10.01.12: Klaus Neufang Jesus im Spiegel der WeltliteraturAls Leserin und Leser der Weltliteratur kommt man an Jesus nicht vorbei. Atheisten, Fromme, Skeptiker, Agnostiker – sie alle setzen sich mit dem Nazarener auseinander. Karl Josef Kuschel hat einen Überblick über die Literatur des 20. Jahrhunderts geschaffen, der Lust zum Lesen macht und ungewohnte Perspektiven auf Jesus von Nazareth öffnet.
07.02.12: Friedemann Stinder Passah und AbendmahlNach der Darstellung der synoptischen Evangelien war das letzte Abendmahl Jesu vor seiner Kreuzigung ein Pessachmahl. Von diesem Mahl stammen Wein und Brot als Bestandteil jeder christlichen Abendmahlsfeier. Ohne diese jüdischen Wurzeln bleibt der christliche Gottesdienst unverstanden.
06.03.12: Dr. Günter Arbeiter, Ärztlicher Einsatz in einem BuschkrankenhausÄrzte für die Dritte Welt – German Doctors entsenden Ärztinnen und Ärzte in zehn Projekte auf den Philippinen, in Indien, Bangladesh, Kenia, Sierra Leone und Nicaragua. Der Referent leistete von August bis September 2011 einen freiwilligen Einsatz im Serabu Community Hospital in Sierra Leone und berichtet von seinen Erfahrungen.
08.05.12: Margit Büttner, Die neuen Märtyrer und Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts: eine ökumenische IkoneIn der Ikonenwerkstatt von Sant' Egidio in Rom ist durch die Ikonenmalerin Renate Sciachi eine Ikone für die 'Neuen Märtyrer des 20. Jahrhunderts' entstanden. In einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst wurde diese Ikone vor zehn Jahren in der Apsis der Kirche San Bartolome auf der Tiberinsel in Rom aufgestellt. Seitdem erinnert sie über alle Konfessionsgrenzen hinaus an Menschen, die ihren christlichen Glauben mit dem Leben bezahlten.
05.06.12: Dr. Andreas Metzing, 350 Jahre Religionsfreiheit in NeuwiedDas vor 350 Jahren von Graf Friedrich III. zu Wied erlassene Neuwieder Stadtprivileg vom 7. Juni 1662 stellte einen wichtigen Markstein für die Entwicklung der konfessionellen Vielfalt in der Stadt dar. Um mehr Bewohner in die neun Jahre zuvor gegründete Stadt Neuwied zu locken, gewährte das Privileg den Neubürgern nicht nur politische und wirtschaftliche Vergünstigungen, sondern gestattete auch die freie Religionsausübung. Auch wenn es sich noch nicht um echte Toleranz im heutigen Sinne handelte, wurden hier doch die Grundlagen für das Miteinander unterschiedlicher Konfessionen gelegt, das bis heute ein typisches Kennzeichen für die Stadt Neuwied ist. Der Vortrag beleuchtet die zeitgeschichtlichen Hintergründe des Privilegs von 1662 und gibt einen Überblick über die konfessionelle Entwicklung Neuwieds bis in die Gegenwart.
03.07.12: Jutta Hansen, Berg Schönstatt: Entdeckungen in der AnbetungskirchePater Kentenich und die Schönstattfamilie versprachen den Bau einer Anbetungskirche, wenn Gott auf die Fürbitte Marias Schönstatt vor der nationalsozialistischen Bedrohung schützen würde. In Schönstatt, einem Ortsteil von Vallendar, wurde während des gesamten Krieges kein Haus zerstört. Im Jahr 1960 schließlich begannen die konkreten Planungen für die Anbetungskirche mit Architekt Von Branca. Zwei Marienschwestern entwarfen die Fenster und die Innengestaltung. Am 9. Juni 1968, dem Dreifaltigkeitssonntag, wurde die Kirche, die manchmal als "Gottesburg" beschrieben wird, eingeweiht.Zur Bildung von PKW-Fahrgemeinschaften ist der Treffpunkt um 9.30 Uhr am Bahnhof Vallendar. Das Frühstück entfällt.
Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V., Ev. Kirchenkreis Koblenz
Anmeldung: Telefon 0261-60095
Termin: dienstags, 9.30 – 12.00 Uhr mit FrühstückOrt: Ev. Gemeindehaus, Weitersburger Weg 8, 56179 VallendarLeitung: Margit BüttnerKosten: 6,– €