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| 20.6. |
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Evangelische Tagungsstätte "Haus am Turm"
wurde auf dem Kinder- und Jugendhilfetag mit vier Sternen ausgezeichnet
Die Freude ist Tagungsstätten-Leiterin Marion Heyng schon von weitem anzusehen: Strahlend zeigt sie allen, die sich im Konferenzraum des noblen Congress-Zentrums auf der Messe Essen eingefunden haben, das blaue Schild mit den vier gelben Sternen. Nach und nach löst sich die Spannung: Noch am Vortag hatte eine Expertin des Hotel- und Gaststättengewerbes das Haus am Turm abschließend auf Herz und Nieren geprüft, sieben Stunden lang die Zimmer besichtigt, das Mittagessen getestet, Sicherheitsanweisungen und Serviceangebote inspiziert. Dann schließlich die erlösende Nachricht: Das ganze Training, die Fortbildung des Personals, alle Verschönerungsaktionen und kleinen Verbesserungen haben sich gelohnt, die Sterne kommen!
„Ich habe meinem Team von Anfang an gesagt: Entweder vier Sterne oder gar keiner“, berichtet Marion Heyng. Was die Jury des „BundesForums“ über ihr Haus sagt, macht sie zu Recht stolz: Da ist etwa die Rede von „hervorragender Servicequalität“, von „großer Herzlichkeit und menschlicher Zuwendung im Umgang mit Gästen“, von „sehr guten, individuell zugeschnittenen erlebnispädagogischen Angeboten“. Ein Haus, das sich wirtschaftlich selbst trägt, das noch dazu in einer wunderschönen, naturnahen Umgebung liegt und über ein fünfköpfiges Team aus engagierten Mitarbeitenden verfügt – kein Zweifel: Das sind durchgängig Bestnoten.
Schon traditionell sind kirchliche Gruppen ein wichtiges Standbein für die Existenz des Hauses: Konfirmandenfreizeiten, Einkehrtage, Jugendgruppen-Wochenenden. Aber auch als anerkanntes Schullandheim hat sich die Tagungsstätte mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf erworben; dies gilt vor allem für die Grundschulen in der näheren Umgebung. „Viele Schulen sind mittlerweile Dauergäste“, sagt Marion Heyng. „Als die ersten Lehrerinnen und Lehrer anfingen, die Termine ihrer Klassenfahrten zu verschieben, weil sie mit ihren Schülerinnen und Schülern unbedingt ins Haus am Turm wollten – da wusste ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, berichtet sie.
Wie ist diese Beliebtheit zu erklären? „Die meisten Gäste schauen nicht so sehr auf das konfessionelle Profil des Hauses – oder jedenfalls nicht zuerst“, weiß Marion Heyng. „Sie erwarten eine gute und flexible Betreuung, die auch den ein oder anderen ungewöhnlichen Wunsch möglich macht.“ Im Hinblick auf das angebotene erlebnispädagogische Programm hat sich die Zusammenarbeit mit freien Referenten – etwa Biologen, die sich im Erlebnisraum Wald bestens auskennen – bewährt. Optimaler könnte die Betreuung kaum sein: So nimmt der jeweilige Referent etwa einige Tage vor der Freizeit von sich aus Kontakt zu der Gruppe auf, die das Programm gebucht hat, bespricht mit der Gruppenleitung die zu erwartende Wetterlage und versucht, das Angebot an Veranstaltungen auch an den individuellen Gegebenheiten in der Gruppe zu orientieren.
Gleichwohl – ausruhen will sich Marion Heyng darauf nicht. Warum keine Besinnungstage für Schulklassen und Kurse der Mittelstufe anbieten, vielleicht in den eher dunklen Tagen von Januar bis März – in einer Zeit, in der Schülern eine zeitweilige Distanz zum durchgeplanten, von zahlreichen Terminen und Arbeitsstress geprägten Alltag ohne Zweifel zu gönnen wäre? "Wir arbeiten schon daran", blickt Marion Heyng selbstbewusst in die Zukunft.
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Stichwort: Haus am Turm
Stichwort:
BundesForum Kinder- und Jugendreisen Fotos: Ev. Pressestelle/Bildagentur Daniel Zick (2), Haus am Turm (1). Auf den Fotos von der Preisverleihung sind Pfarrer Manfred Maier (2.v.r.) und Tagungsstätten-Leiterin Marion Heyng (r.) zu sehen. |
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