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Presbyterium: Teamarbeit ist wichtig, sagt Cornelia Keins
TEXT UND FOTO: EKiR.DE
Schon seit mehr als zehn Jahren leitet Cornelia Keins das Presbyterium der
Kirchengemeinde Essen-Margarethenhöhe. Was die 53-Jährige Fußpflegerin daran
schätzt: die Teamarbeit und den Umgang miteinander. Zu ihrer langjährigen
Mitarbeit äußerte sich Cornelia Keins gegenüber der Redaktion von ekir.de -
nachfolgend geben wir das Protokoll wörtlich wieder. Am Wahlsonntag
berichtete Cornelia Keins auch im kirchlichen Hörfunkmagazin "Himmel&Essen"
über ihr Engagement; Interessierte können sich das Interview auf
radioessen.de anhören.
Cornelia Keins: „Ich bin 1995
ins Presbyterium nachgerückt. Gefragt worden bin ich wohl, weil ich damals
schon aktiv im Elternrat des Kindergartens war. Später bin ich richtig
gewählt worden und seit 2000 Vorsitzende des Presbyteriums. Mir macht die
Gemeindearbeit viel Spaß, auch weil ich gerne Verantwortung übernehme. Wir
sind eine kleine Gemeinde mit 2400 Gemeindegliedern. Da gibt es viele
persönliche Kontakte, ein gutes Miteinander und viele Möglichkeiten, die
einzelnen Menschen wahrzunehmen. Unsere Gemeinde ist ein Ort, wo die
Menschen eine lebendige Beziehung zum Glauben pflegen. Und ich will daran
mitarbeiten, dass unsere Gemeinde weiterhin so einladend ist. Es lohnt
immer, sich ehrenamtlich zu engagieren, auch mit Blick auf die Menschen, die
sich nicht selbst einsetzen können und jemanden brauchen, der das macht, der
zu ihrem Sprachrohr wird. Seit meiner Arbeit im Presbyterium bin ich
sensibler geworden für die Bedürfnisse anderer Menschen. Ich arbeite gerne
im Team und das habe ich im Presbyterium. Wir tauschen uns – manchmal auch
kontrovers – aus und fällen am Ende trotzdem im Konsens eine Entscheidung.
Das gefällt mir. Wir achten sehr aufeinander, gehen respektvoll miteinander
um und wertschätzen den Anderen. Der Presbyteriumsvorsitz macht schon
Arbeit, aber dazu habe ich bewusst ja gesagt, auch weil wir im Presbyterium
viel im Team machen. Heute bin ich für Personal und Rechnungswesen
zuständig. Dass ich lange Jahre als Verwaltungsfachangestellte gearbeitet
habe, ist dabei schon hilfreich."
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