Die Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt in Wuppertal
Im Februar 2004 hat das Presbyterium eine mehr als 10 DIN-A-4-Seiten starke Gemeindekonzeption verabschiedet. In ihr werden Motivation und Auftrag der Gemeinde beschrieben: „Wir ... werden bei unserer Arbeit durch die Schönheit und die Menschenfreundlichkeit des biblischen Gottes bewegt, von dem wir durch Israel gehört haben und wissen. Der Jude Jesus ist für uns die Tür zu dem Gott, der uns beauftragt, für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Bezügen da zu sein.”
An beiden Predigtstätten finden sich Kindergarten-, Kinder- und Kinderbibeltagsgottesdienste, Gottesdienste in traditioneller und „in anderer Form”. Eine Betreuung der Gemeindeglieder geschieht durch ehrenamtliche Besuchsdienste, den Einsatz von Zivildienstleistenden und die Pfarrerin und die Pfarrer. An beiden Predigtstätten existieren Bibelkreise und werden Vortrags- und Gesprächsabende angeboten. Das diakonische Angebot wird durch den Diakonieausschuss koordiniert und besteht in der Hinwendung zu alten, kranken und gesellschaftlich benachteiligten Menschen. Es werden finanzielle Beihilfen gewährt und seelsorgliche und beratende Gespräche angeboten. Die häusliche Pflege geschieht durch einen privaten Pflegedienst in Nachfolge der ehemaligen Diakoniestation (aufgelöst Ende 2003). Darüber hinaus gibt es eine Rumänien- und eine Lettlandhilfe und Flüchtlingsarbeit.
An den beiden Predigtstätten haben sich Schwerpunkte gebildet.
Die Seniorenarbeit liegt mit ihrem Hauptgewicht in der Christuskirche, wo die Gemeinde ein Seniorenzentrum unterhält, für das eine hauptamtliche Leiterin verantwortlich ist. Regelmäßige öffnungszeiten, Andachten, Neigungsgruppen und eine jährliche Seniorenfreizeit bilden den Rahmen des Programms.
Die Christuskirche ist ein Zentrum kultureller Arbeit. Wie es nach dem Fortgang von Pfarrer Petig mit den Ausstellungen in der „Galerie im Turm”, dem Fotokreis, den Bildungsfreizeiten und dem „Männerkochclub” weitergehen wird, wird überlegt. Die kulturelle Arbeit wird mit dem Sonntagsgottesdienst durch den einmal im Monat stattfindenden „Gottesdienst anders” verbunden.
In der Christskirche ist der Gospelchor "Valley Voices" beheimatet.
In der Johanneskirche liegt der Schwerpunkt der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde, die hier ein Kinder- und Jugendzentrum unter Führung einer hauptamtlichen Jugendleiterin unterhält. Ein jährlicher Höhepunkt ist die Jugendfreizeit in den Sommerferien. Die Konfirmandenarbeit wird in einem vom PTI begutachteten und von der Landeskirche als Modell angesehenen einjährigen Kurssystem gestaltet.
Die Kirchenmusik umfasst Kirchenchor, Flötenkreis, Flötenkreis für Anfänger, Bläserkreis und Gemeindeband. Die Leitung haben neben einer hälftig beschäftigten Kirchenmusikerin auch Ehrenamtliche. Die seit Jahrzehnten gut sortierte und gut angenommene öffentliche Bücherei setzt auf Lesungen und Zusammenarbeit mit Kindergarten, Schulen und Konfirmandenarbeit. Sie wird von Ehrenamtlichen ökumenisch verantwortet.
Eine Besonderheit ist die enge ökumenische Verbundenheit mit der katholischen Gemeinde St. Hedwig. Seit mehr als 30 Jahren gibt es einen ökumenischen Gemeindebrief. Im Oktober 2005 wurde während der „Nacht der Offenen Kirchen” feierlich eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Ein ökumenischer Ausschuss begleitet die zahlreichen ökumenischen Aktivitäten.
Die vielfältigen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde Südstadt verstehen sich stets als Angebote an die Gesamtgemeinde und sind auch offen für Nichtgemeindeglieder.
Wir laden auch Sie herzlich ein, an Gottesdiensten und Veranstaltungen teilzunehmen oder in einer der Gruppen oder einem der Kreise als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter mitzumachen.
Gerson Monhof