für den 22.05.2012
Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3
Sabine Bätzing-Lichtentäler im DW
Bei Kontakten im Wahlkreis hörte Frau Bätzing-Lichtenthäler die Klage, dass es in der Schuldner- und Insolvenzberatung so lange Wartezeiten gibt. Sie wollte sich selbst informieren und besuchte die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Wied. Pfarrerin Renate Schäning, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, Frau Monika Runkel-Horn und Frau Renate Nußbaum, Mitarbeiterinnen der Schuldnerberatung, freuten sich auf den Besuch. Es wurde im Gespräch deutlich, dass bei über 500 verschickten Anmeldungen im Jahr und fünf Mitarbeiterinnen mit Teilzeitstellen (insgesamt 2,5 Vollzeitstellen) der Bedarf nach Schuldnerberatung sehr hoch ist. Damit aber bei Krisen von Ratsuchenden eine zeitnahe Hilfe möglich bleibt, bietet die Diakonie nach Eingang der schriftlichen Anmeldeunterlagen eine Erstberatung an, um zu schauen, ob sofort etwas zur Sicherung der Existenz in die Wege geleitet werden muss. Dann allerdings müssen sich alle in eine Warteliste einreihen und es kann schon bis zu fünf oder sechs Monaten dauern, bis die intensive Beratung beginnt. Das Diakonische Werk hat schon 2009 eine Erweiterung der Stellen beim Land Rheinland-Pfalz beantragt, aber keine Bewilligung erhalten.
schäning / 16.02.2011