Hier können Sie Kontakt aufnehmen Hier können Sie nach Artikeln oder Personen suchen Hier gelangen Sie zur Sitemap zurück zur Startseite
Nicht aus der Fläche zurück ziehen: Präses Nikolaus Schneider.
Hochauflösendes Bild in neuem Fenster kein Großformat vorhanden

Nicht aus der Fläche zurück ziehen: Präses Nikolaus Schneider.

EKD-Zukunftskongress in Wittenberg

„Wir brauchen einen Mentalitätswandel“

Um die Zukunft der evangelischen Kirche geht es in Wittenberg: Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter der EKD-Gliedkirchen kommen in der Lutherstadt zusammen, um über das Impulspapier „Kirche der Freiheit“ des Rates der EKD zu diskutieren.

13 unter ihnen vertreten die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR). Präses Nikolaus Schneider, auch Mitglied des Rates der EKD: „Wir gehen bewusst mit Menschen aus allen Ebenen unserer Kirche – Gemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche – in die Veranstaltung.“ In der Grundanalyse stimme er dem Impulspapier zu: „Wir brauchen in unserer Kirche einen Mentalitätswandel.“

Zwar ist ein Rückzug der Ortsgemeinden von 80 auf 50 Prozent des Kirchenangebots nach seiner Auffassung ein Lösungsansatz unter den besonderen kirchlichen Rahmenbedingungen in den ostdeutschen Bundesländern. „Die Evangelische Kirche im Rheinland aber will sich unter den Rahmenbedingungen, wie sie zwischen Niederrhein und Saarland herrschen, nicht aus der Fläche zurückziehen“, so Schneider.

Anpassung auf die Landeskirchen

Er sei sich sicher, dass alle Gliedkirchen von dem Impulspapier profitieren könnten. Allerdings „müssen sie es auf ihre jeweilige Situation anwenden“, so der Präses. Was das konkret heißen kann, darüber werde man in Wittenberg diskutieren. Vizepräses Petra Bosse-Huber und der Trierer Superintendent Christoph Pistorius werden beim Kongress vom 25. bis 27. Januar jeweils eine der zwölf Arbeitsgruppen moderieren.

Weitere Teilnehmende aus dem Rheinland sind, in alphabetischer Reihenfolge: Oberkirchenrat Harald Bewersdorff, Pfarrer Dr. Gerd Ulrich Brinkmann, Vizepräsident Christian Drägert, Hermann Gröhe, Beate Haude, Antje Hieronimus, Oberkirchenrat Georg Immel, Christiane Köckler-Beuser, Superintendent Klaus Riesenbeck und Doris Sandbrink.

 


jpi 24.01.2007