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Marktkirche: Dachsanierung soll Feuchtigkeit stoppen
Zurzeit präsentiert sich die Marktkirche eingerüstet; das Gerüst
wiederum ist mit einem Tuch aus weißer Gaze umwickelt. Grund dafür ist die
zurzeit durchgeführte Dachsanierung: Weil zunehmend und immer deutlicher
spürbar Feuchtigkeit in das Kircheninnere dringt, müssen alle Dachschindeln
ausgetauscht und auch die Regenwasserrohre durch neue ersetzt werden.
Aufgrund der detaillierten Auflagen des Denkmalschutzes gestaltet sich die
Sanierung aufwändig und kostspielig: Erwartet werden Kosten in Höhe von über
350.000 Euro, die aus der Bauunterhaltungsrücklage des Kirchenkreises
beglichen werden. Die entsprechenden Finanzmittel hatte die Kreissynode des
Kirchenkreises bereits im November 2010 im Zuge der üblichen
Haushaltsberatungen bereitgestellt und eine sogenannte Baukasse
eingerichtet. Derzeit wird damit gerechnet, dass die Dachsanierung
spätestens Ende November abgeschlossen ist.
Es handelt sich um die bislang
umfangreichste Bautätigkeit an der Marktkirche seit der Erweiterung durch
den Westchor aus blauem Glas. Damals musste die Marktkirche bis zur
Wiedereinweihung im April 2006 für längere Zeit komplett geschlossen werden.
Diesmal werden der normale Betrieb und die Öffnungszeiten, die
Wiedereintrittsstelle und auch alle anderen Veranstaltungen aber nicht
beeinträchtigt.
Foto: (c) ev. Pressestelle Essen/Koppelmann. |