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Autobahnkirche an der A 40 in Bochum

Foto: Volker Mendorf
Foto: Volker Mendorf
Foto: Florian Kühlem
Foto: Volker Mendorf
Foto: Volker Mendorf
Foto: Manfred Vollmer

www.autobahnkirche-ruhr.de

 

30. Mai 2010

Autobahnkirche Ruhr feierlich eingeweiht

 

Impulse:


Interview mit Autobahnpfarrer Gehrt

Pfarrer Gehrt, wie kam es, dass ihre Gemeinde zur Autobahnkirche Ruhr wurde?

Vor zwei Jahren kam Pfarrer Volke als Geschäftsführer des evangelischen Kulturbüros zu uns in die Gemeinde, erzählte uns von seiner Idee für das Kulturhauptstadtjahr und legte damit den Grundstein für die Autobahnkirche Ruhr.

Seit Mai gibt es die Autobahnkirche Ruhr, Bundestagpräsident Lammert  wünschte der Autobahnkirche viele Besucher. Ist der Wunsch bereits in Erfüllung gegangen?

Ich denke wir hatten einen guten Start. Mittlerweile können wir am Tag von 10 Besuchern sprechen, die neben den „Church Tours“ und den anderen Gruppen hier in die Kirche kommen. Das ist für 3 Monate eine gute Resonanz.

In wie fern hat sich ihr Arbeitsalltag als Pfarrer verändert?

Es gibt viele Veränderungen in meinem Alltag, die ihn jedoch sehr bereichern. Ich kann vielen Menschen etwas über unsere Kirche erklären und den Werdegang der Autobahnkirche schildern. Die vielen Termine die ich auf Grund meines Amtes als „Autobahnpfarrer“ habe, sind mit sehr vielen Begegnungen verbunden, dass macht die Arbeit vielfältig und interessant. Zudem habe ich die Rolle des Pressesprechers und muss für Lokalfernsehen und Hörfunk immer die passenden Worte parat haben.

Beim Autofahren, denken wir alle über unser Leben und unsere Probleme nach, die wir im Alltag so oft verdrängen. Sind die Menschen auf der Fahrt eher bereit, ihre Probleme mit der Kirche zu teilen?

Es ist richtig, dass Menschen beim Autofahren oft über ihr Leben nachdenken. Ich erhoffe mir natürlich, dass sie einen Stopp einlegen wenn sie die Autobahnkirche sehen und mit ihren Problemen zu uns kommen.

Nicht ohne Grund, nennt man die A40 die „Schlagader des Ruhrgebietes“. Macht dieser Aspekt die Autobahnkirche zum idealen Standort?     einer Autobahnkirche

Wir müssen daran denken, dass viele Menschen die an unserer Kirche vorbeifahren, Pendler im Alltagsleben sind. Menschen die oft gar nicht die Zeit finden sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen. Ob die A40 letztlich der ideale Standort für eine Autobahnkirche ist, wird sich erst im Laufe der Jahre herausstellen.

Was wünschen sie sich für die Ruhrmetropole und die Autobahnkirche?

Ich wünsche mir, dass alle Menschen im Ruhrgebiet ein positives Wir-Gefühl entwickeln. Es muss klar werden, dass wir zusammen gehören, mit all unseren Stärken und Schwächen. Nach dem Kulturhauptstadtjahr hoffe ich auf Nachhaltigkeit zu stoßen, denn nur so können sie wachsen.


      
Interview führte: Weena Schwamborn
Foto: Volker Mendorf

 

Ansprechpartner

Pfarrer Karl-Heinz Gehrt

Telefon 0234-57376 mail: gehrt(at)selk.de

Epiphanias-Gemeinde

Dorstener Str. 263, 44809 Bochum

www.autobahnkirche-ruhr.de