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Drei Chöre gestalteten gemeinsames Konzert zum Ewigkeitssonntag
Nicht alltäglich ist es, dass drei, sonst
selbständige Chöre – der Chor der Christuskirche Essen-Altendorf, die
Kantorei Holsterhausen und die Kleine Kantorei, Essen, sich
zusammenschließen, um ein Konzertprogramm gemeinsam zu erarbeiten. Als gutes
Team leiteten im Wechsel am Dirigentenpult die beiden Chorleiterinnen Ulrike
Jerosch und Rosemarie Richter und Chorleiter Stephan Peller das Konzert. Es
war eine Freude zu sehen, wie diese drei den „Taktstock“ einander abgaben,
um vom Orgelpositiv das Musizieren der Instrumentalisten und des Chores her
zu gestalten. Interessant war auch die Zusammenstellung des Programms. Wie
in einem Gottesdienst erklang die Messe C-Dur, die sogenannte
„Trinitatismesse“, von Wolfgang Amadeus Mozart hier nicht in einem Stück,
sondern sie wurde zweimal mit Sätzen des Oboenkonzertes F-Dur von Johann
Sebastian Bach verbunden. Hier glänzte der Solo-Oboist René Eljabi mit
feinem Ton und großer Musikalität zusammen mit dem Orchester. Eindrucksvoll
und mit großer Freude sang der Chor die Trinitatismesse, unterstützt durch
das klangvoll spielende, mit Streichern und Bläsern besetzte Orchester. Als
eine versierte und talentierte Organistin zeigte Ulrike Jerosch mit
Präludium und Fuge e-Moll von Nikolaus Bruhns und dem Adagio a-Moll BWV 564
von Johann Sebastian Bach – jeweils in beiden Kirchen an der großen Schuke-Orgel
– ihr großes Können. Mit Blick auf den Ewigkeitssonntag klang das Konzert
mit dem Schlusschor aus der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach
„Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine“ und anschließendem Choral in aller
Schlichtheit aus. Mit langem, kräftigem Applaus dankten die zahlreich
erschienenen Zuhörer allen Mitwirkenden bei diesem Chor- und
Instrumentalkonzert.

Fotos: privat. |
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