Losung

für den 28.01.2012

Mose sprach: HERR, habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, so wollest du, Herr, mitten unter uns einherziehen.

2.Mose 34,9

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Nr. 37 | Dezember 2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: Andre Zelck Foto: Andre Zelck

jedes Jahr zur Weihnachtszeit erzählen sich Menschen die Geschichte einer wundersamen Geburt. Sie tun dies an vielen Orten dieser Welt. Sie tun dies in den unterschiedlichsten Sprachen. Und das, obwohl diese Geschichte schon sehr alt ist. Uralt. Sie hat sich vor mehr als 2.000 Jahren abgespielt. Damals haben sich ein Mann mit Namen Josef und seine schwangere Frau Maria auf den Weg nach Bethlehem gemacht. „Und als sie dort waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“ (Lukas 2,6f).

Dieses Ereignis veränderte die Welt von Grund auf – wie es der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Weihnachten heißt: Gott wurde Mensch für uns in dem Menschen Jesus von Nazareth. Inmitten unserer vergänglichen Menschenwelt wird Gottes Wirklichkeit, seine Liebe für uns offenbar und erfahrbar. Gott kommt uns entgegen und lässt uns nicht allein in den Krisen und Katastrophen unserer Welt und in den dunklen und schweren Zeiten unseres Lebens. Gott „bleibt am Werke“.

Deshalb brauchen wir angesichts aller zerstörerischen Todesmächte nicht an unserer irdischen Wirklichkeit zu zerbrechen, die Zukunft bleibt uns offen. Und wir müssen nicht die Geduld verlieren, weder mit uns selbst noch mit unseren Mitmenschen – auch nicht mit unseren Politikerinnen und unseren Politikern. Gottes Liebe hat mit der Geburt Jesu Christi seine und unsere Erde verändert. Gottes Liebe will auch uns verändern. Will uns unsere Realität mit neuen Augen sehen lehren und uns täglich neu Kraft und Stärke sein zum Glauben, Hoffen und Lieben.

Ihr Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider

 

 

 


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