aktuelles aus den gemeinden

 

 19.12.

 

 

Drei Chöre gestalteten gemeinsames Konzert zum Ewigkeitssonntag
Nicht alltäglich ist es, dass drei, sonst selbständige Chöre – der Chor der Christuskirche Essen-Altendorf, die Kantorei Holsterhausen und die Kleine Kantorei, Essen, sich zusammenschließen, um ein Konzertprogramm gemeinsam zu erarbeiten. Als gutes Team leiteten im Wechsel am Dirigentenpult die beiden Chorleiterinnen Ulrike Jerosch und Rosemarie Richter und Chorleiter Stephan Peller das Konzert. Es war eine Freude zu sehen, wie diese drei den „Taktstock“ einander abgaben, um vom Orgelpositiv das Musizieren der Instrumentalisten und des Chores her zu gestalten. Interessant war auch die Zusammenstellung des Programms. Wie in einem Gottesdienst erklang  die Messe C-Dur, die sogenannte „Trinitatismesse“, von Wolfgang Amadeus Mozart hier nicht in einem Stück, sondern sie wurde zweimal mit Sätzen des Oboenkonzertes F-Dur von Johann Sebastian Bach verbunden. Hier glänzte der Solo-Oboist René Eljabi mit feinem Ton und großer Musikalität zusammen mit dem Orchester. Eindrucksvoll und mit großer Freude sang der Chor die Trinitatismesse, unterstützt durch das klangvoll spielende, mit Streichern und Bläsern besetzte Orchester. Als eine versierte und talentierte Organistin zeigte Ulrike Jerosch  mit Präludium und Fuge e-Moll von Nikolaus Bruhns und dem Adagio a-Moll  BWV 564 von Johann Sebastian Bach – jeweils in beiden Kirchen an der großen Schuke-Orgel – ihr großes Können. Mit Blick auf den Ewigkeitssonntag klang das Konzert mit dem Schlusschor aus der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach „Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine“ und anschließendem Choral in aller Schlichtheit aus. Mit langem, kräftigem Applaus dankten die zahlreich erschienenen Zuhörer allen Mitwirkenden bei diesem Chor- und Instrumentalkonzert.

 

 

Fotos: privat.