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mehrEvangelische Kindertagesstätte Köln-Deutz
Farbenfroh in geschützter Lage - die KiTa Deutz
Adolphstraße 1b, 50679 Köln
Leiterin:
Heike Wanzek-Rösner | 0221 - 81 24 05 | ev.kita-deutz@netcologne.de
Die jungen Mütter und Väter bringen ihren Nachwuchs in die Obhut der KiTa und ihrer Leiterin Heike Wanzek-Rösner.
Doch zuerst heißt es klingeln und warten, denn man wird hier nur persönlich eingelassen. Im Inneren des Hofes erwartet den Besucher eine in sich geschlossene kleine Welt für Kinder: Ein alter Lindenbaum steht dort, der Spielplatz mit einer Rutsche und einer Spielfläche und auch das farbenfrohe Gebäude der Kindertagesstätte, das von der Gemeinde vor einigen Jahren als zweistöckiger Neubau nach modernsten Standards errichtet wurde. Unter der Leitung der erfahrenen KiTa-Leiterin und ihrer sechs Mitarbeiter werden hier vierzig Kinder betreut und gefördert. „Die Eltern sagen, wenn man hier reinkommt, dann fühlt man sich irgendwo geborgen. Man fühlt sich angenommen. Die Kinder fühlen sich hier wohl“, beschreibt Frau Wanzek-Rösner die Eindrücke ihrer Schützlinge.
Kompetenz und Mischung
Die fachliche Kompetenz ihrer Mitarbeiter ist Frau Wanzek-Rösner denn auch generell sehr wichtig: „Bei uns arbeiten auf allen Stellen gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher, das hat zur Qualitätssteigerung beigetragen.“ Gerade diese fachliche Kompetenz ist es, die es den Erziehern/innen ermöglicht, auf die verschiedensten Bedürfnisse der Kinder und auch ihrer Eltern gezielt einzugehen. Glücklich ist Frau Wanzek-Rösner auch mit der Zusammensetzung der Gruppen: „Wir haben hier Kinder aus allen Ländern, die Sie sich vorstellen können. Wir sind international.“
Förderung für alle Sinne
Für all diese Kinder warten die Erzieher/innen mit einem täglichen Programm auf, das ihre Schützlinge beschäftigen, fördern und fordern soll. Bewegung, Musik, Malen, Spiele und Religionspädagogische Angebote sorgen für einen abwechslungsreichen Tageslauf.
Einen besonderen Schwerpunkt legen die Mitarbeiter der KiTa auf Bewegungserziehung, um die körperliche Entwicklung der Kinder zu fördern. Dabei gehen die Entwicklung motorischer Fähigkeiten und des geistigen Vermögens der Kinder Hand in Hand: „Wir machen viele Ausflüge. Wir fangen schon mit den jüngeren Kindern an, Deutz zu entdecken: ihre Spielplätze, ihren Stadtteil. Dabei laufen wir viel mit den Kindern“, erklärt Wanzek-Rösner. „Wir sind oft unterwegs, weil wir viel Wert auf die Entwicklung der Motorik der Kinder legen.“ Die Kinder sollen spielerisch ihre eigenen Möglichkeiten ausschöpfen. „Wir gehen viel raus, damit die Kinder sich frei bewegen und ausprobieren können.“
Auch die durch die Erzieher/innen angeleitete Bewegung kommt nicht zu kurz. „Wir haben regelmäßig Turnen in den verschiedenen Altersgruppen: für Zweijährige, Dreijährige und die Vier- bis Sechsjährigen.“
Wichtig ist dem Team von Frau Wanzek-Rösner auch, den Kindern das Erlebnis der freien Natur zu vermitteln. „Wenn die jüngeren Kinder sich etwas eingewöhnt haben, machen wir Ausflüge ins Grüne, damit die Kinder gerade hier aus der Innenstadt von Köln in Kontakt mit der Natur kommen.“
Sorge fürs leibliche Wohl
Und nach ausreichend körperlicher Bewegung sind die Kinder dann natürlich auch rechtschaffen hungrig.. Hier bekocht täglich die Kochfrau Frau Schäfer die kleinen Gäste. Ein Vorzug, den Heike Wanzek-Rösner gar nicht deutlich genug herausstellen kann: „Die Kochstelle hat einen hohen Stellenwert. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man bei irgendeinem großen Anbieter Fertigprodukte bestellt oder wie wir hier die Kochfrau hat und die Kinder sehen, was gemacht wird. Außerdem können wir auf einzelne Bedürfnisse eingehen, wenn Kinder wegen ihres Glaubens, durch Allergien oder anderen Erkrankungen, nicht alles essen dürfen.“
Zukunftsperspektiven
Eines ist der Leiterin der evangelischen Kindertagestätte aber besonders wichtig: „Der Kindergarten soll noch stärker mit der Gemeinde verwachsen. Denn die Kombination aus Angeboten für Menschen aller Altersgruppen verbindet und ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens.“
Im Zuge der Weiterentwicklung zum Ev. Familien- und Gemeindezentrum wird diese Idee aktuell auch in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Stadtteil ausgebaut.
10.05.2011
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