Ausflug ins Rosendorf Lottum

Vollkommen begeistert waren 60 Seniorinnen und Senioren der Johanneskirche, die am Donnerstag, 23. August 2007, bei strahlendem Sonnenschein ins Rosendorf Lottum nahe der niederländischen Stadt Venlo unterwegs waren.
Mit fröhlic
hen Liedern auf den Lippen machten sie sich auf die eineinhalbstündige Fahrt. Sofort nach der Ankunft wurden
sie von Linda Meijers im Rosarium in die Geheimnisse der Rosenzucht eingeführt. Welchen Boden brauchen Rosen? Wie müssen sie gedüngt werden? Wann sind sie wie zu beschneiden? Viele Fragen wurden beantworte
t. Der Bummel durch den Rosengarten anschließend wurde zu einem Genuss, obwohl es am Vortag noch so stark geregnet hatte, dass man davon ausgehen mußte, dass die Blüten verregnet sind.
Nach dem Augenschmaus gab es die verdiente Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Freilicht- und Heimatmuseum "de Locht". Nach einer kurzen Einführung von Ben Krook
in die liebevoll und ehrenamtlich zusammengetragene Ausstellung blieb noch genügend Zeit, die handwerlichen Geräte des 19. und 20 Jahrhunderts zu bestaunen. "De Locht" ist auch das niederländische Spargel- und Championmuseum. So
wurden den neuen Rosenfachleuten auch noch Kenntnisse über die Aufzucht und Verarbeitung dieser Gemüse geboten.
Erschöpft aber fröhlich fanden sich viele Teilnehmer und Teilnehmerin
nen unter der Kastanie im Innenhof zum Plaudern ein, bevor es dann auf die Heimreise ging. Um 19.30 Uhr erreichte der Bus pünktlich den Friedenshain. Ein wunderschöner Nachmittag war zu Ende.
Gerson Monhof
Anmerkung
Die Begründung der Rosenzucht im holländischen Lottum geht auf den Pfarrer Lichteveld zurück. Er erwarb sich seine Kenntnisse in Frankreich in der Nähe von Orleans.
Anfang 1900 kamen die erste Rosen nach Lottum. Heutzutage werden hier und in direkter Umgebung etwa 20 Mio. Rosen pro Jahr gezüchtet. Das entspricht ca. 70% der Niederländischen Rosenproduktion!
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