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  •  19.9.
     

     

    Marktkirche: Dachsanierung soll Feuchtigkeit stoppen
    Zurzeit präsentiert sich die Marktkirche eingerüstet; das Gerüst wiederum ist mit einem Tuch aus weißer Gaze umwickelt. Grund dafür ist die zurzeit durchgeführte Dachsanierung: Weil zunehmend und immer deutlicher spürbar Feuchtigkeit in das Kircheninnere dringt, müssen alle Dachschindeln ausgetauscht und auch die Regenwasserrohre durch neue ersetzt werden. Aufgrund der detaillierten Auflagen des Denkmalschutzes gestaltet sich die Sanierung aufwändig und kostspielig: Erwartet werden Kosten in Höhe von über 350.000 Euro, die aus der Bauunterhaltungsrücklage des Kirchenkreises beglichen werden. Die entsprechenden Finanzmittel hatte die Kreissynode des Kirchenkreises bereits im November 2010 im Zuge der üblichen Haushaltsberatungen bereitgestellt und eine sogenannte Baukasse eingerichtet. Derzeit wird damit gerechnet, dass die Dachsanierung spätestens Ende November abgeschlossen ist.

     

    Es handelt sich um die bislang umfangreichste Bautätigkeit an der Marktkirche seit der Erweiterung durch den Westchor aus blauem Glas. Damals musste die Marktkirche bis zur Wiedereinweihung im April 2006 für längere Zeit komplett geschlossen werden. Diesmal werden der normale Betrieb und die Öffnungszeiten, die Wiedereintrittsstelle und auch alle anderen Veranstaltungen aber nicht beeinträchtigt.

     

    Foto: (c) ev. Pressestelle Essen/Koppelmann.