
Konzentriert in Wittenberg - Die ersten Gesprächsrunden sind geschafft.
EKD-Zukunftskongress in Wittenberg
Konzentriert und offen
Die ersten beiden Gesprächsrunden in den Diskussionsforen über das Impulspapier "Kirche der Freiheit" sind geschafft - und so anregend, dass selbst beim Abendessen die Gespräche weitergingen.Welche Größen müssen Landeskirchen oder Kirchenkreise haben, damit sie ihren Aufgaben dauerhaft gerecht werden können? Über diese Fragen hat Eberl mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Landeskirchen diskutiert. Für ein Fazit sei es vor der dritten Runde am Samstag Vormittag allerdings noch zu früh, räumt er in der Abendessenpause ein. Auch der Trierer Superintendent Christoph Pistorius ist gespannt auf den weiteren Fortgang der Gespräche beim EKD-Zukunftskongress in Wittenberg. Als Moderator hat er an diesem Tag das Forum 2 über Gemeindeformen geleitet.

Moderierte das Forum zur Diakonie: Vizepräses Petra Bosse-Huber auf dem Zukunftskongress in Wittenberg.
„Spannend war, dass es auch um die Frage ging, wie man die mittlere Ebene stärken kann, damit sie Gemeinden in die Pflicht nehmen kann, ihren Aufgaben gerecht zu werden“, erzählt Pistorius: „Das kam mir nach der Synode in Bad Neuenahr ziemlich bekannt vor – obwohl außer mir niemand sonst aus dem Rheinland in diesem Forum war“, sagt er schmunzelnd.
Auch Vizepräses Petra Bosse-Huber war als Moderatorin gefragt: In „ihrem“ Forum 12 um die Diakonie. „Wie man die Gemeindediakonie stark machen kann, war eine der wichtigsten Fragen“, berichtet die Wuppertaler Theologin. Und viele, so Petra Bosse-Huber, hätten die Frage aufgeworfen, „ob nicht Diakonie und Kirche viel mehr mit einer Stimme sprechen müssten“.
Von Wittenberg ins Rheinland
„Wann werden die Gemeinden im Rheinland etwas konkret von dem spüren, was hier in Wittenberg diskutiert wird?“ will die WDR-Rundfunkjournalistin von Präses Nikolaus Schneider im Interview vor dem Abendessen wissen. Auswirkungen werde der Kongress nicht unmittelbar haben, erläutert er. Man beschließe ja nichts, „aber alle rheinischen Delegierten tragen die Diskussionen und Anregungen nun weiter in die Gemeinden“. Und dort werde man dann beraten können, „was sich wie bei uns umsetzen lässt“.
jpi 26.01.2007









