Losung

für den 20.07.2018

Ich will sie durchs Feuer gehen lassen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Dann werden sie meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören.

Sacharja 13,9

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Aus dem Presbyterium

Naturgemäß war die Besetzung unserer Pfarrstellen ein zentrales Thema auch der beiden Sitzungen vor der Sommerpause. Sehr erfreut zeigten sich die Mitglieder des Presbyteriums über die Reaktion der Gemeinde auf die Probepredigt von Herrn Pfarrer Axel Weber am Pfingstmontag. Nachdem das Presbyterium sich nach dem Eindruck von zwei intensiven Bewerbungsgesprächen einstimmig für ihn entschieden hatte, bestätigte die Rückmeldung der Gemeindemitglieder nach der Predigt das Gefühl, dass wir in Pfarrer Weber den Richtigen für Unterrath gefunden haben. Zu der beabsichtigten Wahl von Pfarrer Weber hat inzwischen auch der Kirchenkreis und die Landeskirche in Rahmen der Wahlberatung ihre Zustimmung gegeben. Diese Nachricht nahm das Presbyterium gerne zur Kenntnis. Mit ihm gemeinsam wollen wir nun so schnell wie möglich auch die zweite Stelle besetzen und haben dafür die ersten Schritte unternommen. Der Ausschuss für Gottesdienst, Theologie und Kirchenmusik, den Frau Vietz leitet, hatte einen Text für die Stellenausschreibung im Amtsblatt der Rheinische Landeskirche erarbeitet. Dieser wurde vom Presbyterium genehmigt und wird am 15. Juli im Amtsblatt erscheinen. Die Bewerbungsfrist endet dann am 5. August. Zur Sichtung und ersten Vorauswahl der eingehenden Bewerbungen wurde für den 20. August eine Sondersitzung des Presbyteriums anberaumt.

Bis dahin wird, wenn alles wie geplant verläuft, Herr Pfarrer Weber seinen Dienst in Unterrath bereits angetreten haben. Nach der einstimmigen Wahl in einem besonderen Gottesdienst am 21. 2018 Juni und der Bestätigung der Wahl durch Kirchenkreis und Landeskirche musste die Einspruchsfrist von zwei Wochen abgewartet werden und die Annahme der Wahl durch Pfarrer Weber. In dieser Zeit konnten schon die  Einzelheiten zum Dienst von Herrn Weber bei uns organisiert werden: Er wird in das Pfarrhaus am Matthiaskirchweg 18 einziehen und ein Dienstzimmer in der Ahornallee 5 neben dem Gemeindebüro bekommen. Gegen Ende der Sommerferien wird Herr Weber nach Unterrath umziehen und seine Tätigkeit aufnehmen. Bis zur Amtseinführung in einem festlichen Gottesdienst dauert es dann noch einige Wochen. Sie soll am 23. September um 15 Uhr in der Petruskirche sein.

Bis zur Besetzung der 2. Pfarrstelle werden uns die beiden Pfarrehepaare Schulz-Hoffmann und Kaufmann jeweils im Umfang einer halben Pfarrstelle weiter zur Verfügung stehen. Sie werden im wesentlichen die Aufgaben wahrnehmen, die sie während der Übergangszeit mit Herrn Pfarrer Pohl übernommen hatten. Auch darüber musste das Presbyterium noch vor der Sommerpause entscheiden, was in der Sitzung Anfang Juli geschah. Die Regelung (mit 100% Dienstumfang für Pfarrer Weber und je 50% für die beiden Ehepaare) endet, wenn die 2. Pfarrstelle (mit 100 %) besetzt sein wird.

Die Bauangelegenheiten gehen ebenfalls voran, auch wenn nun zunächst die Baugenehmigung der Stadtverwaltung abgewartet werden muss. Dann soll als erstes der neue Gemeindesaal entstehen. Auch ein Zeitplan für die Restaurierung der Orgel ist entwickelt worden; diese kann im Frühjahr 2019 beginnen. In diesen Dingen hat unser Baukirchmeister, Herr Wunderlich, in Zusammenarbeit mit dem Projektplaner und der Architektin viele Details zu klären, was großen Einsatz von allen erfordert.

Inzwischen sind auch die kirchlichen Genehmigungen eingegangen, vor allem vom Kirchenkreis die Finanzierungszusagen über 70 % der Baukosten. Nur mit der Unterstützung der Gemeinschaft der Gemeinden des Kirchenkreises ist Unterrath in der Lage die großen Baumaßnahmen und auch die Sanierung der Petruskirche zu bezahlen.

Unterdessen gibt es auch Ideen für die Umgestaltung der Pauluskirche in Wohnraum für ältere Menschen und den Neubau von sechs Einfamilienhäusern auf dem umliegenden Gelände (früher Pfarrhaus und Küsterwohnung). Ein Investor prüft zur Zeit, ob dieses Vorhaben verwirklicht werden kann. Wenn möglich soll dabei Kirche in Erbpacht übernommen werden. Zur Vorklärung ist eine Bauvoranfrage bei der Stadtverwaltung Düsseldorf gestellt. Bei positivem Ausgang könnte mit der Realisierung in absehbarer Zeit begonnen
werden.

Vorher muss das Presbyterium noch über die Verwendung des Inventars entscheiden. Nach Beratung durch die Landeskirche können die Glasfenster in dem neuen Gemeindesaal Am Röttchen Verwendung finden, manches kann in den anderen neuen Räumen gebraucht werden. Für die Bänke allerdings muss eine andere Gemeinde als Käufer gesucht werden, ebenso wie die Orgel und die Glocken.

In der Julisitzung konnte auch endlich die erste Jahresrechnung nach Einführung der doppelten Buchführung in der Landeskirche (NKF) abgenommen werden. In normalen Zeiten erfolgt nach der Sommerpause die Abnahme der Jahresrechnung
für das vorangegangene Jahr (also 2017).

Wegen der Umstellungsschwierigkeiten sind wir erst bei 2012, wie übrigens auch die meisten Gemeinden und Kirchenkreise im Rheinland. Nun hofft man allgemein, dass der Rückstand zügig aufgearbeitet werden kann.

Im Blick auf das Familienzentrum, in dem unsere drei Kindertagesstätten zusammengefasst sind, nahm das Presbyterium zur Kenntnis, dass die Diakonie als Träger die Koordination neu regeln wird, damit die Erzieherinnen weniger mit Verwaltungsarbeiten belastet sind.

Der Start der neuen Konfirmandengruppen war ebenfalls Thema. Hier wird Pfarrer Weber nach den Ferien mit einsteigen.

Das Ende Mai in Kraft getretene Gesetz zum Datenschutz bereitet uns wie allen, die mit Daten umgehen (Firmen, Vereinen, Arztpraxen) einiges Kopfzerbrechen. Der Kirchenkreis hat eine Anwaltskanzlei mit der Klärung und Beratung für alle Gemeinden beauftragt. In einer der nächsten Sitzungen wird das Presbyterium sich von diesen Anwälten im Detail informieren lassen. Für unsere Gemeinde hat einstweilen der Vorsitzende, Kurt Schaaf, die Aufgabe des  Datenschutzbeauftragten zusätzlich übernommen.

Wegen der Eröffnung des Quartiershauses der Graf-Recke-Stiftung Am Röttchen 3 (wo früher unser Gemeindehaus stand) soll im Gottesdienst am 1. Juli 2018 kein Abendmahl gefeiert werden. Dies wird auf den 8. Juli verlegt. Als Geschenk unserer Gemeinde soll dem Haus ein Textilbild aus der Pauluskirche („Das himmlische Jerusalem“) übergeben werden. In einem Gebäude, das früher ein Ort der Gemeinde war, erscheint dies eine würdige Verbindung von Vergangenheit und Zukunft.

Das Quartiershaus ist eröffnet und lädt alle, die zur Zielgruppe der Älteren gehören, herzlich ein, sich über die Arbeit dort zu informieren.  Wir hoffen alle auf eine gute Nachbarschaft von Petruskirche und den neuen Angebot der Graf-Recke-Stiftung, die in Unterrath bereits Träger des Seniorenzentrums Zum Königshof und des ambulanten Pflegedienstes recke-mobil ist.

 

Herzlichst
Ihr Pfarrer im Ruhestand
Paul Schnapp

 

 

20.01.2018



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