Bitte informieren Sie sich über das reichhaltige musikalische Angebot in unserer Gemeinde. Sie finden in den Kategorien der einzelnen Gruppen alle weiteren Informationen von der Probenzeit hin bis zu den geplanten Auftritten in Gottesdienst und Konzert.
Die Jahresplanung für Konzerte erfolgt in Absprache mit unserem Förderkreis Kirchenmusik, der unsere musikalischen Konzertprojekte finanziell unterstützt und ein sehr wichtiger Baustein für die Dönberger Kirchenmusik ist. Über die gottesdienstlichen Musiken und die Konzerte informieren Sie die nachfolgenden Seiten oder der Flyer, der im Gemeindehaus, dem Gemeindeamt und vielen Stellen des Dönbergs kostenlos erhältlich ist.
Sie sind nicht nur als Zuhörerinnen und Zuhörer zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Probieren Sie doch ruhig einmal aus, ob sich ihre Seele auch waschen lässt, ob passiv oder aktiv…

Saisonabschlusskonzert
Unter dem Motto „I will sing with the spirit“ begeisterten der Jugendchor und der Kirchenchor die zahlreichen Zuhörer, die sich trotz der Hitze am 11. Juli eingefunden hatten und zum Schluss des gut einstündigen Vortrags eifrig Beifall spendeten. Weiterhin traten das Klarinettenensemble „Les noir“ unter der Leitung von Torsten Krohm, Marina Drüeke an der Querflöte und Sebastian Drees an der Soloklarinette auf. Bewährte Taktgeberin mit ruhig-deutlichem Dirigat und Begleitung am Klavier war unsere Kantorin Masumi Yamamoto. Der Jugendchor begann, unterstützt vom Kirchenchor, mit zwei bekannten Gospels „I will sing with the spirit“ und „May the Lord send angels“, bevor dann beide Chöre „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ anstimmten. Es folgte das Klarinettenensemble mit einem virtuosen Tango Piazzolla, den die Schüler von Torsten Krohm aber problemlos meisterten. Einige Solistinnen und beide Chöre sangen im Anschluss „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Jeder der Anwesenden spürte, wie sicher die beiden Chöre harmonierten.
Sorgfältige Probenarbeit
Dann schließlich das Hauptwerk des Konzerts unter Einbezug aller auftretenden Musiker, „O Herr, mein Gott, jetzt vor der Nacht“ von Bischof T. Ken und Thomas Tallis. Der Beginn allerdings war zunächst den Klarinetten vorbehalten, bevor die Chöre mit der nötigen Ruhe ihren Part übernahmen. Das ganze endete in einem gewaltigen, mit wunderschönen Klangfarben durchzogenen Finale. Bereits hier trat die sorgfältige Probenarbeit zutage, die Masumi Yamamoto und Torsten Krohm geleistet hatten, denn die verschiedenen Einsätze bereiteten den Mitwirkenden keinerlei Probleme. Ruhiger wurde es dann mit dem von den Klarinetten vorgetragenen „Abendsegen“ von Engelbert Humperdink, und der Jugendchor verabschiedete das Publikum leise mit Johannes Brahms’ „Guten Abend, gut’ Nacht“. Diese Ruhe fand aber ihren Gegenpart im lang anhaltenden Applaus des Publikums, das noch eine Zugabe forderte. Der Dank gilt auch Hans-Jürgen Teynil und seinem Team vom Förderkreis, das vor dem Konzert für Kaffee und Kuchen sorgte.
M. Drüeke

15 Jahre Flötenkreis für Erwachsene
Es war schon eine Herausforderung, als sich auf den Aufruf von Pfarrer Fröhmelt im Herbst 1995, einen Flötenkreis zu gründen, nur drei Flötenspielerinnen meldeten. Durch direkte Ansprache kamen jedoch bald noch drei dazu; und was zunächst wie ein privater Musizierkreis wirkte, entwickelte sich zu einer spielfreudigen Musikgruppe. Im Laufe der Jahre hat sich der Kreis noch etwas erweitert, das vierstimmige Blockfötenspiel (Sopran, Alt, Tenor, Bass) erarbeitet und hat den Mut gefunden, öffentlich aufzutreten. Inzwischen pflegt der Kreis auch die Ökumene (von den 9 Mitgliedern sind 4 Katholiken) und ist ständiges Mitglied bei den Vereinigten Flötenkreisen aus Wuppertaler Kirchengemeinden. An dieser Stelle soll besonderer Dank gesagt werden Gertraud Riesenbeck, Irmgard Pippert und Cornelia Morgan als den Getreuen der 1. Stunde; Elfi Smolnikar, Christa Orben, Renate Hütig, Franz Josef Brokherm und Gabi Szwierczynski als den Dazugekommenen und dem Kreis Treugebliebenen. Wer den Flötenkreis in der nächsten Zeit hören möchte: am 29. Sept. spielt er um 10.15 Uhr im Hospiz, und am 07. Nov. im Gottesdienst um 10 Uhr.
Margret Schmidt-Stein