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Meilenstein: Präses Nikolaus Schneider, auch EKD-Ratsmitglied, lobt den EKD-Zukunftskongress. Er habe wichtige Impulse gebracht.
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Meilenstein: Präses Nikolaus Schneider, auch EKD-Ratsmitglied, lobt den EKD-Zukunftskongress. Er habe wichtige Impulse gebracht.

EKD-Zukunftskongress in Wittenberg

Impulse für das Gemeindeleben

Der EKD-Zukunftskongress in Wittenberg geht zu Ende. Präses Nikolaus Schneider würdigte ihn als "Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der Kirchen". Nun gelte es, die Impulse in die rheinischen Gemeinden zu tragen.

„Wir nehmen wichtige Impulse aus der Lutherstadt mit nach Hause“, sagte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Wittenberg: „In allen Diskussionsforen und Gesprächen ist der große Wille spürbar gewesen, dass wir als Kirchen der Reformation trotz der durch den demografischen Wandel weniger werdenden Einnahmen und Mitgliederzahlen erkennbar als Kirche Jesus Christi bei den Menschen bleiben wollen – mit seiner frohen Botschaft in Wort und Tat.“

Dazu habe man „den Willen, den Mut und jede Menge Fantasie“. Dies sei das Signal, das von dem Ort, an dem die Reformation durch Martin Luther 1517 ihren Anfang nahm, ausgehe. „Nun beten wir darum, dass Gott seinen Geist auch zu dem gibt, was wir in unseren Tagen an der Kirche reformieren müssen“, so Schneider.

Konzentriert, offen und sachorientiert

Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter der 23 EKD-Gliedkirchen waren in Wittenberg zusammen gekommen, um über das im vergangenen Sommer veröffentlichte Impulspapier „Kirche der Freiheit“ des Rates der EKD zu debattieren. Unter den Teilnehmenden waren 17 Frauen und Männer aus der rheinischen Kirche – teils als offizielle Abgesandte, teils in ihren Funktionen als EKD-Ausschussvorsitzende oder Mitglieder des Synodenpräsidiums.

Vizepräses Petra Bosse-Huber und der Trierer Superintendent Christoph Pistorius, die beide je eines der zwölf Diskussionsforen moderiert haben, zeigten sich erfreut über die konzentrierte, offene und sachorientierte Art, in der dort miteinander beraten und gestritten worden sei.

Impulse in die Gemeinden tragen

Die Impulse, die vom Kongress ausgehen, sollen nach dem Willen von Präses Schneider von den rheinischen Vertreterinnen und Vertretern nun „zügig“ in die rheinischen Gemeinden getragen werden. „Dann können wir sehen, welche der Wittenberger Impulse für das Profil und die Anforderungen der rheinischen Kirche und ihrer Gemeinden passend und hilfreich sind, damit wir uns trotz weniger werdender Gelder nicht aus der Fläche zurückziehen müssen“, meinte Nikolaus Schneider. Was das Rheinland an Ideen hat, werde man den anderen Landeskirchen und der EKD zur Verfügung stellen.


jpi 27.01.2007