Zur Erinnerung  


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Zur Erinnerung  Liebe Gäste dieser Homepage!
Auf dieser Seite "archivieren" wir unser Gemeindeleben.
Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Viel Spaß dabei! 

     
 

Tragt in die Welt nun ein Licht

 
 

An einem Freitag im Advent waren Große und Kleine bei Familie Pampe eingeladen. Wir haben Geschichten gehört, gemeinsam gesungen, Plätzchen gegessen und Punsch getrunken. Highlight war wie im letzten Jahr das Kerzenziehen: Dicke und dünne, krumme und gerade Bienenwachskerzen sind so entstanden. Danach durfte jedes Kind mit einer Kerze, die in einen Apfel gesteckt war, durch das Adventsgärtlein laufen, während alle anderen „Tragt in die Welt nun ein Licht“ sangen. Mögen wir alle dieses Weihnachtslicht in den nächsten Tagen an andere Menschen weitergeben.
Danke für die Gastfreundschaft
an Familie Pampe.

 
     
 

Unsere Weihnachtsaktion 2011

 
 

Jedes Jahr im Advent sammeln wir gemeinsam mit dem Sozialkomitee der DEO für ein ganz konkretes Projekt, um Menschen eine Weihnachtsfreude zu machen. Wir freuen uns, wenn auch Sie sich daran beteiligen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite   Diakonie

 
     
 

Weihnachtsgottesdienste

 
 

am Heiligabend:
um 15.00 Uhr – ökumenische Christvesper für Familien
in Maadi, im Konvent der Borromäerinnen
Thema: Herbergssuche

Um 18.00 Uhr – besinnlicher Heiligabendgottesdienst
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak
Thema: Mit den Hirten an der Krippe

am 1. Weihnachtsfeiertag:
um 17.30 Uhr – Weihnachtsgottesdienst br>
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak
Thema: Weihnachtssehnsucht

 
Wir freuen uns auf Sie
Pfarrerin Andrea Busse & Pfarrer Axel Matyba

 
     
 

Tragt in die Welt nun ein Licht

 
 

Für Kinder ist der Advent eine besondere Zeit. Deswegen bieten wir im Advent wieder einen Nachmittag für Kinder an – zu dem aber nicht nur Eltern willkommen sind, sondern alle, die Kind geblieben sind und sich an Kerzen, Liedern und Plätzchen freuen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite
  
Kinder und Kirche

 
     
 

Musikalischer Adventsgottesdienst mit den DEO-Chören

 
 

„Engel haben Himmelslieder auf den Feldern ange­stimmt….“ so stimmt der Grundschulchor (Leitung: Annette Kraus, Assistenz: Bettina Bangert) seine Lieder am 4. Advent in der Aula der Deutschen Evangelischen Oberschule in Dokki an. Und nicht nur die Kleinen besingen die gute Nachricht von der Geburt im Stall von Bethlehem. Auch der Mittelstufenchor (Leitung: Stefanie Theisinger), der Oberstufenchor (Leitung: Josephine und Roland Kramm)  und der DEO-Chor (Leitung: Roland Kramm) führen stimmungs­volle Advents- und Weihnachtslieder auf. Außerdem tragen Zweitklässler (mit Hilfe von Klassenlehrer Hendrik Bergelt) die biblische Weihnachtsgeschichte vor.
Wir freuen uns, wenn kurz vor den Weihnachtsferien viele sich auf musikalische Weise auf die Heilige Nacht einstimmen lassen und danken allen SängerInnen und ChorleiterInnen für ihr Engagement.

 
     
 

Seniorenadvent

 
 

Wenige Tage vor Weihnachten laden wir alle Senioren und Seniorinnen ein, sich mit uns auf die Ankunft (den Advent) des göttlichen Kindes vorzu­bereiten. Unsere Vorstellung der Vorweihnachts­zeit ist oft auch nach Jahren im Ausland noch geprägt von Kälte und weißen Landschaften, von Glühwein und Zimtgeruch, von deutschen Advents- und Weihnachtsliedern. Hier in Kairo riecht, schmeckt und klingt es im Dezember ganz anders. Glücklicherweise aber bleibt die gute Nachricht von Weihnachten überall gleich: Gott wird Mensch und kommt uns nahe. Das wollen wir feiern – und zwar bei altvertrauten Gerüchen und Klängen. Bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen wollen wir uns miteinander unterhalten, Adventsgeschichten und -gedichten lauschen, singen und Andacht feiern. Auch ein kleines Geschenk wird nicht fehlen, um uns an das große Geschenk der Weihnachtsnacht zu erinnern.
Wir laden Sie herzlich ein, am Dienstag, 20. Dezember 2011
von 16.00 -18.30 Uhr in die Deutsche Evangelische Kirche nach Boulak zu kommen.
Bitte nutzen Sie unseren Fahrservice!!!
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, möge sich bitte bei Anita Bokor 0100 176 80 52 melden: sie organisiert für Hin- und Rückfahrt Sammeltaxen oder Busse an unterschiedlichen Treffpunkten in Heliopolis und Maadi.
Wir freuen uns auch über Kuchenspenden!

 
     
 

Gartengottesdienst - Alle Kinder haben Rechte

 
 

Advent – eine mit vielen Hoffnungen und Erwartungen aufgeladene Zeit.
Und alle Jahre wieder auch die Zeit, in der wir den Tag der Menschenrechte begehen:
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den
Vereinten Nationen verabschiedet. Ein Meilenstein, der 41 Jahre später um die Kinderrechtskonvention erweitert wurde. Sie enthält u.a. das Recht auf Freizeit und Spiel
oder das Recht auf Eltern und Familie oder auch das Verbot von Ausbeutung und Gewalt. Darüber lohnt es sich nachzudenken – gerade in den Wochen, in denen wir uns
auf das Kommen Gottes in einem Kind freuen.
Das wollen wir am Freitag, 09. Dezember 2011 um 10.00 Uhr bei einem Gartengottesdienst in Garana tun. Kinder sind beim Kindergottesdienst natürlich besonders herzlich willkommen – haben sie doch auch in unserer Gemeinde ihre Rechte!
Danach wollen wir alle zusammen noch essen und trinken – jeder und jede darf dazu gerne etwas mitbringen. Freitagmorgens ist selbst die Fahrzeit nach Garana überschaubar. Ab Zamalek bieten wir eine Mitfahrgelegenheit an – wer eine Wegbeschreibung oder Mitfahrgelegenheit wünscht, kann sich an uns wenden: Pf. Axel Matyba oder Pf. Andrea Busse.

 
     
 

Führung durch die Orgelbaustelle

 
 

Seit Mitte Oktober ist Gerhard Walcker-Mayer in Kairo – die meiste Zeit auf unserer Orgelempore. Diese hat sich in eine Werkstatt verwandelt: Überall liegen für einen Laien undefinierbare Werkzeuge herum, Orgelpfeifen stapeln sich, Schrauben werden der Größe nach sortiert, selbst die Treppen zum Kirchturm sind „okkupiert“.
Was genau bisher schon auseinander und wieder eingebaut ist, das erklärt und zeigt der Orgelbauer Interessierten am Samstag, 10. Dezember 2011 ab 10.00 Uhr
Treffpunkt: in der Kirche in Boulak

 
     
  1. Advent  
 

Wir feiern 1. Advent – und das ist der Beginn des Kirchenjahres.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst für Große und Kleine.
Wir beginnen gemeinsam und während die Erwachsenen der Predigt lauschen,
feiern die Kleinen Kindergottesdienst.

Am Freitag, 25.11. um 10.00 Uhr in der Kapelle der Borromäerinnen in Maadi

 
     
 

Herzlich willkommen im Kirchenzelt

 
 

Am Freitag, 2. Dezember, laden wir Sie herzlich ein in unser nagelneues Kirchenzelt auf dem Weihnachtsbasar an der DEO. Es steht etwas abseits vom Trubel (rechts hinter dem Kiosk). Zum Thema „Glocken“ können dort Große und Kleine Adventsgeschichten hören,
Lieder singen, basteln, eine Lebkuchenkirche und  viele Kirchenzeltglocken verzieren und verspeisen. Wir wollen den Tag dann mit einer Adventsandacht beschließen.

14.00 Uhr Adventsgeschichte von Udo Schröder
danach: Lebkuchen-Kirche-Versüßen für Kinder
15.00 Uhr Adventsgeschichte von Botschafter Michael Bock
danach: Adventsliedersingen
16.00 Uhr Adventsgeschichte von Hanna Hartmann
17.00 Uhr Adventsgeschichte von Schulleiter Thomas Klementa
danach: Adventsandacht und zum Abschluss: Lebkuchenkirche essen!

 
     
 

30. November 2011, 20.00 Uhr
DEO -Abendgespräch über Religion (en) und Kultur (en)
 Kurz vor der Wahl: Wie geht es weiter in Ägypten??

 
 

Diese Frage treibt die Menschen um. Neun Monate nach dem grenzenlosen Jubel auf dem Tahrir sind viele ernüchtert, enttäuscht, verunsichert. Wie geht es nach den Wahlen weiter? Wer werden die Gewinner sein und wie wird mit den Verlierern um gegangen? Welche Freiheiten wird die neue Verfassung einräumen? Wie wird sich das Miteinander der Religionen gestalten? Können die sozialen Spannungen bewältigt werden? Fragen über Fragen.
Wir wollen darüber mit vier Kairo-Korrespondenten in eine lebhafte Diskussion kommen:
Jörg Armbruster (ARD Auslandskorrespodent), Kristina Bergmann (NZZ), Karim al Gawhary (Taz und ORF) und Julia Gerlach (Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung).
Sie haben Bücher über die Revolution in Ägypten und den Arabischen Frühling geschrieben, stellen sich an diesem Abend aber vorrangig unseren Fragen und signieren anschließend auch ihre Bücher. Wir freuen uns auf Ihr Kommen am:
Mittwoch, den 30. November 2011 um 20.00 Uhr im Aulavorraum I der DEO
                                                       Monsignore Schroedel und Pastor Axel Matyba

 
     
 

Gottesdienst in Alexandria

 
 

Zwischen Ewigkeitssonntag und 1. Advent – zwischen Kirchenjahresende und –anfang wollen wir gemeinsam Gottesdienst feiern:
am Donnerstag, 24. November 2011 um 18.00 Uhr im Pelizäusheim 
Totensonntag – so wird der letzte Sonntag im Kirchenjahr im Volksmund genannt. Natürlich wissen wir, dass wir sterben müssen und doch fällt es uns oft  schwer, darüber zu reden.
Da tut es gut, dass wir die Verheißung auf einen neuen Himmel und
eine neue Erde haben, in der Gott bei den Menschen wohnen wird.
Und so ist der Ewigkeitssonntag schon Ausblick auf das Kommen Gottes, das wir im Advent feiern.
Totensonntag – das ist auch der Tag, an dem wir an die Menschen denken, die wir verloren haben – im vergangenen Jahr oder auch in früheren Jahren. Für uns sind die Gräber unserer Lieben oft weit. Deswegen wollen wir im Gottesdienst an sie denken.
Es wird eine Liste ausliegen, in der Sie Namen von Verstorbenen eintragen können.
Diese Namen sollen im Gottesdienst verlesen werden und danach wollen wir
zur Erinnerung an die Menschen, die wir vermissen, Kerzen anzünden.
Ich freue mich, wenn Sie mitfeiern,
Herzliche Grüße
                                                                               Pfarrerin Andrea Busse

 
     
 

Andacht zum Buß- und Bettag

 
 

Zu einer Andacht am Buß- und Bettag, Mittwoch 16. November 2011um 17.30 Uhr laden wir ganz herzlich in die Pfarrwohnung ein.
Was bedeutet uns dieser Feiertag, der bei uns hier im normalen Alltag meist ganz vergessen wird? Worum geht es und was spielt für uns eine Rolle?
Herzliche Einladung an alle,
                                                                                      P
farrer Axel Matyba

 
     
 

Sankt Martins-Gottesdienst in der Wüste  

 
 

Am Freitag, den 18. November 2011 um 16.15 Uhr findet wieder ein Familiengottesdienst
in der Wüste statt – Thema: Sankt Martin.
Anschließend laufen wir mit unseren Laternen durch die Wüste! Mehr Infos unter Kinder & Kirche.

 
     
 

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

 
 

Totensonntag – so wird der letzte Sonntag im Kirchenjahr im Volksmund genannt. Wir wissen alle, dass wir sterben müssen und doch tun wir uns schwer, darüber zu reden.
Wenn Menschen sterben, die uns nahe stehen, müssen wir Abschied nehmen. Trauer macht uns oft hilflos, die eigene und die der anderen. Der Tod ist so endgültig – das schmerzt. Da tut es gut, sich daran zu erinnern, dass der Tod trotzdem nicht das letzte Wort hat, sondern Jesus Christus, der sagt:

„Ich lebe und ihr sollt auch leben!“

Im Gottesdienst wollen wir an die Menschen denken, die wir im vergangenen Jahr oder auch in früheren Jahren verloren haben – hier in Kairo oder an anderen Orten. Wie es in unserer Gemeinde bereits Tradition ist, liegt vor dem Gottesdienst eine Liste aus, in der Sie Namen von Verstorbenen eintragen können. Diese Namen sollen im Gottesdienst verlesen werden und danach wollen wir zur Erinnerung an die Menschen, die wir vermissen, Kerzen anzünden.
Sonntag, 20. November 2011, 17.30 Uhr
Deutsche Evangelische Kirche in Boulak

                                                                          
Pfarrerin Andrea Busse

 
     
 

Ökumenisches Totengedenken auf dem deutschen Friedhof

 
 

Die beiden deutschsprachigen Gemeinden laden am Ewigkeitssonntag zum einem besinnlichen Moment auf den deutschen Friedhof ein. Wir wollen im Alltag innehalten, uns an unsere Sterblichkeit erinnern lassen und der Menschen gedenken, die wir verloren haben und betrauern.
Das Totengedenken findet am 21. November 2011 um 11.00 Uhr auf dem deutschen Friedhof in Fustat (Alt-Kairo) statt.

 
     
 

Gewalt gegen Kopten

 
 

Sonntag, 09. Oktober 17.30 Uhr – die Glocken der Deutschen Evangelischen Kirche in Kairo läuten zum Gottesdienst. Zur gleichen Zeit sind schon Hunderte  Kopten auf dem Weg Richtung Innenstadt, zum Maspiro, dem Gebäude des ägyptischen Staatsfernsehens – nicht weit von der Kirche entfernt. Mitten in der Predigt sind die Proteste draußen nicht mehr zu überhören . „Weg mit Tantawi“ rufen die Christen, die sich von der Militärregierung nicht ausreichend geschützt fühlen. Seit Tagen schon demonstrieren sie friedlich gegen ihre Diskriminierung, warum es an diesem Abend nicht friedlich bleibt, weiß auch am Tag danach keiner genau zu sagen.
Nur die Gerüchte blühen.
Die Protestrufe ziehen vorerst weiter Richtung Nil, um die Kirche wird es wieder ruhiger, drinnen beginnt ein Konzert für Cembalo und Violine. Immerhin 70 Besucherinnen sind gekommen, manche zu Fuß, weil die wichtigsten Nilbrücken wegen der Demonstration total verstopft waren.
Noch während wir Klängen aus dem 17. Und 18. Jahrhundert lauschen, kommen die ersten besorgten SMS von Menschen, die im Fernsehen verfolgen, was auf den Straßen los ist, und die wissen, wie nahe die Kirche am Geschehen liegt. Als wir allen einen behüteten Heimweg wünschen, ist das mehr als eine gewöhnliche Floskel. Vor der Kirche, wo sonst sechsspurig Autos unterwegs sind, ist es inzwischen gespenstisch leer. Das bleibt allerdings nicht lange so. Während wir noch aufräumen, wird es draußen wieder laut. Duzende junge Männer flüchten panikartig die leergefegte Galaa-Straße entlang. Wir schließen sicherheitshalber das Gittertor zum Kirchengelände ab und machen drinnen die Lichter aus. Kurze Zeit später ändert sich die Richtung: Die Demonstranten kehren laut rufend und Fäuste schwingend zurück.
Und wir fragen uns, wie lange wir wohl in der Kirche fest sitzen werden.
Glücklicherweise schaffen wir es bald durch ein paar Schleichwege aus dem unruhigen Viertel herauszukommen. Kaum zu Hause versuchen wir übers Internet herauszufinden, was nun eigentlich los ist. Die Bilanz am nächsten Morgen ist erschütternd. Es waren die schlimmsten Zusammenstöße seit dem Rücktritt Mubaraks. In Kairo herrscht große Betroffenheit. Und zwar bei allen, bei Christen und Muslimen, die doch so stolz auf ihre friedliche Revolution sind und immer betonten, dass sie zuerst Ägypter und dann Muslim oder Christ sind.
„Wie schätzt ihr die Lage ein?“ fragt man uns aus Deutschland.
Schwierige Frage. Bisher bleibt alles sehr undurchsichtig, und keiner kann sagen, wer gestern den ersten Stein warf. Auffällig ist allerdings, dass viele derer, die in Zivil auf Demonstranten einprügelten, gleich aussehende Knüppel benutzten – Zufall? Die Spekulationen blühen, dass Kräfte des alten Regimes in dieser instabilen Übergangszeit das schwierige Verhältnis von Christen und Muslimen ausnutzen, um gezielt für Chaos und Gewalt zu sorgen.
Oder ist das doch nur eine einfache Erklärung, weil man sich auf das gemeinsame Feindbild „altes Regime“ am besten einigen kann? Allerdings haben doch einige hier im Land ziemlich viel zu verlieren und versuchen zu retten, was noch zu retten ist.
Andere vermuten, dass dem Militär jede Instabilität dazu verhilft, länger an der Macht zu bleiben. Die Gerüchte blühen weiter.
So bleibt vorerst zu hoffen, dass wir – wenn wir den nächsten Gottesdienst in unserer Kirche feiern und dort der Opfer gedenken – keine weiteren gewaltsamen Szenen vor der Kirchentür fürchten müssen.

 
     
 

Mein Gemeindepraktikum -
ein Rückblick aus dem Taxi

 
 

Zur Einstimmung auf meine Kairozeit habe ich in Deutschland
Khalid al-Khamissis Buch "Im Taxi" gelesen. Nachdem ich nun zwei Monate in Ägypten verbracht habe und sich dabei viele Beobachtungen aus dem Buch bestätigt haben, möchte ich einige meiner Taxifahrten Revue passieren lassen und dabei auf mein Praktikum zurückblicken.

Das erste Mal im Taxi
Bei der ersten Taxifahrt durch Kairo habe ich einfach gestaunt, dass ein Vorwärtskommen in diesem Chaos überhaupt funktioniert: fünfspurige Autoschlangen, Stoßstange an Stoßstange, keine Fahrbahnmarkierungen, Ampeln oder Verkehrsregeln, sondern Hupkonzert und forsches Vorwärts. Zwischen den Autos schlängeln sich Mofas hindurch, Eselskarren und Pferdekutschen suchen sich ebenfalls ihren Weg und Fußgänger überqueren mutig die Straße. In was für einem Chaos bin ich hier gelandet?

 ... weiter lesen Sie bitte hier ...

 
     
 

Hauskreis Oktober

 
 

Am Montag, den 31.Oktober 2011 um 20.00 Uhr findet in der Pfarrwohnung der Hauskreis statt. Das Thema ist: „Koptische Kirche – so nah und doch so fern“. Dr. Michael Ghattas wird zu Gast sein und uns all unsere Fragen zur Koptischen Kirche beantworten.
Alle Interessierte – nicht nur Hauskreismitglieder – sind herzlich dazu eingeladen.
Wir freuen uns, wenn viele kommen.        
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse

 
     
 

Gottesdienst zum Reformationstag

 
 

„Denn wir wissen, dass die Musik auch den Teufeln zuwider und unerträglich sei. Und ich sage es gleich heraus und schäme mich nicht,
zu behaupten, dass nach der Theologie keine Kunst sei, die mit der Musik könne verglichen werden, weil allein dieselbe nach der Theologie solches vermag, was nur die Theologie sonst verschafft, nämlich die Ruhe und ein fröhliches Gemüte.“ – so Martin Luther.
In fröhliche Stimmung bringt uns hoffentlich auch der Gottesdienst zum diesjährigen Reformationstag unter dem Thema
„Luther und die Musik“
.

Sonntag, 30. Oktober, 17.30 Uhr
in der Deutschen Evangelischen Kirche in Boulak.
                 Pfarrerin Andrea Busse
 

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück -
Sozialarbeit mit Müllsammlern

 
 

Barbara Lang lebte von 1961 bis 1967 mit der Familie in Ägypten. Zu dieser Zeit lernte sie
Sr. Maria Grabis und ihr Projekt mit Müllsammlern in Moytamadeya kennen und blieb
mit ihr auch seither verbunden. Seit  zehn Jahren ist Frau Lang mehrere Monate im Jahr  im Land, um das Projekt und die inzwischen über 80 jährige Sr. Maria, die sich aus der aktiven Arbeit zurückgezogen hat, zu unterstützen. 
Seit Anfang der 70er Jahre hat Sr. Maria mit viel Hilfe aus Deutschland in Moytamadeya einiges erreicht, unter anderem:
*   Nähschulen
*   Kleine Siedlungshäuser, in Eigenarbeit für 95 Familien eingerichtet
*   Werkstätten (Schreinerei, Tischlerei und Schlosserei)
*   Zwei Kindergärten und eine Schule
*   Ein Gesundheitscamp an der Küste des Roten Meeres

Eine herzliche Einladung an alle Frauen, die gern etwas zu diesem Thema erfahren möchten bei Kaffee, Tee und Brötchen
Wann:     Mittwoch, 02. November 2011, 09.00 – 11.00 Uhr
Wo:         
im Garten von Jette van der Velden
                
(24, Road 6, Maadi – der Eingang ist Ecke 82. Str)
Anmeldung bitte bei Jette van der Velden (0100 – 621 16 60) oder
Andrea Busse (0100 – 95 10 843)

 
     
 

Taizeandacht

 
 

In diesem Herbst- und Winterhalbjahr möchten wir die Taizéandachten in unserer Kirche in Boulak fortsetzten. Menschen aus der Bibel und ihre Lebensgeschichten werden in dieser Andachtsreihe im Mittelpunkt  unserer Betrachtung stehen.
Wir laden Sie und Euch herzlich zu unserer
ersten Taizédacht am 23.10.2011 ein. Mit Impulsen aus der Bibel und kreativen, nachdenklichen Texten möchten wir in meditativer Atmosphäre in unserer Kirche in Boulak zur Ruhe kommen, uns besinnen, einfach mal einen Moment vom Alltag abschalten und gemeinsam beten & singen.

Mose

Die 10 Gebote -
Verhaltenskodex, Spielregeln oder Orientierungspunkte?

Warum sein Leben begann, als es fast zu Ende war und er aufgeben wollte, als er fast am Ziel war.

Meditative Impulse und Texte zu Exodus 20, 1-17
von und mit Pf. Axel Matyba und Deborah Helmbold

Am 23.Oktober um 17:30 Uhr in unserer Kirche in Boulak 32, Sh. Al Galaa neben Al Ahram, Metro Nasser

 
     
 

Konfirmandenunterricht 2011/12

 
 

Wenn der  „Kinderglaube“ an den „lieben Gott“ aufhört – was kommt dann?
Ist es für Jugendliche uncool, überhaupt an Gott zu glauben oder finden sie einen Weg,
wie ihr Glaube erwachsen werden kann?
Bei diesen Fragen wollen wir die Jugendlichen begleiten und ihnen helfen, ihre Zweifel, ihre Hoffnung, ihre Sehnsucht zu benennen und ihren je eigenen Glaubensweg zu gehen.
Natürlich sind die religiösen Fragen hier in Kairo nie losgelöst von dem, was Jugendliche an Religiösität um sich herum erleben, auch an Konflikten zwischen den Religionen.
Deswegen wollen wir nicht nur im stillen Kämmerlein Konfirmandenunterricht machen,
sondern auch eine Moschee besuchen und uns mit unseren Fragen an einen Imam wenden, einen koptischen Gottesdienst wollen wir erleben und eine Freizeit im koptisch orthodoxen Retrait-Zentrum in Anafora verleben.

Der
Konfirmandenunterricht für Jugendliche, die im Jahre 2011 12 bis14 Jahre alt werden und konfirmiert werden möchten, findet einmal im Monat samstags
(voraussichtlich von 11.00 – 16.00 Uhr) statt:
  
15. 10. 2011, 19. 11. 2011, 10. 12. 2011,
14. 01. 2012, 17. 03. 2012, 28. 04. 2012, 19. 05. 2012)
Einmal im Monat sollen die Jugendlichen den
Gemeindegottesdienst besuchen –
entweder in Boulak oder in Maadi, einmal im Monat wird es auch am Freitagmorgen Gottesdienst geben für die, die am Sonntagabend nicht kommen können.

Außerdem gibt es folgende Termine:
*   Im Gottesdienst begrüßt und der Gemeinde vorgestellt werden die KonfirmandInnen am
    Sonntag,
  25. 09. 2011, 17.30 Uhr (Kirche Boulak)
*   anschließend findet ein Infoabend für die Konfirmanden und deren Eltern in der Kirche statt
*   Konfirmandenfreizeit:
  16. bis 18. 02. 2012 (Donnerstagnachmittag bis Samstag)
*   Vorstellungsgottesdienst (gemeinsam mit den Konfirmanden gestaltet):
     Sonntag
, 26. 02. 2012, 17.30 Uhr
*   Konfirmation: Pfingstsonntag, 27. 05. 2012, 10.00 Uhr.

Anmeldungen bei Pfarrerin Andrea Busse (010 95 10 843) oder
Pfarrer Axel Matyba (010 95 10 847).
Wir freuen uns, wenn viele Jugendliche Lust haben, sich miteinander und mit uns
auf die Suche nach ihrem Glauben zu machen.

 
     
 

Gott sei Dank! Erntedankgottesdienst für Groß und Klein

 
 

Unser Tisch ist immer reich gedeckt. Das ist nicht selbstverständlich.
„Unser täglich Brot gib uns heute“ - beten wir in jedem Gottesdienst – vielleicht manchmal etwas zu gedankenlos. Beim Erntedankfest wollen wir uns bewusst über all das freuen, womit Gott uns versorgt.
Wann:     Freitag, 30. 09. 2011, 10.00 Uhr
Wo:          Deutsche Evangelische Kirche
                  in Boulak

Wir wollen den Altar unserer Kirche dazu mit Erntegaben schmücken und freuen uns,
wenn Sie Gemüse, Obst, Blumen, etc. dazu beisteuern.
Nach dem Gottesdienst können die, die noch Zeit und Lust haben,
miteinander frühstücken. Wer etwas dazu mitbringen möchte, kann das gerne tun.
Im Anschluss werden alle Lebensmittel und Geldspenden des Gottesdienstes ins Waisenhaus Fagalla gebracht. Wer mitfahren möchte, ist herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Große und Kleine,
                                                                            Pf. Axel Matyba & Pf. Andrea Busse & Esther Saoub
 

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück mit Julia Gerlach 

 
 

Welche Rolle spielte die Religion auf dem Tahrir-Platz? Warum war die Ägyptische Revolution so wenig islamisch und wie verändert die neue Freiheit in Ägypten die islamischen Bewegungen? Diesen Fragen geht die Journalistin Julia Gerlach in ihrem neuen Buch „Wir wollen Freiheit!“ nach. Sie beschreibt darin ihre Erlebnisse während der Revolution in Ägypten und in den anderen Ländern der Region in diesem Frühling. Sie beleuchtet die Hintergründe: Wie kam es zur Revolution? Ganz besonders beschäftigt sie sich jedoch mit dem Verhältnis zwischen Revolution und Religion.
Der Arabische Frühling – so die These ihres Buches – ist nicht zuletzt ein Frühling des Islam.
Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden wir am:
Wann:     Mittwoch, 05.Oktober 2011,  09.00 – 11.00 Uhr
Wo:         in die Pfarrwohnung Zamalek (2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843

 
     
 

09. Oktober 2011 - Konzert

 
 

 
     
 

Unsere neue Praktikantin stellt sich vor:

 
 

Ich heiße Katharina Stichling, bin 23 Jahre alt und studiere im 10. Semester evangelische Theologie. Vom 4. September bis zum 16. Oktober werde ich als Praktikantin in Ihrer Gemeinde mitarbeiten. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Ort im Rheinland, habe die ersten sechs Semester in Münster studiert und bin nun in Tübingen. In meiner Freizeit klettere, reite und tanze ich gern. Nebenher arbeite ich im Lektorat eines Wissenschaftsverlags, um auch andere Arbeitsfelder neben der Gemeinde kennen zu lernen. Aus diesem Grund habe ich im letzten Jahr auch ein zweimonatiges Praktikum bei der Konrad Adenauer Stiftung in Jerusalem gemacht – und seit dieser Zeit fasziniert mich der Nahe Osten und die arabische Kultur. Deshalb möchte ich mein zweites Gemeindepraktikum damit verbinden, die ägyptische Gesellschaft und das Gemeindeleben unter diesen besonderen Umständen kennen zu lernen. Ich freue mich auf die Zeit bei Ihnen, die neuen Eindrücke, Abenteuer und spannenden Begegnungen!
Bis bald, Ihre Katharina Stichling

 
     
 

Ahlan-wa-Sahlan - Abend

 
 

Ein Willkommensfest für alle Neuangekommenen.
Eine gute Chance, neue Leute kennen zu lernen,
erste Kontakte zu knüpfen,
Tipps für den Start in Kairo zu bekommen
und die Kirchengemeinde kennen zu lernen.

Wann:     Donnerstag, 15.9.08, 18.00 Uhr
Wo:          im Garten des Schweizer Archäologischen Instituts, Zamalek
                 
(11, Sharia El Shaer Aziz Abaza)

Zur guten Tradition des Ahlan-wa-Sahlan-Abends gehört es, dass die sogenannten „Alt-Eingesessenen“ etwas für das Buffet mitbringen.
Neu: Diesmal wollen wir auch tanzen!!!!
Bitte geben Sie die Einladung an möglichst viele weiter, besonders an die Neuankömmlinge.
                                                                                Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse

 
     
 

„Ich möcht‘, dass einer mit mir geht“ -
Einschulungsgottesdienst

 
 

für alle deutschsprachigen christlichen Kinder, die in diesem Jahr in die 1. Klasse kommen!!
Viele Kinder freuen sich auf die Schule: lesen, schreiben, rechnen lernen - das ist toll!
Aber ein bisschen Angst ist vielleicht auch dabei: Schaffe ich das alles?
Finde ich neue Freunde? Kann ich noch spielen oder muss ich viele Hausaufgaben machen? Zum Glück sind die Kinder nicht allein auf dem Weg in die Schule –
ein Mutmachgottesdienst für Erstklässler und ihre Familien.


Wann:   Sonntag, 11. September 2011, 16.30 Uhr
Wo:
        Deutsche Evangelische Kirche in Boulak
mit Beteiligung von Msgr. Joachim Schroedel, Dr. Michael Ghattas, Heinrich Hachmeyer, Brigitte Kaiser,  Helen Williams und anderen
Wir freuen uns auf euch,
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse & Katharina Merkel

 
     
 

08. - 10. September 2011 -
Kairo - fremde Heimat? -
Gemeindefahrt nach Anafora

 
 

Wer neu nach Kairo kommt, den „erschlagen“ manchmal die vielen ungewohnten Eindrücke, und bei allen Ankommensformalitäten bleibt kaum Zeit, all das Neue zu verarbeiten. Anafora ist ein Ort der Ruhe, der genau dazu einlädt.
Deshalb bieten wir als Gemeinde im September allen „Neuen“ (aber auch „Alteingesessenen“, die mal Abstand brauchen) eine Gemeinde­Fahrt dorthin an.
In diesem koptisch-orthodoxen Retraite-Zentrum mitten in der Wüste kann man Distanz gewinnen zum Lärm und Trubel der Megacity und über all die Fragen nachdenken,
die zu Beginn – aber auch nach Jahren wieder - aktuell sind:
Kann ich mich in Kairo heimisch fühlen oder wird es mir fremd bleiben?
Was macht Heimat aus?
Was hat mich in die Fremde gelockt, was hält mich hier?
Darüber wollen wir gemeinsam nachdenken, uns mit biblischen Texten des Aufbruchs und Ankommens beschäftigen und Infos hören, die die Annäherung an die fremde Kultur erleichtern sollen. Außerdem wollen wir singen, baden, plaudern und frische Luft tanken.
Abfahrt:        Donnerstag, 08. 09. 2011, 13.45 Uhr an der DEO
Rückfahrt:    Samstag, 10. 09. 2011, 11.00 Uhr, Ankunft an der DEO ca. 12.30 Uhr
Kosten:          350 L.E. pro Erwachsener, 125 L.E. pro Kind (ab dem 3. Kind frei)
Bitte bei der Anmeldung das Alter der Kinder mit angeben!!!
Teilnehmerzahl begrenzt
Mitbringen:  Reisepass, Badesachen, Taschenlampen, Autan, Musikinstru­mente, Wein und Knabberzeug für abends und /oder Kuchen für den Nachmittagskaffee.
Vorbereitungsteam: Udo und Rita Schröder, Gerald und Ingrid Lauche, Andrea Busse und Axel Matyba; Kinderbetreuung: Manuela und Lydia Lauche, Katherina Stichling.
Anmeldungen bei Rita Schröder: 33371435 oder mobil 012 6587344

 
     
 

Begrüßungsgottesdienst -
herzlich willkommen (zurück) in
Kairo

 
 

Diese Stadt ist immer gut für Überraschungen, und dieses Jahr (vielleicht sogar schon dieser Monat) wird es vermutlich auch sein.
„Gut für Überraschungen“ ist auch das Thema unseres Begrüßungsgottesdienstes, zu dem wir alle Alt- und Neukairener nach der Sommerpause ganz herzlich einladen.
Besonders begrüßen und in ihre Ämter einführen wollen wir in diesem Gottesdienst:

Eva Gabra
, die für ein Jahr als Pastorin unserer Gemeinde in Hurghada arbeiten wird, und Dr. Gisela Fock, die neu das Amt einer Kirchenvorsteherin übernimmt.
Auch eine neue Praktikantin können wir Ihnen vorstellen.

WANN
:   Sonntag, 04. September 2011, 17.30 Uhr
WO:       Deutsche Evangelische Kirche in Boulak
Wir freuen uns, wenn Sie die Zeit hier in Kairo, das neue Schul- und Arbeitsjahr unter Gottes Segen stellen.
Pfarrerin Andrea Busse & Pfarrer Axel Matyba

 
     
 

Jubiläums-“Traum“ 2012:
Lasst unsere Orgel wieder klingen!

 

Die Kaisergeburtstagsfeier bot ein herrliches Schauspiel.
Die Straße zu unserem Grundstück
war von berittenen Polizisten auf weißen Hengsten abgesperrt. Unzählige Wagen fuhren an, auf deren weißen Böcken die goldbetreßten Kawassen (arab.türk. Ehrenwächter für Diplomaten) – die Gesandten aller Länder mit Dreimaster, auch viele goldene Tressen auf ihren Röcken. Wir Zivilisten alle im Frack.
In der Kirche war es ein herrliches Durcheinander von Menschen aller Nationen. Die sich wie in einem Festsaal begrüßen. Ich improvisierte über „Großer Gott, wir loben dich“. In der patriotischen Hochstimmung erklang mir die Orgel viel gewaltiger... Du siehst was Stimmung macht!

Soweit Karl Plato in einem Brief an seine spätere Frau. Plato war in den Jahren 1913 / 14 als Auslandsdienstlehrkraft an der DEO und gleichzeitig als Organist in der Gemeinde tätig. In seinen Briefen staunt er immer wieder über das pulsierende Kairo, beschreibt eine schon damals hochinteressante Schule und begeistert sich für die Walcker-Orgel, auf der er neben der gottesdienstlichen Begleitung unzählige Konzerte mit Musik von Bach, Buxtehude, Händel, Mendelssohn und Reger veranstaltet – zur Freude der ganzen Stadt.
Diese Tradition wollen wir neu beleben und unsere Kirche zu einem Ort der Begegnung für alle Liebhaber der Orgelmusik machen.
Auch ägyptische Musiker interessieren sich sehr für dieses Instrument, da ganz Kairo derzeit nicht über eine solche funktionsfähige Konzertorgel verfügt.
Dabei bewegen wir uns auf quasi historischen Boden. Orgeln waren schon im Altertum bekannt und erfunden haben soll sie ein gewisser Ktesibios aus Alexandria im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt.
In das Abendland kam die Orgel im 8. Jahrhundert über Byzanz. Kaiser Kopronymos schenkte Pippin d.J. eine Orgel. Die Mönche des fränkischen Reiches widmeten sich von da an dem Orgelbau.
953 wird eine Orgel im Kölner Dom, 980 ein Werk mit 400 Pfeifen im Kloster Winchester erwähnt. Die Blütezeit des Orgelbaus erleben wir im 17. und 18. Jahrhundert. In diese Zeit (1780) geht auch die Gründung der Orgelbaufirma Walcker zurück. Bei ihr wurde dann auch 1911 unsere Orgel bestellt, im Februar 1912 via Triest ausgeliefert und am 21. April 1912 erklang sie dann bei der feierlichen Einweihung unserer Kirche. 100 Jahre später träumen wir davon, dass unsere seit Jahrzehnten verstummte Orgel wieder erklingt. Spätromantische Walcker-Orgeln haben mit ihrem spezifischen Klang in der Fachwelt einen herausragenden Ruf. Ihr Höhepunkt war die Erbauung der Walcker-Orgel  1912 in der Michaeliskirche zu Hamburg.
Bei deren Einweihung saß der damalige Firmenchef Oscar Walcker neben dem bereits weltberühmten Komponisten Max Reger und erhielt von Kaiser Wilhelm I den Kronorden IV. Klasse.
Unsere Kairener Orgel erhält nun dadurch eine besondere kulturelle Note, dass sie mit dem Gedankengut und der Technik der Michaeliskirche Hamburg angereichert ist. Sie verfügt über eine Vielzahl von Klangfarben, ein sogenanntes Fernwerk, dass die Töne aus der Kuppel der Kirche erklingen lässt, und die berühmte VoxHumana, eine Pfeife, die die menschliche Stimme imitiert. Nur wenige Orgeln dieser Bauart sind bis heute erhalten. Übrigens auch im Michel in Hamburg nicht mehr. Trotzdem wollen wir die historischen Verbindungen pflegen und sind dem renommierten Michel Organisten Christoph Schoener dankbar, dass er die Wiedereinweihung unserer Orgel in seinem Konzertkalender bereits fest vorgemerkt hat.

Unser ehrgeiziger Jubiläumstraum, für den € 160.000 aufgebracht werden müssen, befindet sich auf der Zielgeraden, aber eben noch nicht am Ziel. Noch knapp € 45.000 fehlen. Nach einer großzügige Zusage des Auswärtigen Amtes in Berlin, weiteren Förderungen von ägyptischer und deutscher Seite (S. Sawiris, Dr. Nader Riad,
Robert Bosch GmbH, Landeshauptstadt Stuttgart) und unzähligen Einzelspenden haben wir den ersten Teilauftrag erteilt.
Unsere Orgel ist bereits zerlegt und wird auch im April 2012 erklingen. Um im Herbst 2011 den zweiten Teilauftrag erteilen zu können und dann den vollen Klanggenuss  erleben zu können, brauchen wir noch Unterstützung unter: DEG Kairo, Bank für Kirche und Diakonie Dortmund, Stichwort: Orgel, Konto 1010 99 6011. BLZ 350 601 90.

Für Rückfragen stehen wir gerne bereit. Unser Flyer (Web- und Papierversion) sowie detailliertere Informationen zum Restaurierungsprojekt können unter svenja.burmann@deokairo.de angefordert werden.                           Axel Matyba
Wir danken den Spendern:
* Auswärtiges Amt der BRD
* Herrn Samih Sawiris
* Dr. Nader Riad
* Robert Bosch GmbH
* Landeshauptstadt Stuttgart
* Metro AG
* Frau Lambrecht-Schadeberg






     
 

Deutschsprachiger Seniorentreff Kairo:

 
 

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,
während des Adventskaffees in der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde haben viele von Ihnen ja bereits von unserer Idee eines SENIORENTREFFS gehört. Uns schwebt eine muntere Runde in zwangloser Atmosphäre vor, wir wollen mitein­ander reden, aktuelle Fragen diskutieren, Erinnerungen austauschen, aber auch voneinander hören, wenn und wo einmal der Schuh drückt und wo wir möglicherweise helfen können. Wir werden uns bemühen, bei unseren Treffen auch deutsche Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung zu stellen. Und wer kommen möchte, aber dazu Hilfe braucht, den wollen wir – soweit wir können – gerne mit einem privaten Fahrdienst unterstützen.
Unser Treff versteht sich als Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten und ist offen für Menschen aller religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen. Erzählen Sie also auch gerne in Ihrem Freundeskreis von unserem Treff und bringen Sie Interessierte mit.
Nachdem wir uns in den letzten Wochen zu einzelnen Stadtteil-Frühstücken getroffen haben, möchten wir Sie nun auch einmal in großer Rund einladen.

SOMMER-FRÜHSTÜCK FÜR ALLE
am 14. Juni 2011 um 10.00 Uhr                  
in der Deutsch-Arabischen Handelskammer - 21, Soliman Abaza Street, Mohandessin

WIR FREUEN UNS AUF SIE – UND SIE SIND HOFFENTLICH DABEI!
Wir bitten um Anmeldung. Für Rückfragen und Anregungen sind wir offen und grüßen Sie herzlich
Ihre
Ruth Badawi, Gisela Britten-El Fouly, Gisela Fritz, Axel Matyba,
Rita Schröder, Michael Wurche

 
     
 

Perlen aus Ägypten
-  Abschlussgottesdienst in der Wüste  

 
 

Nach einem aufregenden Jahr wollen wir uns in die Ferien verabschieden – manche für immer, andere nur für die Sommermonate. In diesem Kairojahr gab es  Mutmachendes und Hoffnungsvolles, aber auch viel Anstrengendes und Verunsicherndes.
Die Tage reihen sich wie helle und dunkle Perlen aneinander;  jede unserer „Perlenketten“ sieht im Nachhinein anders aus.
Was nehmen wir mit, wenn wir gehen, was lassen wir zurück, wie hat uns dieses Jahr geprägt? Darüber wollen wir zusammen nachdenken, bevor wir alle, die gehen, mit einem Reisesegen verabschieden.
Nach dem Gottesdienst essen wir gemeinsam, und ein Lagerfeuer gibt es natürlich auch

 wieder.
Es sieht im Moment so aus, dass wir an diesem Termin tatsächlich auch abends ins Wadi Digla dürfen. Falls sich das kurzfristig ändern sollte, finden Sie hier die entsprechende Info und wir schreiben alle Gemeindeglieder an.  
Herzliche Einladung für Erwachsene und Kinder am
Freitag, 17. Juni 2011, 18.00 Uhr,
ins Wadi Digla.
Bitte bringen Sie einen Beitrag für das Buffett, 10 LE Eintritt, eine Sitzgelegenheit (Kissen, Decke, Klappstuhl) und
eine Taschenlampe mit.

 
     
 

Festgottesdienst zur Konfirmation

 
 

An Pfingsten feiern wir in unserer Gemeinde gleich doppelt:
die Ausschüttung des Heiligen Geistes und Konfirmation.

Wir freuen uns, dass an diesem Tag drei Jugendliche aus unserer Gemeinde:
Uilliam Weick, Maurice Doldt und Kasimir Noack eingesegnet werden.
Anschließend gibt es einen kleinen Empfang.

Sonntag, 12. Juni 2011, 10.00 Uhr morgens in der Deutschen Evangelischen Kirche.

 
     
 

Himmelfahrtsgottesdienst

 
 

Der Gottesdienst zu Himmelfahrt findet am
Samstag, 04. Juni 2011, 10.00 Uhr
im Konvent der Borromäerinnen in Maadi statt.


Thema:     Jesus geht – Abschied gestalten!

Es gibt einen Gottesdienst für die Großen
und Kindergottesdienst für die Kleinen.


Wir freuen uns auf euch,
                        Andrea Busse & Julia Gerlach

 
     
 

29. 05. 2011 - Konfirmandenvorstellungsgottesdienst

 
 

Du sollst nicht töten!“

Gilt das 5. Gebot immer oder gibt es Ausnahmen?

Anhand der Tötung von Osama bin Laden haben wir mit den Konfirmanden darüber diskutiert.

Diese Diskussion, aber auch anderes, was wir im Konfirmandenunterricht im letzten Jahr erarbeitet haben,
wollen die drei Konfirmanden
                  Maurice Doldt
                  Kasimir Noack
                  Uilliam Weick
der Gemeinde im Gottesdienst vorstellen.
Herzliche Einladung zum
Konfirmandenvorstellungsgottesdienst am Sonntag,
den 29. Mai 2011 um 17.30
in der Deutschen Evangelischen Kirche Boulak.
 

 
     
 

Gemeinde-Versammlung am 22. Mai 2011

 
 

Liebe Gemeindeglieder,
Hiermit möchten wir Sie herzlich zur Gemeindeversammlung
am Sonntag 22. Mai 2011 um 17.30 Uhr in die Deutschen Evangelische Kirche
einladen. Wir feiern um 17.30 Uhr gemeinsam Gottesdienst zum Thema:
„Ein Haus aus lebendigen Steinen“, die
  Gemeindeversammlung beginnt dann
so gegen 19.00 Uhr.  Der Gemeindebericht über das vergangene Jahr wird Ihnen
ca. eine Woche im Voraus zugeschickt.
Tagesordnung:
TOP 1    Gemeindebericht (Änderungen und Neuigkeiten)
TOP 2    Bericht der Schatzmeisterin
TOP 3    Bericht der Rechnungsprüfer
TOP 4    Wahlen zum Kirchenvorstand
               Es stellt sich nach 2 Jahren zur Wiederwahl: David Henen,
               zur Neuwahl: Dr. Gisela Fock (Vorstellung in der Begegnung).
TOP 5    Bericht aus der DEO
TOP 6    Bericht des Basarkomitees
TOP 7    Jubiläum 2012
TOP 8    Verschiedenes 
Wir freuen uns, wenn Sie kommen und Ihre Ideen für das anstehende Jubiläum beitragen.
                                                                                                                    Der Kirchenvorstand

 
     
 

14. Mai 2011 - Deutsch-französischer Gottesdienst

 
 

Einmal im Jahr erinnern wir daran, dass früher französisch- und deutsch­sprachige evangelische Christen zu EINER Gemeinde gehörten. Als das sprachlich zu kompliziert wurde – vor gut 100 Jahren - trennte man sich. Schön, dass beide Gemeinden es inzwischen zur Tradition gemacht haben, einmal im Jahr gemeinsam Gottesdienst zu feiern -
dann eben zwei­sprachig.
Sprachschwierigkeiten gibt es dabei immer noch, manche sind sogar recht amüsant, so zum Beispiel als Pfarrer Axel Matyba in einem zweisprachigen Gottesdienst auf französisch ankündigen wollte, dass wir nun „tous unis“ (alle zusammen) das nächste Lied singen und dabei aber „Tous nues“  (alle nackt) sagte …..
Auch in diesem Jahr wollen wir alle zusammen (und nicht nackt) singen und beten
und auf Gottes Wort hören. Wir sind zu Gast bei der französischen Gemeinde in der
St. John’s Kirche in Maadi
. (Nach dem Polizeikreisel in die Bur Sa‘id Straße abbiegen,
dann sieht man die Kirchen links liegen.)
Herzliche Einladung an alle, auch die, die nicht französisch sprechen, zum zweisprachigen Gottesdienst am Samstag, 14. Mai 2011 um 19.00 Uhr

 
     
 

Diakoniegottesdienst:
Die „vergessenen“ Flüchtlinge – Sudanesen in Kairo

 
 

Sind es noch 2 Millionen oder „nur“ noch 1 Million? Die Zahl der sudanesischen Flüchtlinge in Kairo kennt niemand genau. Nach der Unabhängigkeit des „christlichen“ Südens wollen manche zurück. Wann? Wie viele? Auch das weiß niemand.
Auf jeden Fall werden sie auch in den nächsten Jahren Unterstützung brauchen. Unsere Gemeinde hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte zum Beispiel Schulspeisungen für sudanesische Kinder unterstützt. Unsere diakonischen Partner,
die Evangelische Jugend Köln-Kalk, ist ebenfalls in diesem Bereich tätig.

Und seit zwei Jahren vermieten wir Räume im Keller unserer Kirche günstig an unsere Nachbarkirche, St. Andrews, die seit über 30 Jahren eine aktive Flüchtlingsarbeit betreibt. Zurzeit ermöglicht sie rund 220 Flüchtlingskindern regelmäßigen Schulunterricht
und rund 600 Erwachsenen Englisch- und Computerkurse.
Begleitet wird diese Arbeit von einer intensiven sozialen Betreuung, gerade auch traumatisierter Menschen und – bei Bedarf - von Rückkehrhilfen.
Mit der St. Andrews-Gemeinde wollen wir dieses Jahr unseren Diakoniegottesdienst feiern, von ihrer Arbeit hören – auch wie wir sie weiterhin unterstützen können.
Herzliche Einladung am Sonntag, 08. Mai um 17.30 Uhr
in die Deutsche Evangelische Kirche

                                           
Pf. A.Matyba & Diakonieausschus & Pf. P.Johnson (St. Andrews)

 
     
 

Gottesdienste in der Passions- und Osterzeit

 
 

Gründonnerstag:
Abschiedsessen
Beim Gottesdienst am Gründonnerstag wollen wir den Weg nachgehen, den die Jüngern damals gegangen sind, als sie das letzte Mal mit Jesus aßen und tranken.
Gemeinsam bereiten sie das Passamahl vor, sie essen und trinken und Jesus spricht die Worte, die wir bei jedem Abendmahl wiederholen. Sie sitzen in vertrauter Runde –
es wird das letzte Mal sein.
Wir laden ein zum Feierabendmahl in die Pfarrwohnung (2, Sh. Kamel Mohammed,
3. St. App 18, Zamalek) am Donnerstag, 21. April 2011 um 17.30 Uhr.
Nach dem Gottesdienst wollen wir gemeinsam zu Abend essen.

Karfreitag:
Stabat Mater dolorosa juxta crucem lacrimosa...
Es stand die Mutter schmerzensreich bei dem Kreuz, tränenreich... -
mit diesen Worten beginnt Giovanni Battista Pergolesis berühmtes Werk STABAT MATER
für Sopran, Alt, Streicher und Orgel. Wir wollen diese Musik hören – leider nur vom Band –
und uns mit ihrer Hilfe dem Schmerz nähern: dem Schmerz der Mutter, dem Schmerz ihres Sohnes, Jesu Christi, und unserem Schmerz über dieses Kreuzesgeschehen
und seine Folgen bis heute.
Wir feiern den Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl am Freitag, den 22. April 2011
um 10.00 Uhr in unserer Kirche in Boulak.

Ostersonntag:
Vom Kreuz zum Lebensbaum
Auferstehungsgottesdienst für die ganze Familie mit Osterfrühstück
Es hat inzwischen schon Tradition, dass wir an Ostern gemeinsam mit Kindern das Kreuz mit grünen Zweigen und Blumen schmücken und uns so veranschaulichen,
was Auferstehung heißt. Wir feiern den Sieg des Lebens über den Tod – und das tun wir an einem Ort, an dem es
besonders wichtig ist, sich dieser Hoffnung zu vergewissern: auf dem Friedhof.
Anschließend wollen wir alle noch zum gemeinsamen Osterfrühstück im Eingangsbereich
des Friedhofes zusammen bleiben. Wir freuen uns, wenn alle etwas dazu mitbringen.
Die Gemeinde sorgt für die Getränke.
Wer eine Mitfahrgelegenheit oder Wegbeschreibung braucht, meldet sich bitte bei Anita Bokor, Tel.: 010 176 80 52

 
     
 

17. April 2011 - Passionskonzert

 
 

Am Palmsonntag ist bei uns das Philharmonic Chamber Orchestra unter der Leitung von
Maestro El Seadi zu Gast in der Kirche.
Wir freuen uns auf folgendes
Programm
:

Ort:    Evangelische Kirche in Boulak  
Zeit:   Sonntag, 17. 04. 2011 um 19.00 Uhr
Eintritt frei, Spende wird erbeten.

 
     
 

DEO – Abendgespräch über Religion (en) und Kultur (en)

 
 

Die ägyptische Revolution
– Eindrücke aus Nah und Fern: vom Tahrir Platz und aus der Schweiz
Die Bilder der ägyptischen Revolution haben unzählige Menschen in ihren Bann gezogen – innerhalb und außerhalb des Landes. Über Facebook, Twitter, Al Jazeera, BBC,
ZDF... wurden Menschen rund um den Globus Zeugen von den Vorgängen auf dem Tahrirplatz.
Hesham Ellabban, der 1994 an der DEO sein Abitur gemacht hat und später in der Werbebranche tätig wurde, ist einer derjenigen, die jeden Tag auf dem Tahrir waren,
mit hoffte, mit bangte und schließlich mit feierte. Jasmin El-Sonbati fieberte von Basel aus mit. Als Tochter eines ägyptischen Vaters und einer österreichischen Mutter hat sie selbst einige Jahre in Kairo gelebt. Zu Freunden und Verwandten hier bestehen weiter enge Bindungen. Beide erzählen uns von ihren Erlebnissen und Hoffnungen und stellen sich unseren Fragen:
Mittwoch, den 20. April 2011 um 20.00 Uhr im Seminarraum der DEO
Herzlich willkommen!                                   Pastor Axel Matyba und Msgr. J.Schroedel

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück mit Jasmin El-Sonbati

 
 

Thema: Moscheen ohne Minarett
Unter diesem Titel veröffentlichte die Lehrerin und freie Journalistin Jasmin El-Sobati kurz nach dem
Schweizer Minarett-Urteil ein Buch, in dem sie ihr Leben zwischen den Welten (ägyptischer Vater, österreichische
Mutter, aufgewachsen in Österreich, Ägypten und der Schweiz) beschreibt. Seit 2004 engagiert sie sich als
Mitbegründerin und Vizepräsidentin im Forum für einen fortschrittlichen Islam.
Im April ist sie für einige Tage in Kairo und kann deswegen
am Gründonnerstag bei uns zu Gast sein.
Sie wird Abschnitte aus ihrem Buch lesen und erläutern,
was sie unter „fortschrittlichem Islam“ versteht.


Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden wir am Donnerstag,
21. April 2011, 09.00 – 11.00 Uhr (Gründonnerstag) in die Pfarrwohnung Zamalek
(2, Sharia al Kamel Mohammed)
Bitte anmelden bei: Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843

 
     
 

Garten-Gottesdienst an der Alex Desert Road

 
 

für Große:
Pfarrer Axel Matyba predigt über „Eine zärtliche und solidarische Liebe“
und
für Kleine:
Ursi Meier hält Kindergottesdienst zum Palmsonntag.
Anschließend wollen wir gemeinsam noch eine Kleinigkeit essen;
wir freuen uns, wenn jeder und jede dazu etwas mitbringt
(möglichst fingerfood).
Wann:   Samstag, 16. April 2011, 10.00 Uhr
Wo:       im Garten von Familie (Paschek-)Becker,
              Niazi Camel Road, Garana,


Genaue Wegbeschreibung von Andrea Busse (Andrea.Busse@onlinehome.de) oder von Ina Paschek-Becker (pabe28@hotmail.de;  
012 7218829).
Wir freuen uns, wenn viele kommen,
Familie Becker, Ursi Meier und Pfarrer Axel Matyba

 
     
  Herzliche Einladung zum Männer-Stammtisch:
Männer und die politische Situation in Ägypten
 
 

Welcher Mann hat nicht schon einmal beim Lesen einer der regelmäßig in der BEGENUNG erscheinenden Einladungen zum Frauenfrühstück gedacht:
„Das ist aber ein interessantes Thema!, da würde ich auch teilnehmen, wenn,
ja wenn nicht das Ganze am Vormittag wäre, wenn, ja wenn ich nicht ein Mann wäre!“
Höchste Zeit für uns:
Herzliche Einladung zum Männer-Stammtisch!
Wir planen vier Abende zu folgenden Themen:
1.   „Männer und die politische Situation in Ägypten“
      Mittwoch, 13. April 2011 um 20.00 Uhr im „La bodega“, 26.Juli-Street/Zamalek
2.   „Männer und die Religion“
      Mittwoch, 11. Mai 2011 um 20.00 Uhr im „La bodega“, 26. Juli-Street/Zamalek
3.   „Männer als Väter“
      (Ende September)
4.   „Männer und Frauen“
      (Ende Oktober)
Herzlich willkommen zu unserem Männer-Stammtisch!             Axel Matyba und  Reinhard Grätz

 
     
 

Coptic Art Revealed – ein Gemeindeausflug in Kairo

 
 

Koptische Kunst war das Ziel unseres Gemeindeausflugs am Samstag, den 23. Januar. Mit einer Gruppe von knapp 20 Leuten besuchten wir die Ausstellung „Coptic Art Revealed“, die noch bis Ende März im Amir Taz Palast in der Nähe der Ibn Tulun Moschee zu sehen ist. Sie findet im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Koptischen Museums statt und ist die erste Ausstellung dieser Art. Mehr als 200 Exponate aus der Dauerausstellung des Koptischen Museum, aber auch aus seinem Archiv, sowie aus anderen Museen sind dort zu sehen und zeichnen ein beeindruckendes Bild vom reichen koptischen Erbe.
Wir hatten das große Glück, dass Dr. Nadja Tomoum, Exhibition Creator and Director, uns selbst auf Deutsch durch die Ausstellung führte und eine Einführung in die Geschichte der Koptischen Kirche, ihre Sprache, Schrift und Kunst gab. Mit Hilfe ihres ungemeinen Fachwissens konnten wir die Heilige Familie auf ihrem Weg durch Ägypten begleiten und bekamen Spuren der frühesten Christenheit in Ägypten zu sehen, z.T. noch deutlich vom alten Erbe geprägt (s. Foto).
Wunderschöne Ikonen der Wüstenväter bietet die Ausstellung (Foto: der Heilige Antonius, der als Gründer des Mönchtums gilt, zusammen mit dem Heiligen Paulus und einem Raben, der die beiden in der Wüste mit Nahrung versorgt), sowie uralte Manuskripte, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Ein Bereich der Ausstellung ist wie eine Kirche gestaltet und erleichtert die An­näherung an die uns eher fremde Koptische Liturgie – untermalt von koptischen Gesängen, die Dr. Michael Ghattas für diese Ausstellung zusammen gestellt hat. Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich dem Alltagsleben und zeigt Textilen, Schmuckstücke, Holzspielzeug, Keramik und Tongefäße, Elfenbein­schnitze­reien und vieles mehr.
„Coptic Art Revealed“  gibt einen guten Überblick, erschlägt nicht durch zu viele Details und ist zudem einfach sehr schön aufbereitet.
Ein kultureller Hochgenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Wer sich die Ausstellung anschauen möchte, muss sich dort anmelden, sie wird aus Sicherheitsgründen im Moment nur auf Anfrage geöffnet – das ist aber jederzeit von Samstag bis Donnerstag, zwischen 10.00 und 16.00 Uhr möglich, in Ausnahmefällen können auch Touren nach 16.00 Uhr angeboten werden.
Mehr Infos finden Sie auf folgender Seite:
www.copticartrevealed.com
.

 
     
 

Gemeindefahrt nach SEKEM -
Achtung! Neuer Termin ist der 02. April 2011

 
 

SEKEM ist den meisten hier in Kairo ein Begriff, viele kaufen ökologische Produkte von dort, und einige haben nun Interesse ange­meldet, die Farm wieder einmal zu besuchen.
SEKEM - was übersetzt
so viel heißt wie „Lebenskraft der Sonne“ - wurde 1977 von
Dr. Ibrahim Abouleish gegründet. Er hatte in den
70er Jahren seine ägyptische Heimat besucht, war geschockt von der Umweltpolitik des Landes und beschloss aktiv zu werden. 60 km nord­östlich von Kairo kaufte er 70 Hektar unkulti­vier­tes Ödland, das durch ein unter­irdisches Bewässerungssystem fruchtbar gemacht wurde. In biodynamischer Landwirtschaft gediehen hier nach und nach Kartoffeln, Zucchini, Sonnenblumen, Tee, Heilpflanzen und Baumwolle. Heute ist SEKEM eine Firmengruppe mit mehreren Verarbeitungsunternehmen und rund 2000 Mitarbeitern.
Die Idee von SEKEM umfasst aber weit mehr als biodynamische Landwirtschaft, das Unter­nehmen will auch auf sozialem und kulturellem Gebiet aktiv sein. Es gibt dort deswegen auch Kindergärten, Schulen, ein Krankenhaus und seit 2009 auch eine freie Universität in Ismailia. 2003 wurde SEKEM mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. In Deutschland werden SEKEM-Produkte in Zusammenarbeit mit dem deutschen Demeter-Bund verkauft.
Wir wollen einen Tagesausflug zur Farm machen, uns dort über das Gelände führen und das Konzept erklären lassen. Die Führung wird kindgerecht sein!
Zeit:          Samstag, 19. 03. 2011, Abfahrt mit dem Bus um
                  09.00 Uhr an der DEO (Dokki)
Kosten:   Mittagessen 50 LE für Erwachsene,
                  10 LE für Kinder, Buskosten werden umgelegt,
                  die Führung ist kostenlos.
SEKEM freut sich aber über eine Spende, die es den Schulkindern ermöglichen soll, Ausflüge zu machen.
Anmeldung: bei Anita Bokor 010 17 68 052

Wir freuen uns über viel Interesse!
Axel Matyba, Andrea Busse & Katharina Merkel

 
     
 

Rituale im Christentum und Islam  

 
 

Wir befinden uns in der christlichen Fastenzeit, die aber nicht annähernd so stark den Alltag der Christen verändert (weder hier noch in christlichen Ländern) wie der Ramadan den der Muslime. Sind Christen da freier oder einfach weniger fromm??

Darüber wollen wir – Christen und Muslime – gemeinsam diskutieren. Zu Gast ist Ahmad Hemaya, Imam an der Sultan Hasan Moschee, der durch einen langjährigen Aufenthalt in Berlin fließend Deutsch spricht.
Herzliche Einladung zu einem Dialoggottesdienst mit anschließendem Gespräch.
Samstag, 09. 04. 2011 an die DEO, in den Garten hinter der Villa,
um 10.00 Uhr - Gottesdienst
um 11.00 Uhr - Diskussion
Die Gemeinde sorgt für Kaffee und Getränke, wir freuen uns über kleine Spenden
(möglichst fingerfood) für ein Buffet.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Dr. C. Paulus, Pf. A. Busse, Pf. A Matyba

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück in Maadi
mit Dr. Catherine El Taweel-Kost

 
 

 
     
 

Ab 26. Februar haben wir einen neuen Gemeindepraktikanten:

 
 

Thorsten Kisser stellt sich vor:
Je größer die Kontraste sind, desto heller und „lebendiger“ wirkt das Bild.
Kontraste sind es, die ich suche. Als Schüler hat es mich daher in die Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde ge­zogen. Ich wollte gerne das ändern, was mir zu eingefahren erschien. Als ich 2007 mein Abitur gemacht hatte, war mir klar, dass ich im Pfarrberuf mein Lebensideal verwirklichen kann. Um das nochmals auszutesten, wollte ich anstatt eines „normalen“ Zivildienstes gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr leisten. Es sollte nicht das ländlich-vertraute meiner schwäbischen Heimatidylle sein, sondern mich selbst an Grenzen bringen, vor grundlegende Fragen stellen und mir eine zuvor fremde Lebenswelt erschließen. Daher arbeitete ich ein Jahr in der Obdachlosenhilfe und Suchtnachsorge der Diakonie in Stuttgart. Der Kontrast zwischen dem vormaligen Alltag als Schüler und der neuen Arbeitswelt mit ihren festen Zeiten, Behördengängen und Betreuungsaufgaben hat mir Freude bereitet und dabei geholfen, einen Einblick in übliche Arbeitsverhältnisse zu bekommen. Durch den täglichen Umgang mit Menschen in den verschiedensten Lebenslagen wurde mir deutlich, dass unser Leben nicht immer allzu gerade verläuft und es gerade an den Wende­punkten gut tut, Begleitung zu erfahren.
Nach den zurückliegenden fünf Semestern meines Studiums der evan­gelischen Theologie in Neuendettelsau (Bayern) und Tübingen habe ich mit meinen 22 Jahren so manch interessanten Impuls zu den grundlegenden Fragen hinsichtlich unserer Grenzerfahrungen im Leben bekommen, aber auch meine Erwartung hierzu verändern müssen. Wir finden meines Erachtens keine endgültigen Antworten auf die harten Nüsse in unseren Leben, sei es auf die Frage nach Leid, Sinn oder Wahrheit. Letztendlich können wir uns immer nur darum bemühen diesen Fragen auf den Grund zu gehen, uns darüber auszutauschen und anzunähern. Erkennen wir dabei, dass es doch gewisse Konstanten gibt, einen Wert, der uns trotz aller Unzulänglichkeiten zugesprochen wird, und zu alledem jemanden, der das Große und Ganze in seiner liebenden Hand hält, kommt unser Glaube ins Spiel. Hiervon bin ich begeistert!
Aufgrund dessen freue ich mich auf die Zeit in Ihrer Gemeinde, hoffe auf gemeinsame Gespräche über diese Themen und neue Impulse Ihrerseits. Gewiss werde ich viele kontrastreiche Erfahrungen in der Metropole Kairo, einem ungewohnten Kulturkreis und der Vielfalt Ihrer Gemeinde machen. Hierfür werde ich Andrea Busse und Axel Matyba bei ihrem Pfarralltag im März 2011 begleiten und will mich in Ihrem Gemeindeleben reichlich einbringen.

 
     
 

Passionsgottesdienst in der Wüste -
Groß und Klein
sind herzlich willkommen

 
 

Der Begriff „Maske“ kommt aus dem Arabischen: „maskharat“ heißt Narr, Posse, Hänselei, Scherz. Das ist immer zweideutig: ein Scherz kann lustig sein oder fies, ein Narr bringt uns zum Lachen, oder er ist eine traurige Figur. So ist es auch mit unseren Masken: An Fasching macht das Verkleiden riesigen Spaß, aber wer immer eine Maske trägt, kann nie er selbst sein.
Über Masken – schöne und schwierige - wollen wir im Passionsgottesdienst nachdenken.
Wir freuen uns besonders,
wenn Kinder und auch Erwachsene
eine (selbstgebastelte) Maske mitbringen.
Herzliche Einladung zum Passionsgottesdienst am
Freitag 11. 03. 2011, 10.00 Uhr


Achtung: Änderung!!
Der Gottesdienst findet nicht, wie ursprünglich geplant, an der DEO statt, sondern in der Wüste, im Wadi Digla, das inzwischen zumindest tagsüber wieder geöffnet hat.
Nach dem Gottesdienst wollen wir gemeinsam essen, wenn jeder und jede etwas dazu mitbringt (möglichst fingerfood!) wird es ein besonders vielseitiges Buffett.
Außerdem bitte mitbringen: 10 LE Eintritt für das Wadi und eine Sitz­gelegen­heit (Decke, Kissen, Klappstuhl).
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht oder eine Wegbeschreibung, kann sich an Anita Bokor wenden: 010 17 68 052.                                  
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse & Thorsten Kisser

 
     
 

Wüstengottesdienst verschoben

 
 

Das ist ein verrücktes Organ: es schlägt, pumpt das Blut durch unseren Körper und hält uns so am Leben. Es kann aber noch viel mehr. Es kann schwer oder leicht sein, obwohl es immer gleich viel wiegt; und wenn es gar zu schwer wird, dann kann man das ausschütten. Das kann auch sehen! Manche behaupten sogar, man sieht nur mit dem gut.
Und Gott hat unser ganz besonders im Blick.
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“
Einen Gottesdienst zu diesem Thema wollen wir in der Wüste feiern –
mit Großen und Kleinen, denn ein haben wir schließlich alle!
- liche Einladung für . . . - Wir hoffen bald.
Den neuen Termin teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.

Danach wollen wir gemeinsam essen. haftes und Süßes – wenn jeder etwas mitbringt (möglichst fingerfood!) wird es ein besonders vielseitiges Buffett.
Außerdem bitte mitbringen: 10 LE Eintritt für das Wadi und eine Sitzgelegenheit
(Decke, Kissen, Klappstuhl).
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht oder eine Wegbeschreibung,
kann sich an Anita Bokor wenden: 010 17 68 052.
Auch diesen zweiten Teil der Einladung holen wir dann mit Ihnen nach.

 
     
 

Gottesdienst am 20. Februar in Boulak

 
 

Da wir notgedrungen an den letzten Sonntagen nicht bei uns in der Kirche Gottesdienst feiern konnten, wollen wir das am kommenden Sonntag, den 20. 02. 2011 wieder tun.
Entgegen der Ankündigung in der Begegnung feiern wir also nicht in Maadi, sondern in Boulak;
der Kindergottesdienst wird verschoben.
Da viele deutsche Kinder erst zum Wochenende wieder in die Stadt reisen, vermuten wir, dass die meisten erstmal wieder "ankommen" und sich in ihren Alltag finden müssen.
Also herzliche Einladung an alle zum Gottesdienst am Sonntag 20. 02. 2011 um 17.30 Uhr
WIEDER IN UNSERER KIRCHE in Bloulak - das Thema bleibt: „Subversive Sklavenmoral“.
Danach wäre es schön, wenn wir bei einem Gläschen Wein und etwas Knabberzeug noch miteinander reden und die Erfahrungen teilen, die wir in den letzten Tagen und Wochen gemacht haben.


Vor einer Woche ...
..wenn auch eingeschränkt. Viele Mitglieder der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde Ägypten haben das Land inzwischen verlassen, aber noch immer sind Deutsche in Kairo – und sie feiern auch gemeinsam Gottesdienst.
In den vergangenen Tagen hat Pastor Axel Matyba die Menschen vor Ort betreut, während seine Frau mit den zwei kleinen Kindern bereits nach Deutschland ausgereist war. Jeden Morgen begleitete er in der Deutschen Botschaft diejenigen, die mit den Schulbussen der Deutschen Evangelischen Oberschule zum Flughafen aufbrachen, um gen Heimat zu fliegen. Dann traf man sich zur Morgenrunde in der Schule, um Infos zu sammeln und die kommenden Tage zu planen, soweit das mitten im Chaos überhaupt möglich war. Vor allem aber verbrachte der Pfarrer der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde Stunden am Telefon, um Kontakt mit den Gemeindegliedern zu halten und Seelsorge zu leisten.
Auch pragmatische Hilfe war gefragt: Zwei Kirchenvorsteherinnen, die aus beruflichen Gründen die Stadt nicht verlassen konnten, sich aber allein in ihren Wohnungen nicht sicher fühlten, zogen ins Pfarrhaus einer, einer anderen, deren Geschäft geplündert worden war, half die Gemeinde mit Bargeld aus.
Als vor wenigen Tagen durch die Presse ging, dass Ausländer angegriffen worden waren, beschloss der Auslandsbischof aus Fürsorgegründen, auch Axel Matyba aus Ägypten abzuziehen, so dass er am vergangenen Samstag ausflog. Trotzdem fand am Sonntag ein Gottesdienst in der Kapelle der Deutschen Evangelischen Oberschule statt, den Pfarrer Gerald Lauche von der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten und seine Frau Ingrid Lauche hielten. Danach blieb man bei Waffeln und Tee zusammen. „Die Gemeinschaft und der Austausch tuen allen einfach gut.“ schrieb Ingrid Lauche aus Kairo.
Da sich die Lage in Kairo momentan zu entspannen scheint, hofft das Pfarrehepaar bald wieder nach Kairo zurück kehren zu können und das Gemeindeleben wieder in vollem Umfang weiter führen zu können.

 
     
 

Anschlag in Alexandria

 
 

Wie wird der Anschlag auf eine koptische Kirche an Neujahr bewältigt?
Ein persönlicher Bericht aus Alexandria gibt Einblicke.       ... hier entlang
Wer für die Opfer spenden möchte, kann das über unser Gemeindekonto tun, Stichwort Alexandria-Hilfe.  Wir haben mehrere vertrauenswürdige Ansprechpartner in Alexandria, die diese Gelder sinnvoll einsetzen werden.

 
     
 

Dank für die große Spendenbereitschaft  

 
 

In unserer Weihnachtsspendenaktion hatten wir zusammen mit dem Sozialkomitee der DEO dazu aufgerufen, die Schule der Communauté Saint Vincent de Paul in Abassiah zu unterstützen,
die vor allem den Kindern der Zaballin Schulbildung ermöglicht. Für neue Klassenzimmer braucht die Schule Möbel und wir hatten um Spenden für Stühle gebeten und gehofft, möglichst viele der 270 benötigten Stühle mit Ihrer Hilfe finanzieren zu können.
Beim Weihnachtkonzert an der DEO wurde dafür gesammelt, beim musikalischen Adventsgottesdienst der evangelischen Gemeinde, beim Klaus-Heller-Lauf und sogar bei einem Weihnachtskonzert in München, das die ehemalige DEO-Lehrerin Dr. Monika Schürmann organisiert hat.
Zusammen mit zahlreichen Einzelspenden kam dabei so viel Geld zusammen, dass die Schule in Abassiah alle 270 Stühle davon kaufen kann. Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis
und möchten an dieser Stelle allen Spendern im Namen der Gemeinde und des Sozialkomitees,
aber vor allem im Namen der Schulkinder ganz herzlich danken!
P.S.
Wir freuen uns weiterhin über Kleiderspenden, die im Kindergarten abgegeben werden können. Sie gehen an
arme Kinder und Erwachsene der koptischen Gemeinde in El Moliha.

 
     
 

Weihnachtsaktion 2010: „Bitte setzen!“

 
 

Wie immer sammeln wir um die Weihnachtszeit Spenden für die, die nicht so reich beschenkt werden wie wir. Diesmal wollen wir eine Schule der Communauté Saint Vincent de Paul in Abassiah unterstützen, die vor allem den Kindern der Zaballin Schulbildung ermöglicht. Vor einiger Zeit hat unsere Gemeinde schon einmal Spenden für diese Schule gesammelt, damals für einen Schulbus, damit die Kinder aus den Müllvierteln zur Schule gebracht werden können. Weil immer mehr arme Kinder kommen wollen, wurden neue Klassen eröffnet; für die Klassenzimmer müssen nun Stühle angeschafft werden - und zwar 270 Stück!! Wir hoffen, dass wir viele Spender finden, so dass zumindest 100 oder ja vielleicht sogar 150(?) SchülerInnen im Sitzen lernen können. Ein Stuhl kostet 95 LE. Wenn Sie 100 LE spenden, dann können die Kinder zu Weihnachten auch noch eine Süßigkeit auf ihrem Stuhl vorfinden.
Spenden können bar bei Rita Schröder oder dem Pfarrehepaar abgegeben oder auf das Gemeindekonto (s. S.31, Stichwort Stuhl) überwiesen werden, in LE oder in €. Wir hoffen auf Ihre Großzügigkeit. Herzlichen Dank!
Der Diakonieausschuss

P.S.
Wir sammeln nicht nur Geld, sondern auch
saubere und gut erhaltene Kleidung für arme Kinder und Erwachsene der koptischen Gemeinde in El Moliha. Die Kleidung kann im Kindergarten der DEO abgegeben werden.

 
     
 

Nahostkonferenz

 
 

Einmal im Jahr treffen sich Vertreter aller deutschsprachigen evangelischen Gemeinden im Nahen
(und Mittleren) Osten. Da kommen also PfarrerInnen und Ehrenamtliche aus Istanbul, Alanya,
Beirut, Aman, Jerusalem, Zypern, Teheran, Dubai und Kairo zusammen und tauschen sich
über ihre Arbeit aus. In diesem Jahr treffen wir uns in Dubai unter dem Thema:
„Gemeindeaufbau - Gemeindentwicklung“ und werden diskutieren, wie man
zum Beispiel Gemeindearbeit in einer Mega-City gestalten kann und wie,
wenn die meisten Gemeindeglieder alle paar Jahre wechseln.
Neben der inhaltlichen Arbeit bieten diese Tage auch Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch
zwischen den Auslandsgemeinden in Nahost.
Wegen der Nahostkonferenz werden wir vom 27. Januar 2011 bis zum 01. Februar 2011
nicht in Ägypten sein. Der Gottesdienst am 31. Januar 2011 wird von Pf. Gerald Lauche vertreten.

 
     
 

„Coptic Art Revealed“ - eine Ausstellung über koptische Kunst

 
 

Am 23.1. wollen wir gemeinsam zu dieser kleinen, aber feinen Ausstellung in den Palace of Amir Taz
(Al Khalifa Area) fahren. Dort bekommen wir eine deutschsprachige Führung durch Nadia Tomoum, Exhibition Creator and Director.
 
Abfahrt:  Sonntag, 23. Januar 2011, 13.35 Uhr an der DEO
(Leider ist die Ausstellung am Wochenende geschlossen und schließt auch werktags um 16.00 Uhr, deswegen die ungewöhnliche Zeit)
Eintritt und Führung sind kostenlos. Wir hoffen auf viele Interessierte!
Pfarrer Axel Matyba & Pfarrerin Andrea Busse
  

 
     
 

DEO - Abendgespräche

 
 

 
     
 

Wir feiern: Gottesdienst für Groß und Klein

 
 

Wann:
Freitagmorgens – dann sind die Straßen frei und man kommt schnell durch die ganze Stadt:
21. Januar 2011 um 10.00 Uhr
Wo:                                           
im Grünen, im Garten der Familie Mackensen, Garana Farm
an der Alex Desert Road, Villa Nassar (nach der 2. Schranke links und immer gerade­aus, Infos auch am Gate)

Was:
Wunder – eine Frage des Trainings.
Pfarrer A. Matyba hält den Gottesdienst für die Großen,
C. Mackensen und J. Gerlach den Kindergottesdienst
für die etwas Kleineren.

Danach wollen wir gemeinsam essen,
dazu dürfen gerne Kleinigkeiten mitgebracht werden.

Wir freuen uns auf Große und Kleine!

 

 
     
 

Wie ist Gott?

 
 

Wie ist Gott? So unmöglich es für Blinde ist, sich ein richtiges Bild von einem Elefanten zu machen, wenn sie nur das Ohr, den Rüssel, den Schwanz oder den Stoßzahn ertasten, so unmöglich ist es für uns Menschen, uns ein „richtiges“ Bild von Gott zu machen.
Und trotzdem gibt es die uralte Seh(n)-Sucht des Menschen, Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Um diese Fragen geht es bei unserer Konfirmandenfreizeit vom 13. – 15. Januar 2011 in Anafora. Unabhängig davon ist die Bitte des Mose, Gott sehen zu dürfen, Thema des Gottesdienstes am Sonntag, 16. Januar 2011 um 17.30 Uhr in Maadi im Konvent der Borromäerinnen.

 
     
 

Ökumenisches Frauenfrühstück im Januar

 
 

Thema: Umweltschutz und Umwelterziehung in Ägypten
Zu Gast ist diesmal die Botanikerin Dr. Stefanie Nussbaum-Darius. Sie lebt seit knapp 2 Jahren in Kairo und beobachtet mit offenen Augen den Umgang mit der Schöpfung. Über ihren Mann, der im Naturpark Gelf Kebir arbeitet, erhält sie Einblicke, wie die ägyptische Umweltbehörde versucht, die Naturschätze des Landes zu erhalten (oder auch nicht) und Touristen zugänglich zu machen.
Sie selbst organisiert sehr erfolgreich Projekte der Umwelterziehung für Vorschul- und Grundschulkinder an der DEO.
Zu Vortrag und Gespräch über dieses Thema, zu Brötchen und Kaffee laden wir am:
Donnerstag, 13. Januar 2011,  9.00 – 11.00 Uhr
in die Pfarrwohnung Zamalek (2, Sharia al Kamel Mohammed).
Bitte anmelden bei:
Andrea Busse unter 273 546 73 oder 010 95 10 843

Wir freuen uns auf Sie!
 

 
     
 

Jahresbeginn 2011

 
 

Wenn alle wieder aus den Weihnachtsferien zurück sind, laden wir zu einem
Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang
in der Deutsche Evangelische Kirche ein:
Sonntag, 09. 01. 2011 um 17.30 Uhr.
Zur gleichen Zeit am gleichen Ort treffen sich eine Woche früher,
am Sonntag,  02. 01. 2011 alle,
die Interesse haben, sich mit der
Jahreslosung 2011 auf das neue Jahr einstimmen zu lassen.
Pastor Gerald Lauche wird diesen Gottesdienst leiten.
 

 
     
     
     
     
Und das war in der Vergangenheit...
                                                                  
(zum Archiv)
                                                                   (zum Archiv des Jahres 2010)
                                                                  
(zum Archiv des Jahres 2009)
                                                                   (zum Archiv des Jahres 2008)