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Lutherkirchengemeinde Altendorf: Sanierung der Christuskirche wird mit einem
Fest abgeschlossen
Mit einer Festveranstaltung feiert die Evangelische Lutherkirchengemeinde
Altendorf am Samstag, 12. September, den erfolgreichen Abschluss der
Sanierung ihrer Christuskirche an der Röntgenstraße 14. Als Festgäste haben
unter anderem Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im
Rheinland, Irmenfried Mundt, Superintendent des Kirchenkreises Essen,
Luidger Wolterhoff, Leiter der Agentur für Arbeit Essen, und der
Oberbürgermeister der Stadt Essen ihr Kommen zugesagt.
Los geht’s um 14.30 Uhr mit
einem Kirchenfest; dazu zählen eine Fotoschau zur Sanierung, die Möglichkeit
der Turmbesteigung und ein Kinderprogramm. Ein Café sorgt für das leibliche
Wohl. Um 17 Uhr beginnt eine gottesdienstliche Feier in der Christuskirche.
Anschließend werden auf dem Kirchplatz Grillspezialitäten und Getränke
angeboten. Um 18.30 Uhr gibt der Kruppchor ein Konzert und ab 19.30 Uhr
unterhält das Gesangsensemble „Carpe Vocem“ die Festgäste mit Melodien aus
den Fünfziger Jahren. Mit dem schönen Bild der angestrahlten Christuskirche
klingt das Fest ab 20.15 Uhr aus.
Die Restaurierungsarbeiten an der
Christuskirche hatten insgesamt sieben Jahre lang gedauert und wurden im
Rahmen des „Essener Konsens“ überwiegend von der Altenessener Handwerker
Initiative e.V. (AHI) und Fachfirmen durchgeführt. Die AHI ermöglichte dabei
arbeitslosen Männern verschiedenen Alters berufliche Qualifizierung und
Beschäftigung und zum Teil auch Wiedereingliederung in den regulären
Arbeitsmarkt – somit war die Sanierung der Christuskirche gleichzeitig auch
ein soziales Projekt. Für die gesamte Restaurierung inklusive des Einbaus
einer neuen Behindertenrampe wurden insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro
aufgewendet: Diese Investition war nur Dank einer großzügigen finanziellen
Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der
Sparkasse Essen und der Sparkassenstiftung, der Frau-Otto-Knaudt-Stiftung
sowie zahlreicher Spenden aus der Gemeinde möglich.
Im Laufe der Sanierung tauschten
die Handwerker über 30.000 Steine aus und erneuerten Fugen im Umfang von
insgesamt 30 Kilometer Länge. Viele Steine mussten einzeln angefertigt
werden. „Dieses Projekt als ‚gut gelungen’ zu bezeichnen ist eine grobe
Untertreibung. Wir haben mehr erreicht als wir uns jemals erträumt haben“,
zieht Pfarrer Hans Strohschein, Vorsitzender des Presbyteriums der
Lutherkirchengemeinde Essen-Altendorf, eine überaus positive Bilanz.
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Fotos


Fotos: Ev. Pressestelle. |