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für den 16.12.2017

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Neuigkeiten

Neuigkeiten aus dem Presbyterium

Pfarrer im Ruhestand Paul Schnapp berichtet

In der Gemeindeversammlung am 19. November hat das Presbyterium umfassend über die geplante Gebäudestruktur der Gemeinde informiert. Dabei kam auch zur Sprache, dass das Aufgeben des Gemeindezentrums am Diezelweg vor allem finanzielle Gründe hat. Zwei Mitglieder des Presbyteriums, die bei der Errichtung der neuen Gebäude als Architektin oder als Anbieter von Gewerken mitwirken wollen, haben ihre Ämter im Presbyterium niedergelegt, um Interessenskonflikten aus dem Wege zu gehen.
Erfreulicherweise konnte das Presbyterium inzwischen eine Ersatzwahl durchführen. Herr Klaus Schulz aus Lichtenbroich ist bereit, im Presbyterium mitzuarbeiten und wurde zum Presbyter gewählt. Am Reformationstag konnte er in sein Amt eingeführt werden. Vielleicht finden sich in naher Zukunft andere Gemeindemitglieder, die bereit und in der Lage sind, in der Gemeindeleitung mitzuarbeiten. Noch sind zwei Stellen unbesetzt. Nachdem die Gebäudeentscheidungen gefallen sind, hat das Presbyterium sich verstärkt der Aufgabe zugewendet, neue Pfarrerinnen oder Pfarrer für die Gemeinde zu finden. Mit Unterstützung von zwei Beratern aus der landeskirchlichen Gemeindeberatung (GO) haben wir Eckpunkte für die zukünftige Tätigkeit der PfarrerInnen herausgearbeitet. Eine Besonderheit war, dass sowohl in dem Beratungs-Workshop wie auch bei der  bschlussberatung im Presbyterium die beruflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde beteiligt waren. Das Ergebnis dieses Prozesses ist, dass die Gemeindearbeit in Unterrath in Zukunft funktional oder  abenorientiert erfolgen soll. Das heißt, dass anders als früher nicht mehr jeder Pfarrer oder jede Pfarrerin einen Teil der Gemeinde „versorgt“ und dort alle Aufgaben eines Pfarramtes zu erfüllen hat (unter anderem. Amtshandlungen, Konfirmandenunterricht, Frauenhilfe, Seniorengruppen, Jugendarbeit, Presbyterium), sondern dass die Aufgaben für die ganze Gemeinde von einer Person übernommen werden. Wenn zum Beispiel. eine(r) die Arbeit mit den Konfirmanden übernimmt, leitet die oder  der andere das Presbyterium mit den Verwaltungsaufgaben. Das kann dann im Wechsel erfolgen oder auch auf Dauer verteilt werden, wenn eine(r) besondere pädagogische Fähigkeiten und Geschick hat und der oder die andere mehr seine Gaben in Leitungsaufgaben und Verwaltungsarbeiten sieht. Das wird das Presbyterium mit den Menschen, die dann kommen, aushandeln und in den Aufgabenbeschreibungen festlegen. Dabei werden wir wohl noch einmal die Hilfe der Gemeindeberatung in Anspruch nehmen. Jedenfalls haben sich die beiden Berater bereit erklärt, uns dabei zu unterstützen. Wenn die Landeskirche die beiden Stellen in nächster Zeit freigibt, dann sollen sie zusammen ausgeschrieben werden. Das Ziel ist, dass beide dann möglichst gleichzeitig und gemeinsam ihre Tätigkeit aufnehmen können. Anfang des neuen Jahres kann hoffentlich die Stellenanzeige im Amtsblatt erscheinen. Damit sind bis zum Frühjahr die wichtigsten Schritte, die Herr Pfarrer Pohl als Pfarrer im Übergang in unserer Gemeinde erfüllen sollte, getan. Er wird daher nach dem Ablauf des Jahres, für das sein Vertrag geschlossen wurde, unsere Gemeinde verlassen und in einer anderen Kirchengemeinde eingesetzt werden. Für die gemeindlichen Dienste wird es mit Unterstützung des Kirchenkreises eine Übergangslösung geben. Darüber wird das Presbyterium in einer der nächsten Sitzungen beraten. Im Laufe des (Früh-)Jahres 2018 könnte die Besetzung der Stellen mit Vorstellungsgesprächen und Gastpredigten sowie der Wahl der PfarrerInnen geschehen.
Paul Schnapp, Pfarrer im Ruhestand / Pfarrverweser

 

 

 

10.11.2017



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