Gottesdienste
Früher hieß es einmal: „Gelobt sei was hart macht – Ihre
Kirchenbank erwartet Sie“. Heute wissen wir: Menschen brauchen eine
strukturierte Lebenslandschaft. Über 70 Gottesdienste laden Sie jeden
Sonntag ein, Ihrem Leben eine Struktur zu geben, vom Alltag
aufzuatmen, sich Zeit zu gönnen, Gott zu feiern und aus den Worten
der Bibel Kraft zu schöpfen für die kommende Woche.
Als Kirche mit Tradition wissen wir die wichtigen Feste des Jahres zu
deuten. Wir kennen ihren Ursprung im Kirchenjahr und zeigen Ihnen im
Gottesdienst ihre Bedeutung. Unsere Gottesdienste stehen allen offen.
Viele Gemeinden haben sich mit einer Spielecke für kleine Kinder
sowie dem parallel angebotenen Kindergottesdienst auf den Besuch von
Eltern mit ihren Kindern eingerichtet. Oftmals laden Gemeinden nach
dem Gottesdienst zu einer Tasse Tee oder Kaffee ein. Manchmal werden
Gottesdienste aufgezeichnet und können als Kopie mit nach Hause
genommen werden.
Besondere
Gottesdienstformen
Sie heißen „Zeitzeichen“, „Mittendrin“ oder „Einspruch“:
Über die musikalisch festlich ausgestaltete Liturgie hinaus finden
Sie in den einzelnen Gemeinden vielseitige experimentelle
Gottesdienstangebote.
Ob mit der „Frauenliturgie“ oder im „Selbsthilfe-Gottesdienst“:
Hier geht es darum, der Kommunikation des Evangeliums neue
Ausdrucksformen zu geben. Bezüge zu moderner Literatur und Kunst
finden sich ebenso aufgegriffen, wie Brückenschläge zu
gesellschaftlichen Bezugsgruppen und deren Themen.
Gottesdienste finden an ungewöhnlichen Orten statt: Im Varieté, in
einer Maschinenhalle, einer Tiefgarage. Sie kreisen um Themen wie „Lebenswerte“,
„Tierschutzethik“, „Zehn Gebote“. Moderne Lieder prägen diese
Gottesdienste. Am Thema orientierte Aktionen, eine Diskussion oder das
Angebot Ihr Gebetsanliegen aufzuschreiben, bieten Ihnen Gelegenheit,
sich aktiv zu beteiligen. Vielleicht wird im Anschluss an den
Gottesdienst ein Büchertisch mit Literatur zum Thema angeboten.
Unsere
Gottesdienste geben auch den persönlichen Stationen im Lebenslauf
wegweisende Markierung, etwa zur Taufe, bei der Konfirmation, am
Hochzeitstag oder auch bei der Silber- oder der Goldhochzeit. Sie
geben Ihnen Gelegenheit, Ihrem Dank Ausdruck zu geben und an einer
wichtigen Stelle Ihres Lebens innezuhalten, um Gottes Segen zu
erbitten. In unseren Gottesdiensten gedenken wir auch der
Verstorbenen. Wir nennen ihre Namen und schließen die Angehörigen in
unsere Fürbitte mit ein. Das Gebet im Gottesdienst bedeutet uns
öffentlich gelebte Solidarität.
Wo
Sie Informationen erhalten:
- Sie
finden das gesamte gottesdienstliche Angebot der Evangelischen
Kirche in Essen in beiden großen Tageszeitungen am Freitag im
Regionalteil angezeigt, ebenso in unserer Kirchenzeitung „Der
WEG“ sowie in den Gemeindebriefen und Schaukästen vor Ort.
Herzlich willkommen!
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