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Wachsen auf Christus hin, das Haupt: Präses Nikolaus Schneider.
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Wachsen auf Christus hin, das Haupt: Präses Nikolaus Schneider.

Sondersynode

"Wesentlich ist nicht das Mengenwachstum"

„Wesentlich für unser Kirchesein ist nicht das Mengenwachstum, sondern das Wachsen auf den hin, der das Haupt ist, Christus“, sagte Präses Nikolaus Schneider bei der Einbringung der Spar- und Strukturvorschläge in die Sondersynode in Bad Neuenahr.

Daraus ergebe sich die Frage, „welche Organisationsformen vorhanden sein müssen, damit das Handeln des Hauptes der Kirche durch den Heiligen Geist nicht verhindert oder möglichst wenig behindert wird“.

Alle Entscheidungen, die die Synode treffe, müssen nach Ansicht des Präses an der Heiligen Schrift orientiert sein. In ihnen müsse das Prinzip, nach dem Kirche Gemeinde und verbindliche Gemeinschaft von Gemeinden ist, erkennbar bleiben.

 


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Steuerte den Strukturprozess: Vizepräsident Christian Drägert.

Vizepräsident Christian Drägert, der den rund eineinhalbjährigen Strukturprozess gesteuert hat, unterstrich, dass die anstehenden Veränderungen theologische Relevanz haben: „In der Vorlage für die Landessynode 2005 wurde der Begriff ,Missionarisch Volkskirche sein‘ eingeführt. Dies sollte einen Prozess der Wandlung und Erneuerung andeuten, in dem sich die Kirche unter volkskirchlichen Bedingungen auf ihren Auftrag neu besinnt“, so Drägert.

Die missionarische Aufgabe sei sehr bedeutsam: "Wie wollen wir denn sonst kirchliche Bindung von Distanzierten erreichen, bestehende Mitgliedschaften stabilisieren oder neue Mitglieder hinzugewinnen?“

Die Landessynode ist in Bad Neuenahr in außerordentlicher Sitzung zusammen gekommen, um Sparvorschläge in Höhe von knapp 14 Millionen Euro zu beraten und zu beschließen. Nach den beiden Einbringungen hat sich das Plenum in Arbeitsgruppen aufgeteilt. Beratung und Beschlussfassung im Plenum beginnen am Samstag um 10 Uhr.

 


jpi/neu 09.06.2006


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