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EPD: Aktuelle Nachrichten vom epd-west / Redaktion Düsseldorf, Koblenz, Saarbrücken

 

Edith-Stein-Archiv in Köln eingeweiht

In Köln ist am Sonntag das Edith-Stein-Archiv im Karmelitinnen-Kloster St. Maria vom Frieden eingeweiht worden.

In Köln ist am Sonntag das Edith-Stein-Archiv im Karmelitinnen-Kloster St. Maria vom Frieden eingeweiht worden. Das Magazin mit rund 25.000 Seiten Originalhandschriften der Philosophin und Märtyrerin, ein kleines Museum mit Informationen über ihr Leben und Werk und ein Lesesaal sollten vor allem dem wissenschaftlichen Austausch dienen, sagte Generalvikar Dominik Schwaderlapp in seinem Grußwort. Da die 1942 in Auschwitz ermordete Edith Stein kein Grab habe, sei das Archiv darüber hinaus auch eine "Gedenkstätte an ihre konkrete irdische Existenz".

Die NRW-Stiftung förderte den Bau des öffentlich zugänglichen Ausstellungs- und Besucherbereiches des Edith-Stein-Archives nach eigenen Angaben mit 200.000 Euro. Die Krupp-Stiftung unterstützte die Restaurierung des handschriftlichen Nachlasses mit 400.000 Euro. Für die Digitalisierung der Blätter in einer Datenbank stellte die Thyssen-Stiftung Gelder zur Verfügung.

Edith Stein wurde am 9. August 1942 im Alter von 50 Jahren in Auschwitz ermordet. Die zum Katholizismus konvertierte Jüdin und Karmelitin hatte als Assistentin des Philosophen Edmund Husserl in Freiburg, als Lehrerin in Speyer und als Dozentin in Münster, Köln sowie im niederländischen Echt gewirkt. 1998 wurde sie vom Papst heiliggesprochen.

Internet: www.karmelitinnen-koeln.de

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epd / 07.02.2010


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