Losung

für den 18.02.2018

Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland.

Zefanja 3,16-17

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Aus dem Presbyterium

Die Presbyteriumssitzungen der rheinischen Gemeinden haben in der Regel einen monatlichen Turnus. Einige dieser Sitzungen haben in fast allen Gemeinden dasselbe Thema. Zum Beispiel im Dezember die Beschlüsse über den Haushaltsplan. Die Finanzkirchmeisterin und die Mitarbeitenden der Verwaltung hatten ihn gründlich vorbereitet, so dass das Presbyterium ihn ohne Veränderung am 4. Dezember beschließen konnte. Er umfasst in Einnahmen und Ausgaben circa eine Millionen Euro. Der größte Teil der Einnahmen sind Kirchensteuern. Bei den Ausgaben sind es die Personalkosten. Auch das ist in Unterrath nicht anders als in den meisten Gemeinden in Düsseldorf und im Rheinland. Aber längst nicht alle Gemeinden können einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen.
Übrigens: Die Investitionen für die geplanten Baumaßnahmen an der Petruskirche und darum herum werden nicht über den laufenden Haushalt finanziert, sondern in Baukassen gesondert ausgewiesen. Wenn in den kommenden Wochen die Kosten genau ermittelt sind, wird eine solche Baukasse eingerichtet. Der Kirchenkreis hat zur Deckung der Baukosten seine Mithilfe zugesagt.
Mit Freude konnte das Presbyterium feststellen, dass in der Weihnachtspause der beschädigte Fußboden im Saal und im Konfirmandenraum am Diezelweg erneuert wurde. Außerdem konnte der Baukirchmeister über viele erledigte Reparaturen an den Gebäuden berichten. Auch die Planungen der Renovierung der Petruskirche gehen weiter. Hier müssen allerdings noch viele Detailfragen geklärt werden. Dabei werden wir Geduld brauchen, und unter Umständen auch Unannehmlichkeiten im Kauf nehmen, zum Beispiel eine zeitweise Schließung der Kirche.
In der Dezembersitzung ging es aber auch um die Besetzung unserer zwei Pfarrstellen. Die Landeskirche hat beide Stellen zur gleichzeitigen Besetzung freigegeben. Im Januar 2018 erscheint eine Anzeige im Amtsblatt der rheinischen Kirche, die das Presbyterium verfasst hatte, und die vom Kirchenkreis und vom Landeskirchenamt so genehmigt worden war. Nach dem E scheinen läuft die Bewerbungsfrist von drei Wochen. Weil die Besetzung von zwei Pfarrstellen gleichzeitig eine große (und auch ziemlich ungewöhnliche) Herausforderung ist, hat das Presbyterium im Januar noch einmal die landeskirchliche Gemeindeberatung (GO) eingeschaltet. Am 29. Januar findet eine zweite Klausurtagung statt, die in der Januarsitzung vorbereitet wurde. Auch an dieser zweiten Tagung werden wieder alle beruflich Mitarbeitenden der Gemeinde dabei sein, weil sie ja besonders mit den neuen PfarrerInnen zusammenarbeiten werden.
Für die ersten Gespräche mit den Bewerbern und Bewerberinnen und zur Klärung von Einzelfragen hat das Presbyterium einen Pfarrwahlausschuss gebildet. Neben Pfarrer Schnapp als Einberufer gehören ihm Herr Schaaf, Frau Davidovic, Frau Vietz, Frau Fierlings und Frau Becker-Horst als Vorsitzende der MAV an. Alle Entscheidungen werden aber im Presbyterium selbst getroffen werden.
Ein trauriger Zwischenfall hat das Presbyterium in den beiden letzten Sitzungen beschäftigen müssen. Ende  November kam es im  Zusammenhang der Konfirmandenarbeit im Gemeindehaus Diezelweg zum Diebstahl von zwei Geldbörsen mit erheblichen Geldbeträgen und allen persönlichen Unterlagen. Der Schaden ist beträchtlich und hat dazu geführt, dass eine diebstahlsichere Aufbewahrung für Taschen eingerichtet wird.
Nach den Ermittlungen der Polizei und Klärung der Rechts- und Versicherungsfragen muss über weitere Konsequenzen nachgedacht werden.
Mitte Februar wird Pfarrer Pohl unsere Gemeinde verlassen. Die Vertragszeit ist dann abgelaufen und seine wichtigsten Aufgaben sind erfüllt. In der Zeit, bis die beiden neuen PfarrerInnen ihren Dienst aufnehmen können, und das werden einige Monate sein, stehen die beiden Pfarrerehepaare Hoffmann, Schulz-Hoffmann und Kaufmann zur weiteren, dann ausgedehnteren Vertretung bereit. Sie haben ja im letzten Jahr schon in der Gemeinde Dienst getan. Über die Aufgabenverteilung haben sich alle fünf Pfarrerinnen und Pfarrer (vergl. das Bild an anderer Stelle des Gemeindebriefes) in der letzten Zeit verständigt und dem Presbyterium einen Vorschlag unterbreitet. Das Presbyterium hat darüber beraten und wird ihn rechtzeitig beschließen. Es soll verhindert werden, dass es in der Gemeindearbeit zu Engpässen kommt, auch wenn eine Vakanzzeit für eine Gemeinde immer eine Zeit der Improvisation sein wird.
Das Presbyterium hat beschlossen, dass es auch im Jahr 2018 zwei Jugendfreizeiten geben wird, ebenso die bewährten  Düsselferien. Auch der Vorschlag des Gemeindeausschusses, am 23. Juni auf dem Gelände am Diezelweg 55 wieder ein Gemeindefest zu veranstalten, fand die Zustimmung des Presbyteriums. Dafür werden allerdings noch viele helfende Hände gesucht.
Ausführlich hat das Presbyterium auch über die Beschwerden im Zusammenhang mit dem Gottesdienst am Heiligen Abend beraten. Natürlich war es sehr erfreulich, dass zu dem Gottesdienst um 15 Uhr mit 850 Menschen so viele Besucher gekommen waren. Eigentlich war damit gerechnet worden, dass sich der Strom der Teilnehmer besser auf die beiden Gottesdienste verteilen würde, so dass es nicht zu einem solchen Gedränge gekommen wäre. Aber offenbar war vielen die Zeit um 18.30 Uhr zuspät. Das soll im nächsten Jahr nicht wieder so sein. Leider kann die Empore nach den aktuellen Brandschutzvorschriften nicht mehr regelmäßig öffentlich genutzt werden. Es fehlt eine zweite Fluchtmöglichkeit. Wir werden uns auch bemühen, die Übertragungsanlage so einzustellen, dass man überall in der Kirche gut hören und verstehen kann. Für das vergangene Jahr können wir uns nur für die Unzulänglichkeiten entschuldigen und uns vornehmen, es im nächsten Jahr besser zu machen.
Am 18. Februar 2018 wird sich Herr Pfarrer Pohl aus Unterrath verabschieden. Das Presbyterium dankt ihm für seinen Einsatz in dem einen Jahr seines Dienstes bei uns. Viele Weichen konnten gestellt werden, anderes ist noch zu tun. Für seine persönliche Zukunft begleiten ihn die besten Wünsche des Presbyteriums und sicherlich auch der ganzen Gemeinde. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 7. Januar hat der Vorsitzende des Presbyteriums, Herr Schaaf, Herrn Pohl schon einmal herzlich für seinen Einsatz und seine Initiativen gedankt.

Soviel aus den Sitzungen des Presbyteriums im Dezember und Januar.
Ich grüße Sie herzlich
Ihr Pfarrer im Ruhestand Paul Schnapp
Pfarrverweser

 

20.01.2018



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