Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach

Dörrenbach, Fürth, Lautenbach, Münchwies, Werschweiler und Wetschhausen

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Trauung

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Wir möchten kirchlich heiraten. Was brauchen wir / müssen wir tun?

 Bitte setzen Sie sich mit dem Gemeindebüro in Verbindung und verabreden Sie mit dem Pfarrer einen Gesprächstermin, bei dem alle Fragen rund um die kirchliche Trauung geklärt werden. In diesem Gespräch geht es um das christliche Verständnis der Ehe sowie um alle Fragen der Vorbereitung und Durchführung der Trauung, soweit sie die Kirche betreffen.

 Zum einen muß ein Termin für die Trauung gefunden werden. Die meisten Trauungen in unserer Gemeinde finden am Samstagmittag zwischen 14 und 17 Uhr statt. Aber auch davon abweichende Tage und Zeiten sind selbstverständlich möglich. Eine Trauung dauert in der Regel - je nach Ausgestaltung - ca. 35 bis 50 Minuten.

Hat die standesamtliche Trauung beim Gesprächstermin bereits stattgefunden, sollte das Familienstammbuch greifbar sein, denn dort wird ja auch die kirchliche Trauung eingetragen. Andernfalls sollte das Familienstammbuch bald nach der standesamtlichen Trauung nachgereicht werden, damit es dem Brautpaar zur kirchlichen Trauung ausgefüllt wieder überreicht werden kann.

Gehört eine(r) der Brautleute der röm.-kath. Kirche an, so kann diese(r) sich von der Heimatgemeinde einen "Dispens", d.h. die Gestattung einer evangelischen Trauuung, erteilen lassen.
 
Als Leitsatz für das gemeinsame Leben sucht sich das Brautpaar einen biblischen Trauspruch aus. Vorschläge dazu bringt der Pfarrer zum Gespräch mit. Wer selbst schon "stöbern" möchte, schaut in die Bibel oder im Internet zum Beispiel unter www.trauspruch.de nach.
 
Oft werden kirchliche Trauungen durch besondere musikalische Beiträge oder Textbeiträge aus den Reihen der Gäste oder engagierte Musiker bereichert. Je früher der Pfarrer davon erfährt (auch wenn es eine Überraschung für das Brautpaar sein soll), umso besser lassen sich solche Elemente in den Ablauf der Trauung integrieren.
 
Das Filmen und Fotografieren während der Trauung bedeutet immer eine Störung, wird jedoch geduldet, sofern es von einer vom Brautpaar bestimmten Person in unauffälliger Weise ausgeübt wird.
 
Am Ende des Traugottesdienstes wird am Ausgang wie nach jedem Gottesdienst eine Kollekte erbeten. Ob der Erlös dieser Kollekte einer Aufgabe der Kirchengemeinde zugute kommt oder eine humanitäre/soziale Bestimmung in der Nähe oder Ferne haben soll, bestimmt das Brautpaar nach seinem Geschmack.
 
Die Ausschmückung der Kirche mit Zierrat und Blumen obliegt dem Brautpaar und geschieht in Absprache mit dem Küster / der Küsterin vor Ort.
 
Kosten für eine kirchliche Trauung entstehen gegenüber der Kirchengemeinde in der Regel nicht.
Denn Sie zahlen ja Kirchensteuer!?