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Meldung vom 4.5.2007

Mit Gebeten und Glocken für Gerechtigkeit

Mit Glockengeläut und Gottesdiensten beteiligt sich die Evangelische Kirche im Rheinland an der bundesweiten Aktion "Acht Minuten für Gerechtigkeit" zum G-8-Gipfel unter deutscher Präsidentschaft.

Präses Nikolaus Schneider rief die 796 rheinischen Kirchengemeinden in einem am Freitag in Düsseldorf verbreiteten Brief auf, einen "Heiligen Damm des Gebetes" zu errichten. Sie sollen zeitgleich mit dem Eröffnungsgottesdienst des Kirchentages in Köln am 6. Juni mit Glockengeläut zu einem Gottesdienst oder einer Andacht einladen.

Die Weichenstellungen der G-8-Staats- und Regierungschefs, die vom 6. bis 8. Juni im Ostseebad Heiligendamm beraten, beeinflussten die Lebensbedingungen von Menschen in allen Teilen der Welt, schrieb Schneider. "Darum appellieren wir an die Regierungen, Armutsbekämpfung und den behutsamen, nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung zum Mittelpunkt ihrer Politik zu machen." Gott sorge sich um die Armen und wolle zu ihrem Schutz das Recht aufrichten: "ein Damm gegen die Verletzung ihrer Würde".

Zur Aktion "Acht Minuten für Gerechtigkeit" haben die mecklenburgische Kirche, die Hilfsaktion "Brot für die Welt" und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) aufgerufen. Inzwischen hat sich eine Reihe evangelischer Landeskirchen angeschlossen. Fast zeitgleich zum Gipfel der sieben führenden Industriestaaten und Russlands in Heiligendamm findet vom 6. bis 10. Juni in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag statt, die rheinische Kirche ist Gastgeberin. (d51969/4.5.2007)


04.05.2007





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