

Rebekka Erkens, 19 Jahre jung, aufgewachsen in unserer Gemeinde, hat sich entschlossen, über den »Christlichen Friedensdienst e.V. / Youth Action for Peace« ein Freiwilliges Soziales Jahr in Ghana zu leisten.
Ohne genau zu wissen, was sie erwartet und in welchem der sozialen Bereiche (Waisenhaus, Grundschule, HIV/Aids-Aufklärung oder ähnliches) sie eingesetzt wird, machte sie sich am 1. Juli auf den Weg nach Ghana. Rebekka Erkens verfolgt mit ihrem sozialen Engagement neben der Arbeit mit den Menschen vor Ort auch das interkulturelle, internationale Verständnis, um Frieden und Respekt zwischen allen Völkern und Nationen zu fördern.
Liebe Freunde, Verwandte, liebe Unterstützer!
Zunächst möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, für all die Unterstützung, die mir diese wunderbare Erfahrung möglich gemacht hat.
Leider hatte ich länger nicht die Möglichkeit, Rundmails zu schreiben, es tut mir leid dass ich so lang nichts von mir hören lassen habe.
Mir geht es sehr gut momentan, nachdem mein Immunsystem am Anfang etwas geschwächt war bin ich jetzt "voll fit".
Meine Schule 'St. Anthony' hat noch Sommerferien, und die letzten 2 Wochen habe ich 'God's Divine Academy' eine andere Primary School (Grundschule) angestrichen, zusammen mit einer Freiwilligen aus den USA, die jetzt schon abgereist ist.
Zunächst hat das Mädchen aus den USA alles weiß gestrichen, und dann habe ich alles mit Bildern versehen, wobei sie mir geholfen hat.
Es war sehr schön zu sehen, wie sehr sich der Schulleiter über unsere Arbeit gefreut hat, es hat immer die Bilder angeguckt und gesagt: "So wonderful, God bless you, God bless you!" außerdem hat er sich bestens um uns gekümmert und uns mit Unmengen von sehr gutem Essen versorgt, und uns später auch noch Kleider mit dem Schullogo geschenkt (siehe Fotos).
Wir haben das Streichen letzte Woche beendet, und diese Woche war ich noch mal dort, um den Schulleiter zu besuchen, und habe ein paar Fotos gemacht, die ich versuche, mitzuschicken, ich hoffe es klappt.
Im Moment habe ich also ein paar Tage frei, in denen ich nach Accra (Hauptstadt) und Cape Coast (dort sind viele alte Gebäude noch von der Zeit der Sklaverei) fahren werde.Danach fange ich wieder an, in der Schule zu arbeiten.
Ich warte immer noch darauf, dass die Mummy des Waisenhauses zurückkehrt, damit ich auch dort wieder hingehen kann. Ich werde bald wieder berichten, wenn es etwas neues gibt.
Bis dahin hoffe ich dass es allen Zuhause mindestens genau so gut wie mir geht.
Liebe Grüße,
Rebekka