Evengelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt
Christuskirche Johanneskirche

Presbyteriumswahlen am 24.2.08

Presbyteriumswahlen am 24.2.08

 

 

                         Johanneskirche     Christuskirche        gesamt
Wahlberechtigte                          2480                   5137              7617
Wahlbeteiligte absolut                    199                    256                455
Wahlbeteiligte in %                       8,02                   4,98               5,97

Wahlbezirk Johanneskirche

gewählt:
Martin Dohle                                    131                    144               275
Irmela Fröhlich                                  98                     161               259
Ursula Ernenputsch                            97                     113               210
Karin Ernst                                       78                      130               208
Karin Stöcker                                   104                      100               204
Ulrich Severitt                                  102                        92               194

nicht gewählt:
Angelika Rottmann                            108                      81               189
Torsten Steinbrinck                            66                      86               152
Elke Schwarzlos                                 70                      68               138
Kurt Merken                                       44                      83               127

Wahlbezirk Christuskirche
Die Kandidatinnen und Kandidaten gelten auf Beschluss des Kreissynodalvorstandes als gewählt:.

Claus-Dieter Meier
Dr. Hartmut Beucker
Marianne Rosenberg
Hannelore Cramer
Heike Immel
Harald Messerschmidt
Ralf Köller
Heidemarie Höfeler
Ingrid Hinz-Hildebold
Klaus-Gerd Tesche


Mitarbeitendenpresbyter
Es wurden als gewählt erklärt:

Rolf Tauchel
Kirsten Schellhammer 

 


 

EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 35/2008
Düsseldorf, 25. Februar 2008

Freude beim Präses, auch wenn er erst am 6. April wählen darf

Die Beteiligung bei der gestrigen Presbyteriumswahl ist leicht angestiegen

Am gestrigen Sonntag konnte Präses Nikolaus Schneider in seiner Wohnsitzkirchengemeinde Lintorf-Angermund zwar nicht – noch nicht – seine Stimme abgeben. Trotzdem hatte der Präses anlässlich der Presbyteriumswahl in der Evangelischen Kirche im Rheinland Grund zur Freude: „Ich freue mich über die gestiegene Wahlbeteiligung.“ Laut den ersten Hochrechnungen des Statistischen Dienstes im Landeskirchenamt lag sie in diesem Jahr landeskirchenweit bei durchschnittlich 12,6 Prozent. Vor vier Jahren war sie um 2,2 Prozentpunkte niedriger. „Natürlich bewegt sich die Quote nicht im Traumbereich“, so Nikolaus Schneider: „Nach oben hin bleiben meine Wünsche da offen".

Der Anstieg der Wahlbeteiligung hat mit Geografie nichts zu tun, folgt man der Hochrechnung. Er findet sich in Großstädten genauso wie im ländlichen Raum der mit mehr als 2,9 Millionen Mitglieder zählenden zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Leicht gestiegen – im Vergleich zur vorigen Presbyteriumswahl – ist die Wahlbeteiligung bei den jüngeren Wählerinnen und Wählern.

Die Hochrechnung ergibt auch: Der Anteil der Presbyterinnen beträgt etwas mehr als die Hälfte. Mit 50,6 Prozent ist er nicht mehr weiter gestiegen (2004: 50,9 Prozent). Addiert man die so genannten gewählten beruflich Mitarbeitenden sowie die Pfarrerinnen und Pfarrer hinzu, so liegt der Frauenanteil hochgerechnet bei 48,4 Prozent – und das ist ebenfalls quasi wie gehabt. Die Zusammensetzung der Presbyterien im Blick auf das Alter scheint sich im landeskirchlichen Durchschnitt wenig zu ändern. Es gibt ein wenig mehr jüngere Presbyteriumsmitglieder (bis 29 Jahre) und auch einen Anstieg bei den 60- bis 74-Jährigen. Aufgrund der nur schleppenden Ergebnismeldungen aus den einzelnen Kirchenkreisen und -gemeinden rechnet der Statistische Dienst für Dienstag mit weitergehenden Zahlen.

Und Präses Schneider? Der wird am Sonntag, 6. April 2008, „seine“ Presbyterinnen und Presbyter wählen: In den Kirchengemeinden Ratingen, Mettmann, Hochdahl, Haan und eben in Lintorf-Angermund musste die Wahl aufgrund fehlerhafter Briefwahlunterlagen auf diesen Termin verschoben werden.


 

Abkündigung am 17.2.08
in den Gottesdienststätten
der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-SüdstadtPresbyteriumswahlen

Am kommenden Sonntag, den 24.2.08 finden in unserer Rheinischen Landeskirche Presbyteriumswahlen statt, so auch in unserer Gemeinde. Wir bitten Sie herzlich, Ihre Stimme abzugeben.
Die Wahllokale Christuskirche und Johanneskirche sind von 11 – 16 Uhr geöffnet. Alle Gemeindeglieder, die in den Bezirken Christuskirche-Ost und –West wohnen, können ausschließlich in der Christuskirche, die im Bezirk Johanneskirche wohnen, ausschließlich in der Johanneskirche wählen, da nur dort die jeweiligen Wahlverzeichnisse ausliegen. Das Wahllokal ist auf den zugesandten Wahlbenachrichtigungskarten angegeben. Eine Straßenliste finden Sie auf der Internetseite unserer Gemeinde unter http://www.ekir.de/elberfeld-suedstadt/weristzustaendig.html . Bringen Sie bitte ihre Wahlbenachrichtigungskarte und Ihren Personalausweis mit, denn nicht jede/r ist von Person den Wahlvorstandsmitgliedern bekannt.
Die Kandidatinnen und Kandidaten im Bereich Christuskirche wurden bereits vom Kreissynodalvorstand als gewählt erklärt, da nur so viele vorgeschlagen wurden wie Stellen eingerichtet sind. Darum sind nur die Presbyterinnen und Presbyter für den Bezirk Johanneskirche zu wählen. Wahlberechtigt sind aber nicht nur die Gemeindeglieder dieses Bezirkes, sondern alle Gemeindeglieder.
Für den Bereich Johanneskirche stehen als Kandidaten zur Verfügung: Martin Dohle, Irmela Fröhlich, Ursula Ernenputsch, Karin Ernst, Kurt Merken, Angelika Rottmann, Elke Schwarzlos, Ulrich Severitt, Karin Stöcker, Torsten Steinbrinck. Maximal 6 Namen sind anzukreuzen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten haben sich während der Gemeindeversammlung im Dezember vorgestellt. Kurzvorstellungen finden Sie im Gemeindebrief, in der Wahlzeitung des Kirchenkreises und auf unserer Internetseite.
Im Anschluss an die Wahlhandlung wird ab 16 Uhr die öffentliche Auszählung vorgenommen.
Das Wahlergebnis wird an den beiden darauf folgenden Sonntagen abgekündigt. Beschwerden hiergegen können von jedem ins Wahlverzeichnis eingetragenem Gemeindeglied erhoben werden.
Wahlergebnisse können Sie auch schon am Abend auf den Webseiten des Kirchenkreises Wuppertal und der Landeskirche verfolgen.
Die neuen Presbyterinnen und Presbyter werden am Ostermontag im Gottesdienst in der Johanneskirche in ihr Amt eingeführt.
Übrigens: Die Antragsfrist für die Briefwahlen endet am 19.2.08.
Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, das der Gemeindebrief für die Monate März, April und Mai erst in der ersten Hälfte des Monats März erscheint und verteilt wird. Damit wird es möglich, das Wahlergebnis zeitnah zu veröffentlichen. Die Gemeindebriefverteiler erhalten eine gesonderte Benachrichtigung.
Wir rufen Sie auf, wählen zu gehen. Über eine hohe Teilnahme an der Wahl würden wir uns freuen.


EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 32/2008
Düsseldorf,  21. Februar 2008

24. Februar 2008: „Zeit für die Kirche“

Am Sonntag werden die Presbyterien neu gewählt

Die Statistik weist beachtliche Zahlen aus: Fast 10.000 Menschen, nämlich ca. 9.300 Männer und Frauen, tragen in den 777 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland ehrenamtlich Verantwortung in den Presbyterien, den Leitungsorganen ihrer Gemeinden. Hinzu kommen, als geborene Presbyteriumsmitglieder, ca. 1.300 Pfarrerinnen und Pfarrer.

Am kommenden Sonntag, 24. Februar, sind in der rheinischen Kirche rund 2,5 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, an die Wahlurnen ihrer Gemeinden zu gehen. Die Presbyterien werden neu gewählt.  Die Amtsperiode für das Presbyteramt beträgt vier Jahre. Wählen darf, wer 16 Jahre alt ist oder konfirmiert, d.h. ggf. auch früher. Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Presbyteramt müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Aufgaben der ehrenamtlich tätigen Presbyterinnen und Presbyter betreffen das gesamte Gemeindeleben. Im Rahmen der Kirchenordnung entscheiden sie gemeinschaftlich mit den Pfarrerinnen und Pfarrern über alle religiösen, verwaltungstechnischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten – z.B. über die Gesamtkonzeption der Gemeindearbeit, die Einstellung einer Erzieherin im Kindergarten, über die Renovierung des Gemeindezentrums. Aber auch die Kollektenzwecke, Ordnung, Zeit und Zahl der Gottesdienste oder neue Gestaltungsmöglichkeiten des Gottesdienstes gehört zu ihren Aufgabenbereichen, denn das Presbyteramt ist ein geistliches Amt. Außerdem ist das Presbyterium die „Regierung“ der Gemeinde und nicht etwa nur ihr „Parlament“. Alle haben das gleiche Stimmrecht. Beruflich Mitarbeitende, die ebenfalls in das Presbyterium gewählt werden, können allerdings nicht den Vorsitz des Presbyteriums übernehmen, sie können auch nicht als Kirchmeister oder als Abgeordnete in den Kreissy
 noden tätig werden.

Im Januar 2007 hat die Landessynode, das oberste Leitungsorgan der Evangelischen Kirche im Rheinland, weit reichende Änderungen des Presbyterwahlgesetzes beschlossen, die das Wahlgeschehen in den Gemeinden fördern und die Wahlbeteiligung erhöhen sollen. Neu ist. z.B. die Verpflichtung, dass alle Gemeinden zum Auftakt der Wahl bis Ende August 2007 eine öffentliche Gemeindeversammlung abhalten mussten. Mit der Gemeindeversammlung war der Auftakt der Kandidatensuche verbunden. Gemeinden, die trotz Kandidatensuche nur so viele Kandidatinnen und Kandidaten wie die zur Verfügung stehenden Plätze gewinnen konnten, mussten dies erstmals dem Kirchenkreis melden. Der Kirchenkreis hatte zu prüfen, ob ausreichende Bemühungen um eine Wahl stattgefunden hatten und zu entscheiden, ob die Wahlzeit um vier Wochen verlängert, die Wahl um ein Jahr verschoben oder der Kandidatenliste zugestimmt wird.

Eine weitere Neuerung soll die Wahlbeteiligung per Briefwahl erhöhen. Das Recht auf Briefwahl konnte bisher nur auf Antrag der Wählerinnen und Wähler ausgeübt werden. Für die Wahlen 2008 konnten Presbyterien beschließen, allen Wahl-berechtigten zusammen mit der Wahlbenachrichtigung auch die Briefwahlunterlagen zuzustellen.

Im Jahr 2004 lag die Wahlbeteiligung bei 10,4 Prozent und damit etwas höher als im Jahr 2000. Viele Gemeinden bieten am Wahlsonntag „Wahlpartys“ an und veröffentlichen noch am Abend die Wahlergebnisse.

Der Statistische Dienst der rheinischen Kirche wird am Sonntag Abend eine repräsentative Erhebung erstellen und die Ergebnisse unter www.ekir.de ins Internet stellen, voraussichtlich ab 22 Uhr. Der genaue Zeitpunkt kann nicht angegeben werden, er hängt von der Auszählung in den Gemeinden ab.


 

Abkündigung

in den Gottesdienststätten der
Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt
an den Sonntagen: 25.11. und 02.12.2007

Liebe Gemeindeglieder,
in unserer Gemeinde sind für den Bezirk Johanneskirche 6 und den Be-zirk Christuskirche zehn Presbyterinnen und Presbyter und zudem für die gesamte Gemeinde zwei Mitarbeitende ins Presbyterium zu wählen. Für den Bezirk Christuskirche sind lediglich zehn Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen worden und zwei Mitarbeitende.
Der Kreissynodalvorstand hat deshalb beschlossen, dass die für den Bezirk Christuskirche vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten und die zwei vorgeschlagenen Mitarbeitenden bereits jetzt als gewählt gelten. Es handelt sich um folgende Gemeindeglieder:


Bezirk Christuskirche:
Claus-Dieter Meier, Steinbeck 53, 42119 Wuppertal
Dr. Hartmut Beucker, Emilstraße 22, 42289 Wuppertal
Marianne Rosenberg, Augustastraße 142, 42119 Wuppertal
Hannelore Cramer, Augustastraße 143, 42119 Wuppertal
Heike Immel, Weststraße 66, 42119 Wuppertal
Harald Messerschmidt, Augustastraße 151, 42119 Wuppertal
Ralf Köller, Hügelstraße 56, 2277 Wuppertal
Heidemarie Höfeler, Holzer Straße 10, 42119 Wuppertal
Ingrid Hinz-Hildebold, Unterer Grifflenberg 69, 42119 Wuppertal
Klaus-Gerd Tesche, Guerickeweg 6, 42119 Wuppertal


beruflich Mitarbeitende
Rudolf Tauchel, Unterer Grifflenberg 67, 42119 Wuppertal 
Kirsten Schellhammer, Holzer Straße 4, 42119 Wuppertal 

Die Presbyteriumswahl 2008 beschränkt sich darauf, aus den zehn vor-geschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten für den Bezirk Johannes-kirche sechs Presbyterinnen und Presbyter zu wählen. Die zehn Kandi-datinnen und Kandidaten sind:

Bezirk Johanneskirche
Irmela Fröhlich, Chlodwigstraße 2, 42119 Wuppertal
Martin Dohle, Im Johannistal 37, 42119 Wuppertal
Ursula Ernenputsch, Cronenberger Str 206, 42119 Wuppertal
Karin Ernst, Ravensberger Straße 176, 42117 Wuppertal
Karin Stöcker, Jägerhofstraße 200, 42349 Wuppertal
Ulrich Severitt, Hermannshöhe 29, 42349 Wuppertal
Angelika Rottmann, Karl-Theodor-Straße 48, 42119 Wuppertal
Elke Schwarzlos, Im Johannistal 1, 42119 Wuppertal
Torsten Steinbrinck, Am Forsthof 9, 42119 Wuppertal
Kurt Merken, Weststraße 94, 42119 Wuppertal

Alle Kandidatinnen und Kandidaten - einschließlich der bereits als ge-wählt geltenden - werden sich Ihnen in der Gemeindeversammlung, die das Presbyterium für den 16.12.2007 im Anschluss an den Gottesdienst, um 11.30 Uhr in der Johanneskirche angesetzt hat, persönlich vorstellen.

Gegen die Feststellung, dass die zehn Kandidatinnen und Kandidaten für den Bezirk Christuskirche und die zwei Mitarbeitenden gewählt sind, kann jedes Gemeindglied, das im Wahlverzeichnis eingetragen ist, Be-schwerde einlegen. Die Beschwerde muss schriftlich spätestens bis zum 07.12.2007 beim Presbyterium unserer Gemeinde am Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal, eingereicht werden. Die Beschwerde kann nur darauf gestützt werden, dass die Gewählten die Anforderungen nicht erfüllen, die die Kirchenordnung an eine Presbyterin oder an einen Presbyter stellt.

Das Wahlverzeichnis ist geschlossen!

Es lag aus
Vom 28.10. bis zum 8.11.07
vormittags in unseren Gemeindebüros
Holzer Str. 30 und Worringer Str. 71
und nachmittags
am Mittwoch, den 31.10., bis 12.00 - 18.00 Uhr
im Gemeindebüro Holzer Str. 30
und Donnerstag, den 8.11., 16.00 - 18.00 Uhr
im Gemeindebüro Worringer Str. 71.


Lesen Sie, was Klaus Tesche berichtet, wie er Presbyter wurde. Klicken Sie hier.
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Die evangelische Kirche bezeugt mit ihrer verfassten Ordnung, dass sie sich von der Basis her aufbaut. D.h. die Gemeinden vor Ort entscheiden im Rahmen der Kirchenordnung selbständig über alle ihre Angelegenheiten. Die übergeordneten Kreissynoden, z.B. die des Kirchenkreises Wuppertal, und die Landessynode, z.B. die der Evangelischen Kirche im Rheinland, regeln darüber hinaus „nur“ die gemeinsam zu bewältigenden Aufgaben.
Dem Leitungsevangelium einer Kirchengemeinde, dem Presbyterium, kommt also eine ganz besondere Bedeutung zu. Es trägt ein hohes Maß an Verantwortung für die Konzeption der Gemeinde, die Gestaltung der Gottesdienste, den kirchlichen Unterricht, die Förderung der Kinder- u. Jugendarbeit, der Seelsorge und Diakonie, aber auch für den Umgang mit den Angestellten einschließlich der Pfarrstelleninhaber, den Finanzen, der Unterhaltung der Kirchen, Gebäude, Neubauten oder deren Schließung. Wer im Presbyterium sitzt, entscheidet! Und darum ist es enorm wichtig, wie das Presbyterium besetzt ist. Auf jeden Fall sollte die Vielfalt der verschiedenen Gaben und Begabungen der Gemeindeglieder zum Zuge kommen können.
Leider war bei den vergangenen Presbyteriumswahlen oft nur eine geringe Wahlbeteiligung zu verzeichnen. Mancherorts fanden sich für eine echte Wahl auch nicht genügend Kandidatinnen und Kandidaten.
Diesem Umstand hat im Januar die Landessynode Rechnung zu tragen gesucht, als sie ein neues Presbyterwahlgesetz verabschiedete. So soll die Wahlbeteiligung erhöht und die Kandidatensuche intensiviert werden.
Es muss etwa zum Auftakt vor Eröffnung des Wahlverfahrens in allen Gemeinden eine Gemeindeversammlung stattfinden. Sie soll die Aufmerksamkeit auf die Wahl richten, deren Bedeutung unterstreichen, die Gemeinde von Anfang an beteiligen, Informationen vermitteln und der Eröffnung der Kandidatensuche dienen. In unserer Gemeinde hat die Versammlung am 26.8.2007 in der Christuskirche stattgefunden. 
Im Presbyterium werden Menschen gebraucht, die sich mit ihren Kompetenzen einbringen und verantwortlich Kirche mitgestalten wollen, ganz gleich ob sie Spezialistinnen und Spezialisten oder Generalistinnen und Generalisten sind. Sie müssen nur der Gemeinde angehören und mindestens 18 Jahre alt sein. Bis zum 9. November konnten Vorschläge gemacht werden. Für Interessenten sind noch wenige Faltblätter „Zeit für die Kirche“ – Kandidatur“ da. 
Vertrauensausschuss und Presbyteriums haben die Wahlvorschläge entgegengenommen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten werden während einer  Gemeindeversammlung, im Gemeindebrief und in einer Wahlzeitung an alle Gemeindemitglieder vorgestellt.
Übrigens: wählen darf man schon mit 16 Jahre oder sogar schon jünger, wenn man bereits konfirmiert ist.                                                              GM  



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