Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach

Dörrenbach, Fürth, Lautenbach, Münchwies, Werschweiler und Wetschhausen

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Geh- und Sehtour

Allgemein

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Zwei- bis dreimal im Jahr finden geführte Wanderungen mit kirchlich-kulturellem Hintergrund statt.

Wir waren zum Beispiel von Marpingen nach Theley auf dem Marienweg unterwegs, im Warndt in der Hugenottenkirche oder auf dem Jakobsweg bei Hornbach und Blieskastel. Wir machten uns auf den Weg zu den "Pflanzen der Bibel", eine Ausstellung in Saarbrücken.
 
Die Touren sind ca. 10 bis 18 Kilometer lang, also etwas für Menschen, die gut zu Fuß sind.
 
 

12. Dezember 2009 

Kirchenkampf und Saarabstimmung; 75 Jahre Bekenntnissynode des Saargebietes; Eine Ausstellung in der Martinskirche zu Kölln - verbunden mit einer etwa 10 km langen Wanderung durch Saarlands „Urwald“                                                


21. November 2009 

Wir machten uns auf den Weg zu den "Freisener Kreuzen" Ein Rundweg von ca. 20km Länge mit 28 historischen Feld- und Wegekreuzen erwartete uns. Ein Weg, der Heimatgeschichte und die landschaftlichen Reize der Gemeinde Freisen auf historischem und kulturellem  Hintergrund  beschreibt.


 

 

Geh- und Sehtour Glockengießerei Mabilon (30. Mai 2009)

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Glockengießerei Mabilon

Zeitungsnotiz: Managertraining im Hochseilgarten…..Teamerfahrungen positiv beeinflussen durch gemeinsame Extremerfahrungen…gemeinsam Ziele erreichen, über die Praxis zur Theorie….,erlebnisorientierte Pädagogik….etc.

Samstagmorgen, 30. Mai 2009, 8.00 Uhr starten 15 wandermutige Christinnen und Christen mit dem blauen „ Gemeindeblitz“ sowie Privatautos nach Saarburg.

Startpunkt ist eine Mariengedenkstätte in der Nähe von Zerf.

Ein Stück übers freie Feld, hier pfeift noch ein kühler Wind über die Felder, dann durch ein schattiges Waldgebiet, folgt die fröhliche, bunt gemischte Gruppe, vertrauensvoll, dem Mann mit der Karte. Einen passenden Weg suchend, führt er die Gruppe querfeldein über unwegsames, abschüssiges Gebiet, um dort auf einem schattigen Weg weiterzuwandern, der sich an einem kleinen idyllischen Bach entlang schlängelt. Alle sind sich einig, ein sehr schöner Weg, den der Mann mit der Karte ausgesucht hat, da ist es eine Freude „mit zu gehen.

Mitten im Wald ein Kneipbecken, also Schuhe und Strümpfe aus und hinein, auch hier geht er vor, der Mann mit der Karte, die Gruppe folgt…zögerlich…sehr kalt.“ Wie im richtigen Leben folgt nach dem „ Ab“, wieder ein „Auf“.. Belohnt wird die Anstrengung durch einen herrlichen Ausblick in die Täler und Schluchten um Saarburg. Auf einem Rastplatz am Hofgut Serrig wird der mitgebrachte Proviant verzehrt um frisch gestärkt nach Saarburg zu wandern, wo die Besichtigung der alten Glockengießerei Mabilon auf die Gruppe wartet. Die Ehefrau des Glockengießermeisters übernimmt die Führung und erklärt mit sehr viel Charme und Herzblut die Tradition des Glockengießens ….und  unglaublich, sie hat auch noch Unterlagen über die Glocke im "Alten Turm" von Fürth aus dem Jahr 1920 mit der Nummer 2956 . Nun ist es Zeit für eine Stärkung. Aber die Geduld des ein oder anderen wird auf eine harte Probe gestellt. Vorbei an einigen gut duftenden Gaststätten eilt der Mann mit der Karte zielstrebig zu einem Ort, der nicht nur den Hunger stillt, nein er gewährt auch einen schönen Ausblick auf den Wasserfall. Auch hier –gute Wahl.

Rückweg, gestärkt, aber so manchem fällt das weitergehen nicht leicht. Ermüdungserscheinungen machen sich breit, dann ein letzter langer Anstieg. „ Ich kann nicht mehr…“ kommt es aus einem kleinen Mund…da trägt der Mann mit der Karte den kleinen Mann, der nicht mehr kann, den Berg hinauf…auf halber Höhe ein kleiner Brunnen, um noch mal aufzutanken und endlich wieder am Startpunkt zu sein.

Der Mann mit der Karte, wie sollte es anders sein, unser Pfarrer, Marcus Bremges. Was hat ein Pfarrer mit einer Wanderung zu tun…..der Hirte führt seine Schafe nicht nur durch die Bibel sondern auch durch das Land, Glaube nicht nur predigen sondern erlebbar machen.

Managertraining für wanderfreudige Christinnen und Christen?

 (Ulli Poppe)


 

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