

Die Sperrung der A 40 ist als Begegnungsfest aller im Ruhrgebiet lebenden Menschen mit ihren Gästen aus aller Welt konzipiert. Hierfür werden durch die RUHR.2010 GmbH entlang der A40 von Duisburg bis Dortmund auf einer der beiden Fahrspuren Tische vergeben. Die andere Fahrspur ist als Lauf-bzw- Radweg geplant.

Es war der Höhepunkt des diesjährigen Kulturhauptstadtjahres. Fast 3 Millionen Menschen liefen am Sonntag über die „Schlagader“ des Ruhrgebietes.
Ob Nachbar, Vorgesetzter oder Pfarrer jeder konnte auf dem Ruhrschnellweg ein vertrautes Gesicht wiedertreffen. Eine ausgelassene Stimmung und die vielen verschiedenen Menschen machten den Besuch auf der Autobahn unvergesslich.
Auch die evangelische Kirche präsentierte sich auf den 60.0000m, Kultur mit Spaß und Freude.220 Tische wurden allein durch das evangelische Kulturbüro organisiert, so dass in Dortmund, Bochum Mühlheim und vor allem in Essen mit 100 Tischen „Kirchenmeilen“ zum verweilen einluden. Denn grade das Gefühl von Gemeinschaft und die gesellschaftliche Toleranz verbinden den christlichen Glauben mit solch einer Großveranstaltung. An den 100 Ständen der Essener Kirchen konnten die Menschen geistliche Inspiration und Kraft für den weiteren Weg durch die Ruhrmetropole tanken. Sie waren in ökumenischer Verbundenheit mit einem gelben Ballon gekennzeichnet, der einen Kirchturm mit Hahn als Zeichen der Kirche zeigte. Die Aktion des Projektes „Engel der Kulturen“ sorgte in Form einer Sand-Intarsie für ein interreligiöses Erlebnis auf der A40.
Zusammenfassend war das zweispurige Spektakel für alle Besucher ein Fest voller Sonne, Musik und angenehmer Atmosphäre und wird nicht zu Letzt wegen seiner Einmaligkeit in die Geschichte der Region eingehen.
Weena Schwamborn
Foto Volker Mendorf
