistert sich für die Walcker-Orgel, auf der er neben der
gottesdienstlichen Begleitung unzählige Konzerte mit Musik von
Bach, Buxtehude, Händel, Mendelssohn und Reger veranstaltet –
zur Freude der ganzen Stadt.
Diese Tradition wollen wir neu beleben und unsere Kirche zu
einem Ort der Begegnung für alle Liebhaber der Orgelmusik
machen.
Auch ägyptische Musiker interessieren sich sehr für dieses
Instrument, da ganz Kairo derzeit nicht über eine solche
funktionsfähige Konzertorgel verfügt.
Dabei bewegen wir uns auf quasi historischen Boden. Orgeln waren
schon im Altertum bekannt und erfunden haben soll sie ein
gewisser Ktesibios aus Alexandria im dritten Jahrhundert vor
Christi Geburt.
In das Abendland kam die Orgel im 8. Jahrhundert über Byzanz.
Kaiser Kopronymos schenkte Pippin d.J. eine Orgel. Die Mönche
des fränkischen Reiches widmeten sich von da an dem Orgelbau.
953 wird eine Orgel im Kölner Dom, 980 ein Werk mit 400 Pfeifen
im Kloster Winchester erwähnt. Die Blütezeit des Orgelbaus
erleben wir im 17. und 18. Jahrhundert. In diese Zeit (1780)
geht auch die Gründung der Orgelbaufirma Walcker zurück. Bei ihr
wurde dann auch 1911 unsere Orgel bestellt, im Februar 1912 via
Triest ausgeliefert und am 21. April 1912 erklang sie dann bei
der feierlichen Einweihung unserer Kirche. 100 Jahre später
träumen wir davon, dass unsere seit Jahrzehnten verstummte Orgel
wieder erklingt. Spätromantische Walcker-Orgeln haben mit ihrem
spezifischen Klang in der Fachwelt einen herausragenden Ruf. Ihr
Höhepunkt war die Erbauung der Walcker-Orgel
1912 in der Michaeliskirche zu Hamburg.
Bei deren Einweihung saß der damalige Firmenchef Oscar Walcker
neben dem bereits weltberühmten Komponisten Max Reger und
erhielt von Kaiser Wilhelm I den Kronorden IV. Klasse.
Unsere Kairener Orgel erhält nun dadurch eine besondere
kulturelle Note, dass sie mit dem Gedankengut und der Technik
der Michaeliskirche Hamburg angereichert ist. Sie verfügt über
eine Vielzahl von Klangfarben, ein sogenanntes Fernwerk, dass
die Töne aus der Kuppel der Kirche erklingen lässt, und die
berühmte VoxHumana, eine Pfeife, die die menschliche Stimme
imitiert. Nur wenige Orgeln dieser Bauart sind bis heute
erhalten. Übrigens auch im Michel in Hamburg nicht mehr.
Trotzdem wollen wir die historischen Verbindungen pflegen und
sind dem renommierten Michel Organisten Christoph Schoener
dankbar, dass er die Wiedereinweihung unserer Orgel in seinem
Konzertkalender bereits fest vorgemerkt hat.
Unser ehrgeiziger Jubiläumstraum, für
den € 160.000 aufgebracht werden müssen, befindet sich auf der
Zielgeraden, aber eben noch nicht am Ziel. Noch knapp € 45.000
fehlen. Nach einer großzügige Zusage des Auswärtigen Amtes in
Berlin, weiteren Förderungen von ägyptischer und deutscher Seite
(S. Sawiris, Dr. Nader Riad,
Robert Bosch GmbH, Landeshauptstadt Stuttgart) und unzähligen
Einzelspenden haben wir den ersten Teilauftrag erteilt.
Unsere Orgel ist bereits zerlegt und wird auch im April 2012
erklingen. Um im Herbst 2011 den zweiten Teilauftrag erteilen zu
können und dann den vollen Klanggenuss
erleben zu können, brauchen wir noch Unterstützung unter:
DEG Kairo, Bank für Kirche und Diakonie Dortmund, Stichwort:
Orgel, Konto 1010 99 6011. BLZ 350 601 90.
Für Rückfragen stehen wir gerne bereit. Unser Flyer (Web- und
Papierversion) sowie detailliertere Informationen zum
Restaurierungsprojekt können unter
svenja.burmann@deokairo.de
angefordert werden. Axel Matyba |
Wir danken den Spendern:
* Auswärtiges Amt der BRD
* Herrn Samih Sawiris
* Dr. Nader Riad
* Robert Bosch GmbH
* Landeshauptstadt Stuttgart
* Metro AG
* Frau Lambrecht-Schadeberg




 |
|
|
| |
|
|
| |
Deutschsprachiger Seniorentreff Kairo:
|
|
| |
Liebe
Seniorinnen, liebe Senioren,
während des Adventskaffees in der Deutschsprachigen Evangelischen
Gemeinde haben viele von Ihnen ja bereits von unserer Idee eines
SENIORENTREFFS gehört. Uns schwebt eine muntere Runde in zwangloser
Atmosphäre vor, wir wollen miteinander reden, aktuelle Fragen
diskutieren, Erinnerungen austauschen, aber auch voneinander hören, wenn
und wo einmal der Schuh drückt und wo wir möglicherweise helfen können.
Wir werden uns bemühen, bei unseren Treffen auch deutsche Zeitungen und
Zeitschriften zur Verfügung zu stellen. Und wer kommen möchte, aber dazu
Hilfe braucht, den wollen wir – soweit wir können – gerne mit einem
privaten Fahrdienst unterstützen.
Unser Treff versteht sich als Ergänzung zu den bereits bestehenden
Angeboten und ist offen für Menschen aller religiösen und
weltanschaulichen Überzeugungen. Erzählen Sie also auch gerne in Ihrem
Freundeskreis von unserem Treff und bringen Sie Interessierte mit.
Nachdem wir uns in den letzten Wochen zu einzelnen Stadtteil-Frühstücken
getroffen haben, möchten wir Sie nun auch einmal in großer Rund
einladen.
SOMMER-FRÜHSTÜCK FÜR ALLE
am 14. Juni 2011 um 10.00 Uhr
in der Deutsch-Arabischen Handelskammer - 21, Soliman Abaza Street,
Mohandessin
WIR FREUEN UNS AUF SIE – UND SIE SIND HOFFENTLICH DABEI!
Wir bitten um Anmeldung.
Für Rückfragen und Anregungen sind wir offen und grüßen Sie herzlich
Ihre
Ruth Badawi, Gisela Britten-El Fouly, Gisela Fritz, Axel Matyba,
Rita Schröder, Michael Wurche
| |
| |
|
|
| |
Perlen aus Ägypten
-
Abschlussgottesdienst in der Wüste
|
|
| |
Nach
einem aufregenden Jahr wollen wir uns in die Ferien verabschieden –
manche für immer, andere nur für die Sommermonate. In diesem Kairojahr
gab es Mutmachendes und
Hoffnungsvolles, aber auch viel Anstrengendes und Verunsicherndes.
Die Tage reihen sich wie helle und dunkle Perlen aneinander;
jede unserer „Perlenketten“ sieht im Nachhinein anders aus.
Was nehmen wir mit, wenn wir gehen, was lassen wir zurück, wie hat uns
dieses Jahr geprägt? Darüber wollen wir zusammen nachdenken, bevor wir
alle, die gehen, mit einem Reisesegen verabschieden.
Nach dem Gottesdienst essen wir gemeinsam, und ein Lagerfeuer gibt es
natürlich auch
wieder.
Es sieht im Moment so aus, dass wir an diesem Termin tatsächlich auch
abends
ins Wadi Digla dürfen. Falls sich das kurzfristig ändern sollte, finden
Sie hier die entsprechende Info und wir schreiben alle Gemeindeglieder
an.
Herzliche Einladung für Erwachsene und Kinder am
Freitag, 17. Juni 2011, 18.00 Uhr,
ins Wadi Digla.
Bitte bringen Sie einen Beitrag für das Buffett, 10 LE Eintritt, eine
Sitzgelegenheit (Kissen, Decke, Klappstuhl) und
eine Taschenlampe mit.
| |
| |
|
|
| |
Festgottesdienst zur Konfirmation
|
|
| |
An Pfingsten feiern wir in unserer Gemeinde gleich doppelt:
die Ausschüttung des Heiligen Geistes und Konfirmation.
Wir freuen uns, dass an diesem Tag drei Jugendliche aus unserer
Gemeinde:
Uilliam Weick, Maurice Doldt und Kasimir
Noack
eingesegnet werden.
Anschließend gibt es einen kleinen Empfang.
Sonntag, 12. Juni 2011, 10.00 Uhr morgens in der
Deutschen Evangelischen Kirche.
| |
| |
|
|
| |
Himmelfahrtsgottesdienst
|
|
| |
Der
Gottesdienst zu Himmelfahrt
findet am
Samstag, 04. Juni 2011, 10.00 Uhr
im Konvent der Borromäerinnen
in Maadi statt.
Thema: Jesus geht – Abschied gestalten!
Es gibt einen Gottesdienst für die Großen
und Kindergottesdienst für die Kleinen.
Wir freuen uns auf euch,
Andrea Busse & Julia Gerlach
| |
| |
|
|
| |
29. 05. 2011 -
Konfirmandenvorstellungsgottesdienst
|
|
| |
„Du
sollst nicht töten!“
Gilt das 5. Gebot immer oder gibt es Ausnahmen?
Anhand der Tötung von Osama bin Laden haben wir mit den Konfirmanden
darüber diskutiert.
Diese Diskussion, aber auch anderes, was wir im Konfirmandenunterricht
im letzten Jahr erarbeitet haben,
wollen die drei Konfirmanden
Maurice Doldt
Kasimir Noack
Uilliam Weick
der Gemeinde im Gottesdienst vorstellen.
Herzliche Einladung zum
Konfirmandenvorstellungsgottesdienst
am
Sonntag,
den 29. Mai 2011 um 17.30 in
der
Deutschen Evangelischen Kirche
Boulak.
| |
| |
|
|
| |
Gemeinde-Versammlung am
22. Mai 2011
|
|
| |
Liebe Gemeindeglieder,
Hiermit möchten wir Sie herzlich zur
Gemeindeversammlung
am Sonntag 22. Mai 2011 um 17.30 Uhr in die Deutschen Evangelische
Kirche
einladen. Wir feiern um 17.30 Uhr gemeinsam Gottesdienst zum Thema:
„Ein Haus aus lebendigen Steinen“, die
Gemeindeversammlung beginnt dann
so gegen 19.00 Uhr. Der Gemeindebericht über das vergangene Jahr
wird Ihnen
ca. eine Woche im Voraus zugeschickt.
Tagesordnung:
TOP 1 Gemeindebericht (Änderungen und Neuigkeiten)
TOP 2 Bericht der Schatzmeisterin
TOP 3 Bericht der Rechnungsprüfer
TOP 4 Wahlen zum Kirchenvorstand
Es stellt sich nach 2 Jahren zur Wiederwahl: David Henen,
zur Neuwahl: Dr. Gisela Fock (Vorstellung in der Begegnung).
TOP 5 Bericht aus der DEO
TOP 6 Bericht des Basarkomitees
TOP 7 Jubiläum 2012
TOP 8 Verschiedenes
Wir freuen uns, wenn Sie kommen und Ihre Ideen für das anstehende
Jubiläum beitragen.
Der Kirchenvorstand
| |
| |
|
|
| |
14. Mai 2011 - Deutsch-französischer Gottesdienst
|
|
| |
Einmal im Jahr erinnern wir daran, dass früher französisch- und
deutschsprachige evangelische Christen zu EINER Gemeinde gehörten. Als
das sprachlich zu kompliziert wurde – vor gut 100 Jahren - trennte man
sich. Schön, dass beide Gemeinden es inzwischen zur Tradition gemacht
haben, einmal im Jahr gemeinsam Gottesdienst zu feiern -
dann eben zweisprachig.
Sprachschwierigkeiten gibt es dabei immer noch, manche sind sogar recht
amüsant, so zum Beispiel als Pfarrer Axel Matyba in einem zweisprachigen
Gottesdienst auf französisch ankündigen wollte, dass wir nun „tous unis“
(alle zusammen) das nächste Lied singen und dabei aber „Tous nues“
(alle nackt) sagte …..
Auch in diesem Jahr wollen wir alle zusammen (und nicht nackt) singen
und beten
und auf Gottes Wort hören. Wir sind zu Gast bei der französischen
Gemeinde in der
St. John’s Kirche in Maadi. (Nach dem Polizeikreisel in die Bur
Sa‘id Straße abbiegen,
dann sieht man die Kirchen links liegen.)
Herzliche Einladung an alle, auch die, die nicht französisch sprechen,
zum zweisprachigen Gottesdienst am Samstag, 14. Mai 2011 um 19.00 Uhr
| |
| |
|
|
| |
Diakoniegottesdienst:
Die „vergessenen“ Flüchtlinge – Sudanesen in Kairo
|
|
| |
Sind
es noch 2 Millionen oder „nur“ noch 1 Million? Die Zahl der
sudanesischen Flüchtlinge in Kairo kennt niemand genau. Nach der
Unabhängigkeit des „christlichen“ Südens wollen manche zurück. Wann? Wie
viele? Auch das weiß niemand.
Auf jeden Fall werden sie auch in den nächsten Jahren Unterstützung
brauchen. Unsere Gemeinde hat in den letzten Jahren verschiedene
Projekte zum Beispiel Schulspeisungen für sudanesische Kinder
unterstützt. Unsere diakonischen Partner,
die Evangelische Jugend Köln-Kalk, ist ebenfalls in diesem Bereich
tätig.
Und seit zwei Jahren vermieten wir Räume im Keller unserer Kirche
günstig an unsere Nachbarkirche, St. Andrews, die seit über 30 Jahren
eine aktive Flüchtlingsarbeit betreibt. Zurzeit ermöglicht sie rund 220
Flüchtlingskindern regelmäßigen Schulunterricht
und rund 600 Erwachsenen Englisch- und Computerkurse.
Begleitet wird diese Arbeit von einer intensiven sozialen Betreuung,
gerade auch traumatisierter Menschen und – bei Bedarf - von
Rückkehrhilfen.
Mit der St. Andrews-Gemeinde wollen wir dieses Jahr unseren
Diakoniegottesdienst feiern, von ihrer Arbeit hören – auch wie wir sie
weiterhin
unterstützen können.
Herzliche Einladung
am Sonntag, 08. Mai um 17.30 Uhr
in die Deutsche Evangelische Kirche
Pf. A.Matyba & Diakonieausschus & Pf. P.Johnson (St. Andrews)
| |
| |
|
|
| |
Gottesdienste in der Passions- und Osterzeit
|
|
| |
Gründonnerstag:
Abschiedsessen
Beim Gottesdienst am Gründonnerstag wollen wir den Weg nachgehen, den
die Jüngern damals gegangen sind, als sie das letzte Mal mit Jesus aßen
und tranken.
Gemeinsam bereiten sie das Passamahl vor, sie essen und trinken und
Jesus spricht die Worte, die wir bei jedem Abendmahl wiederholen. Sie
sitzen in vertrauter Runde –
es wird das letzte Mal sein.
Wir laden ein zum Feierabendmahl in die Pfarrwohnung (2, Sh. Kamel
Mohammed,
3. St. App 18, Zamalek) am Donnerstag, 21. April 2011 um 17.30 Uhr.
Nach dem Gottesdienst wollen wir gemeinsam zu Abend essen.
Karfreitag:
Stabat Mater dolorosa juxta crucem lacrimosa...
Es stand die Mutter schmerzensreich bei dem Kreuz, tränenreich... -
mit diesen Worten beginnt Giovanni Battista Pergolesis berühmtes Werk
STABAT MATER
für Sopran, Alt, Streicher und Orgel. Wir wollen diese Musik hören –
leider nur vom Band –
und uns mit ihrer Hilfe dem Schmerz nähern: dem Schmerz der Mutter, dem
Schmerz ihres Sohnes, Jesu Christi, und unserem Schmerz über dieses
Kreuzesgeschehen
und seine Folgen bis heute.
Wir feiern den Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl am Freitag, den 22.
April 2011
um 10.00 Uhr in unserer Kirche in Boulak.
Ostersonntag:

Vom Kreuz zum Lebensbaum
Auferstehungsgottesdienst für die ganze Familie mit Osterfrühstück
Es hat inzwischen schon Tradition, dass wir an
Ostern gemeinsam mit Kindern das Kreuz mit grünen Zweigen und Blumen
schmücken und uns so veranschaulichen,
was Auferstehung heißt. Wir feiern den Sieg des Lebens über den Tod –
und das tun wir an einem Ort, an dem es
besonders wichtig ist, sich dieser Hoffnung zu vergewissern: auf dem
Friedhof.
Anschließend wollen wir alle noch zum gemeinsamen Osterfrühstück im
Eingangsbereich
des Friedhofes zusammen bleiben. Wir freuen uns, wenn alle etwas dazu
mitbringen.
Die Gemeinde sorgt für die Getränke.
Wer eine Mitfahrgelegenheit oder Wegbeschreibung braucht, meldet sich
bitte bei Anita Bokor, Tel.: 010 176 80 52
| |
| |
|
|
| |
17. April 2011 - Passionskonzert
|
|
| |
Am Palmsonntag ist bei uns das
Philharmonic Chamber Orchestra
unter der Leitung von
Maestro El Seadi
zu Gast in der Kirche.
Wir freuen uns auf folgendes Programm:

Ort:
Evangelische Kirche in Boulak
Zeit:
Sonntag, 17. 04. 2011 um 19.00 Uhr
Eintritt frei, Spende wird erbeten.
| |
| |
|
|
| |
DEO – Abendgespräch über Religion (en) und
Kultur (en)
|
|
| |
Die ägyptische Revolution
– Eindrücke aus Nah und Fern: vom Tahrir Platz und aus der Schweiz
Die Bilder der ägyptischen Revolution haben unzählige Menschen in ihren
Bann gezogen – innerhalb und außerhalb des Landes. Über Facebook,
Twitter, Al Jazeera, BBC,
ZDF... wurden Menschen rund um den Globus Zeugen von den Vorgängen auf
dem Tahrirplatz.
Hesham Ellabban, der 1994 an der DEO sein Abitur gemacht hat und
später in der Werbebranche tätig wurde, ist einer derjenigen, die jeden
Tag auf dem Tahrir waren,
mit hoffte, mit bangte und schließlich mit feierte. Jasmin El-Sonbati fieberte von Basel aus mit. Als
Tochter eines ägyptischen Vaters und einer österreichischen Mutter hat
sie selbst einige Jahre in Kairo gelebt. Zu Freunden und Verwandten hier
bestehen weiter enge Bindungen. Beide erzählen uns von ihren Erlebnissen
und Hoffnungen und stellen sich unseren Fragen:
Mittwoch, den 20. April 2011 um 20.00 Uhr im Seminarraum der DEO
Herzlich willkommen!
Pastor Axel Matyba und Msgr. J.Schroedel
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Frauenfrühstück mit Jasmin El-Sonbati
|
|
| |
Thema:
Moscheen ohne Minarett
Unter diesem Titel veröffentlichte die Lehrerin und freie Journalistin
Jasmin El-Sobati kurz nach dem
Schweizer Minarett-Urteil ein Buch, in dem sie ihr Leben zwischen den
Welten (ägyptischer Vater, österreichische
Mutter, aufgewachsen in Österreich, Ägypten und der Schweiz) beschreibt.
Seit 2004 engagiert sie sich als
Mitbegründerin und Vizepräsidentin im Forum für einen fortschrittlichen
Islam.
Im April ist sie für einige Tage in Kairo und kann deswegen
am Gründonnerstag bei uns zu Gast sein.
Sie wird Abschnitte aus ihrem Buch lesen und erläutern,
was sie unter „fortschrittlichem Islam“ versteht.
Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu
Brötchen und Kaffee laden wir am Donnerstag,
21. April 2011, 09.00 –
11.00 Uhr (Gründonnerstag)
in die Pfarrwohnung Zamalek
(2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843
| |
| |
|
|
| |
Garten-Gottesdienst an der Alex Desert Road
|
|
| |
für Große:

Pfarrer Axel Matyba predigt über „Eine zärtliche
und solidarische Liebe“
und
für Kleine:
Ursi Meier hält Kindergottesdienst zum
Palmsonntag.
Anschließend wollen wir gemeinsam noch eine Kleinigkeit essen;
wir freuen uns, wenn jeder und jede dazu etwas mitbringt
(möglichst fingerfood).
Wann: Samstag, 16. April 2011, 10.00 Uhr
Wo: im Garten von Familie (Paschek-)Becker,
Niazi Camel Road, Garana,
Genaue
Wegbeschreibung von Andrea
Busse (Andrea.Busse@onlinehome.de)
oder von Ina Paschek-Becker
(pabe28@hotmail.de;
012 7218829).
Wir freuen uns, wenn viele kommen,
Familie Becker, Ursi Meier und Pfarrer Axel Matyba
| |
| |
|
|
| |
Herzliche Einladung zum Männer-Stammtisch:
Männer und die politische Situation in Ägypten |
|
| |
Welcher Mann hat nicht schon einmal beim Lesen einer der regelmäßig in
der BEGENUNG erscheinenden Einladungen zum Frauenfrühstück gedacht:
„Das ist aber ein interessantes Thema!, da würde ich auch teilnehmen,
wenn,
ja wenn nicht das Ganze am Vormittag wäre, wenn, ja wenn ich nicht ein
Mann wäre!“
Höchste Zeit für uns:
Herzliche Einladung zum Männer-Stammtisch!
Wir planen vier Abende zu folgenden Themen:
1. „Männer und die politische Situation in Ägypten“
Mittwoch, 13. April 2011 um 20.00 Uhr im „La
bodega“, 26.Juli-Street/Zamalek
2. „Männer und die Religion“
Mittwoch, 11. Mai 2011 um 20.00 Uhr im „La bodega“,
26. Juli-Street/Zamalek
3. „Männer als Väter“
(Ende September)
4. „Männer und Frauen“
(Ende Oktober)
Herzlich willkommen zu unserem Männer-Stammtisch!
Axel Matyba und
Reinhard Grätz
| |
| |
|
|
| |
Coptic Art
Revealed – ein Gemeindeausflug in Kairo
|
|
| |
Koptische
Kunst war das Ziel unseres Gemeindeausflugs am Samstag, den 23. Januar.
Mit einer Gruppe von knapp 20 Leuten besuchten wir die Ausstellung „Coptic
Art Revealed“, die noch bis Ende März im Amir Taz Palast in der Nähe der
Ibn Tulun Moschee zu sehen ist. Sie findet im Rahmen des 100-jährigen
Jubiläums des Koptischen Museums statt und ist die erste Ausstellung
dieser Art. Mehr als 200 Exponate aus der Dauerausstellung des
Koptischen Museum, aber auch aus seinem Archiv, sowie aus anderen Museen
sind dort zu sehen und zeichnen ein beeindruckendes Bild vom reichen
koptischen Erbe.
Wir hatten das große Glück, dass Dr. Nadja Tomoum, Exhibition Creator
and Director, uns selbst auf Deutsch durch die Ausstellung führte und
eine Einführung in die Geschichte der Koptischen Kirche, ihre Sprache,
Schrift und Kunst gab. Mit Hilfe ihres ungemeinen Fachwissens konnten
wir die Heilige Familie auf ihrem Weg durch Ägypten begleiten und
bekamen Spuren der frühesten Christenheit in Ägypten zu sehen, z.T. noch
deutlich vom alten Erbe geprägt (s. Foto).
Wunderschöne
Ikonen der Wüstenväter bietet die Ausstellung (Foto: der Heilige
Antonius, der als Gründer des Mönchtums gilt, zusammen mit dem Heiligen
Paulus und einem Raben, der die beiden in der
Wüste mit Nahrung versorgt), sowie uralte
Manuskripte, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Ein Bereich der Ausstellung ist wie eine Kirche gestaltet und
erleichtert die Annäherung an die uns eher fremde Koptische Liturgie –
untermalt von koptischen Gesängen, die Dr. Michael Ghattas für diese
Ausstellung zusammen gestellt hat. Der letzte Teil der Ausstellung
widmet sich dem Alltagsleben und zeigt Textilen, Schmuckstücke,
Holzspielzeug, Keramik und Tongefäße, Elfenbeinschnitzereien und
vieles mehr.
„Coptic Art Revealed“ gibt einen
guten Überblick, erschlägt nicht durch zu viele Details und ist zudem
einfach sehr schön aufbereitet.
Ein kultureller Hochgenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Wer sich die Ausstellung anschauen möchte, muss sich dort anmelden, sie
wird aus Sicherheitsgründen im Moment nur auf Anfrage geöffnet – das ist
aber jederzeit von Samstag bis Donnerstag, zwischen 10.00 und 16.00 Uhr
möglich, in Ausnahmefällen können auch Touren nach 16.00 Uhr angeboten
werden.
Mehr Infos finden Sie auf folgender Seite:
www.copticartrevealed.com.
| |
| |
|
|
| |
Gemeindefahrt nach SEKEM -
Achtung! Neuer Termin ist der 02. April 2011
|
|
| |
SEKEM
ist den meisten hier in Kairo ein Begriff, viele kaufen ökologische
Produkte von dort, und einige haben nun Interesse angemeldet, die Farm
wieder einmal zu besuchen.
SEKEM
- was übersetzt
so viel heißt wie „Lebenskraft der Sonne“ - wurde 1977 von
Dr. Ibrahim Abouleish gegründet. Er hatte in den
70er Jahren seine ägyptische Heimat besucht, war geschockt von der
Umweltpolitik des Landes und beschloss aktiv zu werden. 60 km
nordöstlich von Kairo kaufte er 70 Hektar unkultiviertes Ödland, das
durch ein unterirdisches Bewässerungssystem fruchtbar gemacht wurde. In
biodynamischer Landwirtschaft gediehen hier nach und nach Kartoffeln,
Zucchini, Sonnenblumen, Tee, Heilpflanzen und Baumwolle. Heute ist SEKEM
eine Firmengruppe mit mehreren Verarbeitungsunternehmen und rund 2000
Mitarbeitern.
Die Idee von SEKEM umfasst aber weit mehr als biodynamische
Landwirtschaft, das Unternehmen will auch auf sozialem und kulturellem
Gebiet aktiv sein. Es gibt dort deswegen auch Kindergärten, Schulen, ein
Krankenhaus und seit 2009 auch eine freie Universität in Ismailia. 2003
wurde SEKEM mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. In
Deutschland werden SEKEM-Produkte in Zusammenarbeit mit dem deutschen
Demeter-Bund verkauft.

Wir wollen einen Tagesausflug zur Farm machen, uns dort über das Gelände
führen und das Konzept erklären lassen. Die Führung wird kindgerecht
sein!
Zeit:
Samstag, 19. 03. 2011, Abfahrt mit dem Bus um
09.00 Uhr an der DEO (Dokki)
Kosten:
Mittagessen 50 LE für Erwachsene,
10 LE für Kinder, Buskosten werden umgelegt,
die Führung ist kostenlos.
SEKEM freut sich aber über eine Spende, die es den Schulkindern
ermöglichen soll, Ausflüge zu machen.
Anmeldung: bei Anita Bokor
010 17 68 052
Wir freuen uns über viel Interesse!
Axel Matyba, Andrea Busse & Katharina Merkel
| |
| |
|
|
| |
Rituale im Christentum
und Islam
|
|
| |
Wir befinden uns in der christlichen Fastenzeit,
die aber nicht annähernd so stark den Alltag der Christen verändert
(weder hier noch in christlichen Ländern) wie der Ramadan den der
Muslime. Sind Christen da freier oder einfach weniger fromm??
Darüber wollen wir – Christen und Muslime –
gemeinsam diskutieren. Zu Gast ist Ahmad Hemaya, Imam an der Sultan
Hasan Moschee, der durch einen langjährigen Aufenthalt in Berlin
fließend Deutsch spricht.
Herzliche Einladung zu einem Dialoggottesdienst mit anschließendem
Gespräch.
Samstag, 09. 04. 2011 an die DEO,
in den Garten hinter der Villa,
um 10.00 Uhr - Gottesdienst
um 11.00 Uhr - Diskussion
Die Gemeinde sorgt für Kaffee und
Getränke, wir freuen uns über kleine Spenden
(möglichst fingerfood) für ein Buffet.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Dr. C. Paulus, Pf. A. Busse, Pf. A Matyba
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Frauenfrühstück in Maadi
mit Dr. Catherine El Taweel-Kost
|
|
| |

| |
| |
|
|
| |
Ab 26. Februar haben wir einen neuen
Gemeindepraktikanten:
|
|
| |
Thorsten
Kisser
stellt sich
vor:
Je größer die Kontraste sind,
desto heller und „lebendiger“ wirkt das Bild.
Kontraste
sind es, die ich suche. Als Schüler hat es mich daher in die
Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde gezogen. Ich wollte gerne das
ändern, was mir zu eingefahren erschien. Als ich 2007 mein Abitur
gemacht hatte, war mir klar, dass ich im Pfarrberuf mein Lebensideal
verwirklichen kann. Um das nochmals auszutesten, wollte ich anstatt
eines „normalen“ Zivildienstes gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr
leisten. Es sollte nicht das ländlich-vertraute meiner schwäbischen
Heimatidylle sein, sondern mich selbst an Grenzen bringen, vor
grundlegende Fragen stellen und mir eine zuvor fremde Lebenswelt
erschließen. Daher arbeitete ich ein Jahr in der Obdachlosenhilfe und
Suchtnachsorge der Diakonie in Stuttgart. Der Kontrast zwischen dem
vormaligen Alltag als Schüler und der neuen Arbeitswelt mit ihren festen
Zeiten, Behördengängen und Betreuungsaufgaben hat mir Freude bereitet
und dabei geholfen, einen Einblick in übliche Arbeitsverhältnisse zu
bekommen. Durch den täglichen Umgang mit Menschen in den verschiedensten
Lebenslagen wurde mir deutlich, dass unser Leben nicht immer allzu
gerade verläuft und es gerade an den Wendepunkten gut tut, Begleitung
zu erfahren.
Nach den zurückliegenden fünf Semestern meines Studiums der
evangelischen Theologie in Neuendettelsau (Bayern) und Tübingen habe
ich mit meinen 22 Jahren so manch interessanten Impuls zu den
grundlegenden Fragen hinsichtlich unserer Grenzerfahrungen im Leben
bekommen, aber auch meine Erwartung hierzu verändern müssen. Wir finden
meines Erachtens keine endgültigen Antworten auf die harten Nüsse
in unseren Leben, sei es auf die Frage nach Leid, Sinn oder Wahrheit.
Letztendlich können wir uns immer nur darum bemühen diesen Fragen auf
den Grund zu gehen, uns darüber auszutauschen und anzunähern. Erkennen
wir dabei, dass es doch gewisse Konstanten gibt, einen Wert, der uns
trotz aller Unzulänglichkeiten zugesprochen wird, und zu alledem
jemanden, der das Große und Ganze in seiner liebenden Hand hält, kommt
unser Glaube ins Spiel. Hiervon bin ich begeistert!
Aufgrund dessen freue ich mich auf die Zeit in Ihrer Gemeinde, hoffe auf
gemeinsame Gespräche über diese Themen und neue Impulse Ihrerseits.
Gewiss werde ich viele kontrastreiche Erfahrungen in der Metropole
Kairo, einem ungewohnten Kulturkreis und der Vielfalt Ihrer Gemeinde
machen. Hierfür werde ich Andrea Busse und Axel Matyba bei ihrem
Pfarralltag im März 2011 begleiten und will mich in Ihrem Gemeindeleben
reichlich einbringen.
| |
| |
|
|
| |
Passionsgottesdienst in der Wüste -
Groß und Klein
sind herzlich willkommen
|
|
| |
Der
Begriff „Maske“ kommt aus dem Arabischen: „maskharat“ heißt Narr, Posse,
Hänselei, Scherz. Das ist immer zweideutig: ein Scherz kann lustig sein
oder fies, ein Narr bringt uns zum Lachen, oder er ist eine traurige
Figur. So ist es auch mit unseren Masken: An Fasching macht das
Verkleiden riesigen Spaß, aber wer immer eine Maske trägt, kann nie er
selbst sein.
Über
Masken – schöne und schwierige - wollen wir im Passionsgottesdienst
nachdenken.
Wir freuen uns besonders,
wenn Kinder und auch Erwachsene
eine (selbstgebastelte) Maske mitbringen.
Herzliche Einladung zum Passionsgottesdienst am
Freitag 11. 03. 2011, 10.00 Uhr
Achtung: Änderung!!
Der Gottesdienst findet nicht, wie ursprünglich geplant, an der DEO
statt, sondern in der Wüste, im Wadi Digla, das inzwischen zumindest
tagsüber wieder geöffnet hat.
Nach dem Gottesdienst wollen wir gemeinsam essen, wenn jeder und jede
etwas dazu mitbringt (möglichst fingerfood!) wird es ein besonders
vielseitiges Buffett.
Außerdem bitte mitbringen: 10
LE Eintritt für das Wadi und eine Sitzgelegenheit (Decke, Kissen,
Klappstuhl).
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht oder eine Wegbeschreibung, kann sich
an Anita Bokor wenden: 010 17 68 052.
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse & Thorsten Kisser
| |
| |
|
|
| |
Wüstengottesdienst
verschoben
|
|
| |
Das
ist ein verrücktes Organ: es schlägt, pumpt das Blut durch
unseren Körper und hält uns so am Leben. Es kann aber noch viel mehr. Es
kann schwer oder leicht sein, obwohl es immer gleich viel wiegt; und
wenn es gar zu schwer wird, dann kann man das
ausschütten. Das
kann auch sehen! Manche behaupten sogar, man sieht nur mit dem
gut.
Und Gott hat unser
ganz besonders im Blick.
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“
Einen Gottesdienst zu diesem Thema wollen wir in der Wüste feiern –
mit Großen und Kleinen, denn ein
haben wir schließlich alle!
- liche Einladung für . . . - Wir hoffen
bald.
Den neuen Termin teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.
Danach wollen wir gemeinsam essen.
haftes und Süßes – wenn jeder etwas mitbringt (möglichst
fingerfood!) wird es ein besonders vielseitiges Buffett.
Außerdem bitte mitbringen: 10
LE Eintritt für das Wadi und eine Sitzgelegenheit
(Decke, Kissen, Klappstuhl).
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht oder eine Wegbeschreibung,
kann sich an Anita Bokor wenden: 010 17 68 052.
Auch diesen zweiten Teil der Einladung
holen wir dann mit Ihnen nach.
| |
| |
|
|
| |
Gottesdienst am 20.
Februar in Boulak
|
|
| |
Da wir notgedrungen an den letzten Sonntagen nicht bei
uns in der Kirche Gottesdienst feiern konnten, wollen wir das am
kommenden Sonntag, den 20. 02. 2011 wieder tun.
Entgegen der Ankündigung in der Begegnung feiern wir also nicht in Maadi,
sondern in Boulak;
der Kindergottesdienst wird verschoben.
Da viele deutsche Kinder erst zum Wochenende wieder in die Stadt reisen,
vermuten wir, dass die meisten erstmal wieder "ankommen" und sich in
ihren Alltag finden müssen.
Also herzliche Einladung an alle zum Gottesdienst am Sonntag 20. 02.
2011 um 17.30 Uhr
WIEDER IN UNSERER KIRCHE in Bloulak - das Thema bleibt: „Subversive
Sklavenmoral“.
Danach wäre es schön, wenn wir bei einem Gläschen Wein und etwas
Knabberzeug noch miteinander reden und die Erfahrungen teilen, die wir
in den letzten Tagen und Wochen gemacht haben.
Vor
einer Woche ...
..wenn
auch eingeschränkt. Viele Mitglieder der deutschsprachigen evangelischen
Gemeinde Ägypten haben das Land inzwischen verlassen, aber noch immer
sind Deutsche in Kairo – und sie feiern auch gemeinsam Gottesdienst.
In den vergangenen Tagen hat Pastor Axel Matyba die Menschen vor Ort
betreut, während seine Frau mit den zwei kleinen Kindern bereits nach
Deutschland ausgereist war. Jeden Morgen begleitete er in der Deutschen
Botschaft diejenigen, die mit den Schulbussen der Deutschen
Evangelischen Oberschule zum Flughafen aufbrachen, um gen Heimat zu
fliegen. Dann traf man sich zur Morgenrunde in der Schule, um Infos zu
sammeln und die kommenden
Tage zu planen, soweit das mitten im Chaos überhaupt möglich war. Vor
allem aber verbrachte der Pfarrer der Deutschsprachigen Evangelischen
Gemeinde Stunden am Telefon, um Kontakt mit den Gemeindegliedern zu
halten und Seelsorge zu leisten.
Auch pragmatische Hilfe war gefragt: Zwei Kirchenvorsteherinnen, die aus
beruflichen Gründen die Stadt nicht verlassen konnten, sich aber allein
in ihren Wohnungen nicht sicher fühlten, zogen ins Pfarrhaus einer,
einer anderen, deren Geschäft geplündert worden war, half die Gemeinde
mit Bargeld aus.
Als vor wenigen Tagen durch die Presse ging, dass Ausländer angegriffen
worden waren, beschloss der
Auslandsbischof aus Fürsorgegründen, auch Axel Matyba aus Ägypten
abzuziehen, so dass er am vergangenen Samstag ausflog. Trotzdem fand am
Sonntag ein Gottesdienst in der Kapelle der Deutschen Evangelischen
Oberschule statt, den Pfarrer Gerald Lauche von der
Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten und seine Frau Ingrid Lauche
hielten. Danach blieb man bei Waffeln und Tee zusammen.
„Die Gemeinschaft und der Austausch tuen allen
einfach gut.“ schrieb Ingrid Lauche aus Kairo.
Da sich die Lage in Kairo momentan zu entspannen scheint, hofft das
Pfarrehepaar bald wieder nach Kairo zurück kehren zu können und das
Gemeindeleben wieder in vollem Umfang weiter führen zu können.
| |
| |
|
|
| |
Anschlag in Alexandria
|
|
| |
Wie wird der Anschlag auf eine koptische Kirche an
Neujahr bewältigt?
Ein persönlicher Bericht aus Alexandria gibt
Einblicke.
... hier entlang
Wer für die Opfer spenden möchte, kann das über unser Gemeindekonto tun,
Stichwort Alexandria-Hilfe.
Wir haben mehrere vertrauenswürdige Ansprechpartner in Alexandria, die
diese Gelder sinnvoll einsetzen werden.
| |
| |
|
|
| |
Dank für die große Spendenbereitschaft
|
|
| |
In unserer Weihnachtsspendenaktion hatten wir
zusammen mit dem Sozialkomitee der DEO dazu aufgerufen, die Schule der
Communauté Saint Vincent de Paul in Abassiah zu unterstützen,
die vor allem den Kindern der Zaballin Schulbildung ermöglicht. Für neue
Klassenzimmer braucht die Schule Möbel und wir hatten um Spenden für
Stühle gebeten und gehofft, möglichst viele der 270 benötigten Stühle
mit Ihrer Hilfe finanzieren zu können.
Beim Weihnachtkonzert an der DEO wurde dafür gesammelt, beim
musikalischen Adventsgottesdienst der evangelischen Gemeinde, beim
Klaus-Heller-Lauf und sogar bei einem Weihnachtskonzert in München, das
die ehemalige DEO-Lehrerin Dr. Monika Schürmann organisiert hat.
Zusammen mit zahlreichen Einzelspenden kam dabei so viel Geld zusammen,
dass die Schule in Abassiah alle 270 Stühle davon kaufen kann. Wir
freuen uns sehr über dieses Ergebnis
und möchten an dieser Stelle allen Spendern im Namen der Gemeinde und
des Sozialkomitees,
aber vor allem im Namen der Schulkinder ganz herzlich danken!
P.S.
Wir freuen uns weiterhin über Kleiderspenden, die im Kindergarten
abgegeben werden können. Sie gehen an
arme Kinder und Erwachsene der koptischen Gemeinde in El Moliha.
| |
| |
|
|
| |
Weihnachtsaktion 2010: „Bitte setzen!“
|
|
| |
Wie immer sammeln wir um die Weihnachtszeit Spenden für die, die nicht
so reich beschenkt werden wie wir. Diesmal wollen wir eine Schule der
Communauté Saint Vincent de Paul in Abassiah unterstützen, die vor allem
den Kindern der Zaballin Schulbildung ermöglicht. Vor einiger Zeit hat
unsere Gemeinde schon einmal Spenden für diese Schule gesammelt, damals
für einen Schulbus, damit die Kinder aus den Müllvierteln zur Schule
gebracht werden können. Weil immer mehr arme Kinder kommen wollen,
wurden neue Klassen eröffnet; für die Klassenzimmer müssen nun Stühle
angeschafft werden - und zwar 270 Stück!! Wir hoffen, dass wir viele
Spender finden, so dass zumindest 100 oder ja vielleicht sogar 150(?)
SchülerInnen im Sitzen lernen können. Ein Stuhl kostet 95 LE. Wenn Sie
100 LE spenden, dann können die Kinder zu Weihnachten auch noch eine
Süßigkeit auf ihrem Stuhl vorfinden.
Spenden können bar bei Rita Schröder oder dem Pfarrehepaar abgegeben
oder auf das Gemeindekonto (s. S.31, Stichwort Stuhl) überwiesen werden,
in LE oder in €. Wir hoffen auf Ihre Großzügigkeit. Herzlichen Dank!
Der Diakonieausschuss
P.S.
Wir sammeln nicht nur Geld, sondern auch
saubere
und gut erhaltene Kleidung
für arme Kinder und Erwachsene der koptischen Gemeinde in El Moliha.
Die Kleidung kann im
Kindergarten der DEO
abgegeben werden.
| |
| |
|
|
| |
Nahostkonferenz
|
|
| |
Einmal im Jahr treffen sich Vertreter aller deutschsprachigen
evangelischen Gemeinden im Nahen
(und Mittleren) Osten. Da kommen also PfarrerInnen und Ehrenamtliche aus
Istanbul, Alanya,
Beirut, Aman, Jerusalem, Zypern, Teheran, Dubai und Kairo zusammen und
tauschen sich
über ihre Arbeit aus. In diesem Jahr treffen wir uns in Dubai unter dem
Thema:
„Gemeindeaufbau - Gemeindentwicklung“ und werden diskutieren, wie man
zum Beispiel Gemeindearbeit in einer Mega-City gestalten kann und wie,
wenn die meisten Gemeindeglieder alle paar Jahre wechseln.
Neben der inhaltlichen Arbeit bieten diese Tage auch Gelegenheit zum
Erfahrungsaustausch
zwischen den Auslandsgemeinden in Nahost.
Wegen der Nahostkonferenz werden wir vom 27. Januar 2011 bis zum 01.
Februar 2011
nicht in Ägypten sein. Der Gottesdienst am 31. Januar 2011 wird von Pf.
Gerald Lauche vertreten.
| |
| |
|
|
| |
„Coptic Art Revealed“
-
eine Ausstellung über koptische Kunst
|
|
| |
Am 23.1. wollen wir gemeinsam zu dieser kleinen, aber feinen Ausstellung
in den Palace of Amir Taz
(Al Khalifa Area) fahren. Dort bekommen wir eine deutschsprachige
Führung durch Nadia Tomoum, Exhibition Creator and Director.
Abfahrt: Sonntag, 23. Januar 2011,
13.35 Uhr an der DEO
(Leider ist die Ausstellung am
Wochenende geschlossen und schließt auch werktags um 16.00 Uhr, deswegen
die ungewöhnliche Zeit)
Eintritt und Führung sind kostenlos. Wir hoffen auf viele Interessierte!
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse
| |
| |
|
|
| |
DEO - Abendgespräche
|
|
| |

| |
| |
|
|
| |
Wir feiern: Gottesdienst für Groß und
Klein
|
|
| |
Wann:

Freitagmorgens – dann sind die Straßen frei und man kommt schnell durch
die ganze Stadt:
21.
Januar 2011 um 10.00 Uhr
Wo:

im Grünen, im Garten der Familie Mackensen, Garana Farm
an der Alex
Desert Road, Villa Nassar (nach der 2.
Schranke links und immer geradeaus, Infos auch am Gate)

Was:
Wunder – eine Frage des Trainings.
Pfarrer A. Matyba hält den Gottesdienst für die Großen,
C. Mackensen und J. Gerlach den Kindergottesdienst
für die etwas Kleineren.
Danach wollen wir gemeinsam essen,
dazu dürfen gerne Kleinigkeiten mitgebracht werden.
Wir freuen uns auf Große und Kleine!
| |
| |
|
|
| |
Wie ist Gott?
|
|
| |
Wie
ist Gott? So unmöglich es für Blinde ist, sich ein richtiges Bild von
einem Elefanten zu machen, wenn sie nur das Ohr, den Rüssel, den Schwanz
oder den Stoßzahn ertasten, so unmöglich ist es für uns Menschen, uns
ein „richtiges“ Bild von Gott zu machen.
Und trotzdem gibt es die uralte Seh(n)-Sucht des Menschen, Gott von
Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Um diese Fragen geht es bei
unserer Konfirmandenfreizeit vom 13. – 15. Januar 2011 in Anafora.
Unabhängig davon ist die Bitte des Mose, Gott sehen zu dürfen, Thema des
Gottesdienstes am Sonntag, 16.
Januar 2011 um 17.30 Uhr in Maadi im Konvent der Borromäerinnen.
| |
| |
|
|
| |
Ökumenisches Frauenfrühstück im Januar
|
|
| |
Thema: Umweltschutz und
Umwelterziehung in Ägypten
Zu Gast ist
diesmal die Botanikerin Dr.
Stefanie Nussbaum-Darius. Sie lebt seit knapp 2 Jahren in Kairo und
beobachtet mit offenen Augen den Umgang mit der Schöpfung. Über ihren
Mann, der im Naturpark Gelf Kebir arbeitet, erhält sie Einblicke, wie
die ägyptische Umweltbehörde versucht, die Naturschätze des Landes zu
erhalten (oder auch nicht) und Touristen zugänglich zu machen.
Sie selbst organisiert sehr erfolgreich Projekte der Umwelterziehung für
Vorschul- und Grundschulkinder an der DEO.
Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden
wir am:
Donnerstag, 13. Januar 2011,
9.00 – 11.00 Uhr
in die Pfarrwohnung Zamalek (2, Sharia al Kamel Mohammed).
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843
Wir freuen uns auf Sie!
| |
| |
|
|
| |
Jahresbeginn 2011
|
|
| |
Wenn alle wieder aus den Weihnachtsferien zurück
sind, laden wir zu einem
Gottesdienst mit anschließendem
Neujahrsempfang
in der Deutsche Evangelische Kirche ein:
Sonntag, 09. 01. 2011 um 17.30 Uhr.
Zur gleichen Zeit am gleichen Ort treffen sich eine Woche früher,
am Sonntag, 02. 01. 2011
alle,
die Interesse haben, sich mit der
Jahreslosung 2011 auf das neue Jahr
einstimmen zu lassen.
Pastor Gerald Lauche wird diesen Gottesdienst leiten.
| |
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|
Und das war in der Vergangenheit...
(zum Archiv)
(zum Archiv des Jahres 2010)
(zum Archiv des Jahres 2009)
(zum Archiv des Jahres 2008) |
|
| |
|
|