
Einst die industrielle Schlagader des Kontinents, ist sie heute auf dem Weg, sich zu einem neuen technologischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum im Herzen Europas zu entwickeln.
150 Jahre Industriegeschichte haben der Metropole ihre heutige Struktur gegeben und sie zu einem Schmelztiegel der Nationen und Kulturen gemacht.
Denker und Macher, Forscher und Entwickler, Visionäre und Kreative - Menschen aus weit über hundert Nationen, die alle zusammen mit ihren vielfältigen Ideen und Fähigkeiten zum dynamischen Erneuerungsprozess der Metropole Ruhr beitragen.
Wie keine andere Region steht die Metropole Ruhr für den strukturellen Wandel. Noch heute ist das schwerindustrielle Erbe überall spürbar und es hat sich eine ganz eigene Industriekultur entwickelt. Wer die besondere Industriekultur des Ruhrgebiets entdecken möchte, ist auf der Route der Industriekultur genau richtig. Vom Walzwerk bis zum Weltkulturerbe, von der denkmalgeschützten Kappeskolonie bis zum Kindermuseum im ehemaligen Getreidespeicher - Dutzende von Sehenswürdigkeiten aus der industriekulturellen Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebiets gehören zu dem insgesamt 400 Kilometer langen touristischen Rundkurs.
Buntestes Beispiel für den strukturellen Wandel ist die Neu- und Umnutzung von alten Stahlproduktionsstätten, Maschinenhallen und Zechengeländen für außergewöhnliche Freizeitangebote:
Der höchste und wohl auch einer der spannendsten Ausstellungsräume der Welt im Gasometer Oberhausen, Ein originalgetreues Besucherbergwerk unter dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum, Die mit 640 Metern längste Indoor-Ski-Piste der Welt im Alpincenter auf einer Bottroper Halde, ein einmaliges Tauchrevier in einem ausgedienten Gasspeicher im Landschaftspark Duisburg-Nord, eine Kletterhalle in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche Helene oder ein aus zwei Überseecontainern hergestellte Werksschwimmbad neben den Öfen der alten Kokerei Zollverein in Essen.
Zahlen, Daten, Fakten
Nach London und Paris ist die Metropole Ruhr der drittgrößte Ballungsraum Europas. 5,3 Millionen Menschen leben in elf kreisfreien Städten und vier Kreisen. Ungefähr 20 Millionen Menschen leben im Radius von zwei Stunden Autofahrzeit.
• 5,3 Mio. Einwohner
• 4.450 qkm Fläche
• ca. 20 Millionen Menschen leben im Radius von 2 Stunden Autofahrzeit
Wirtschaft
Das Ruhrgebiet zählt zu den größten und wirtschaftlich bedeutendsten Zentren Europas. Weltbekannte Unternehmen wie RWE, Ruhrgas, Thyssen-Krupp, RAG, Klöckner, Karstadt, Aldi oder Hochtief sind Markenzeichen der Region. Fast ein Viertel der 50 umsatzstärksten deutschen Firmen hat hier seinen Sitz. Über 68 Prozent der Beschäftigten im Ruhrgebiet arbeiten bereits heute im Dienstleistungssektor.
• 2,1 Mio. Erwerbstätige
• 53.500 Euro Bruttoinlandsprodukt / Einwohner
• Sitz von 10 der 50 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands
• 150.000 steuerpflichtige Unternehmen
Wissenschaft
Die dichteste Hochschullandschaft Europas und der hohe Stellenwert der außeruniversitären wissenschaftlichen Forschung sichern qualifizierten Nachwuchs und Technologietransfer. Kompetenzzentren existieren für Mikrosystemtechnik, Logistik, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft, Neue Werkstoffe und Energie.
• 5 Universitäten und 10 Fachhochschulen mit über 175.000 Studenten
• 3 Max-Planck-Institute
• 4 Fraunhofer-Institute
• 4 Leibniz-Institute
• 35 Technologiezentren
Kultur
Die blühende Kulturlandschaft der Metropole Ruhr genießt weltweite Beachtung. Die großen Festivals, Theater und Opernhäuser, Philharmonien, Musicals und Museen laden Abend für Abend zu Kunst, Konzerten und Kreationen. Die Bandbreite an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Angeboten ist in dieser Dichte und Intensität einmalig auf der Welt.
• über 200 Museen
• 100 Kulturzentren
• 100 Konzerthäuser
• 120 Theater
• 6 Symphonieorchester
• 250 Festivals
• Weit über 3000 Kulturdenkmäler
• 10.000 Betriebe der Kulturwirtschaft mit 60.000 Beschäftigten
Quelle unbekannt
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- digitale Sammlung fotografischer Positionen als regionales Gedächtnis - sammelt Fotografien, die im Laufe von Jahrzehnten als Produkt der seriellen Auseinandersetzung einzelner Fotografinnen und Fotografen mit Themen der Region entstanden sind, ordnet diese Bildserien, bringt sie in eine thematische und chronologische Struktur und macht sie auf einer Internetseite überhaupt erst sichtbar.
Einmal pro Jahr werden die Neubewerbungen durch eine Jury von anerkannten Kunst-, Fotografie- und Regionalfachleuten in das Projekt aufgenommen. Im Laufe der Jahre entsteht so ein fotografisches Gedächtnis der Region, das Mythen einer vergangenen Zeit mit visionären Bildern des Kommenden in Beziehung setzt.
Neben Ökologie sind Soziales, Kultur, Stadt, Wohnen, Sport, wirtschaftlicher Wandel und vor allem die Menschen der Region die Hauptthemen.
Aktuell befinden sich 243 Fotoserien von 156 Fotografen mit mehr als 5.000 Einzelbildern im Projekt.