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Oberkirchenrat Georg Immel rechnet mit weniger Kirchensteueraufkommen.
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Oberkirchenrat Georg Immel rechnet mit weniger Kirchensteueraufkommen.

Landessynode 2009 

Weniger Einnahmen durch Konjunkturprogramm

Wegen des Konjunkturprogramms II rechnet Oberkirchenrat Georg Immel in diesem Jahr mit einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen von 11,5 Millionen Euro. Für 2009 geht er von einem Kirchensteueraufkommen von etwa 541 Millionen Euro aus.

Wegen der zu erwartenden schlechten Wirtschaftslage, aber auch wegen der unklaren Situation aus der Abgeltungssteuer und der Wiedereinführung der Pendlerpauschale hatte die Evangelische Kirche im Rheinland zunächst mit Einnahmen in Höhe von knapp 549 Millionen Euro für dieses Jahr gerechnet.

Inzwischen sei die Wirtschaftskrise in Deutschland aber auch in der Stahlindustrie angekommen und niemand wisse, wie sich das noch weiter entwickele. Aus heutiger Sicht sei klar, „dass die 549 Millionen auf keinen Fall zu halten sind“. Das müsse man den Kirchengemeinden, Presbyterien und Leitungsgremien klar machen, so Immel.

Dabei zeigte sich Immel mit seinen Schätzungen seiner Einnahmen für 2008 zufrieden. Fast 600 Millionen Euro konnte die EKiR für sich verbuchen. Auf den absehbaren Rückgang der Kirchensteuereinnahmen in Höhe von etwa zehn Prozent erklärte Immel: „An den Einnahmen kann ich nichts ändern, und auch bei den Ausgaben ist der Haushalt nicht sehr beweglich.“

Ob und wie viel Geld er mehr aus der Ausgleichsrücklage nehmen müsse, oder ob er im Notfall sogar eine Haushaltssperre verhängen müsse, könne er noch nicht sagen, so Immel. „Wo wir landen, wage ich im Moment nicht zu prognostizieren.“


ekir.de/pas 15.01.2009


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