Kontakt

Foyer le Pont
86, rue de Gergovie
75014 Paris

Fon: +33 1 45 42 51 21
E-Mail:
le-pontparis@wanadoo.fr

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Aktuell

« Du siehst mich. » (1. Mose 16,13)
Unter diesem Motto findet der deutsche evangelische Kirchentag 2017 vom 24. – 28. Mai in Berlin statt – und das Foyer ist mit dabei!
Wir sind wie letztes Mal am französischen Gemeinschaftsstand beteiligt, auf dem Markt der Möglichkeiten im Bereich „gelebte Ökumene“ (Halle 1.1, Stand D 18).

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Im Rahmen der Pariser Brückentage lädt ASF Frankreich ein zur Studienreise:

„Identitäten im Spannungsfeld: jüdisches Leben im heutigen Frankreich“

Vom 23. 26. November 2017 im Foyer le Pont

Kontakt: brockmeyer@asf-ev.de

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Für Ihre Frühlings- und Sommerplanung: zu folgenden Zeiträumen gibt es noch freie Zimmer im Foyer le Pont für kleinere Gruppen und Individualreisende:

02.-05.06.2017

10.-12.06.2017

25.-27.06.2017

18.-26.07.2017

04.-06.08.2017

25.08. - 03.09.2017

Wir freuen uns auf Sie.

Service
Foyer le Pont Paris

Vom Au-Pair-Wohnheim zum protestantischen Begegnungszentrum

Das rote Backsteinhaus in der 86, rue de Gergovie war immer von christlichem Leben geprägt. Als das Haus um die vorletzte Jahrhundertwende gebaut wurde, beherbergte es zunächst für rund 60 Jahre eine katholische Brüderschaft, die sich gezwungen sah, das Gebäude mangels Nachwuchs verkaufen zu müssen.

Der Käufer war die rheinische Gesellschaft für Innere Mission, die schon länger ein geeignetes Objekt in Paris gesucht hatte. So konnte hier im Oktober 1968 das Foyer le Pont als Mädchenwohnheim seine Arbeit aufnehmen und diente zunächst in Not geratenen Au Pair-Mädchen als Fluchtpunkt. Vom Foyer aus wurde ebenfalls die Arbeit der Au Pair Vermittlung betrieben, so dass die jungen deutschen Frauen zunächst nach Paris ins Foyer kamen und von hier aus in die Familien vermittelt wurden; zunächst tat dies der "Verein der Freundinnen junger Mädchen", der in den 70er Jahren in "Verein für Internationale Jugendarbeit" umbenannt wurde und unter diesem Namen noch heute in der Au Pair Arbeit tätig ist. Die Deutsche Evangelische Kirche in Paris war ebenfalls als Träger von Anfang an dem kirchenpolitischen Projekt beteiligt. Bald war klar, dass die 50 Betten nicht alleine mit den Au Pairs gefüllt werden mussten. Das Haus öffnete sich also für Studentinnen und junge Arbeitnehmerinnen aus Deutschland und dem Ausland, die in Paris in zumeist deutschen Niederlassungen arbeiteten. Die maximale Aufenthaltsdauer betrug zwei Jahre. Das Haus zog mit seinem engagierten Kulturprogramm aber weit mehr junge Frauen an als es Bewohnerinnen gab. Ingrid Heinrich, die erste Leiterin des Foyers, bekam 1979 übrigens für ihre Vermittlungsarbeit im deutsch-französischen Jugendkontext das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung und dem europäischen Zusammenwachsen, sowie der veränderten Wahrnehmung der Kirchen der Fürsorgepflicht gegenüber jungen deutschen Frauen im Ausland, wurde der Verein nach dem französischen Vereinsrecht nach 1901 neu gegründet und ausgerichtet. Der Verein „Association Foyer le Pont“ beruht seitdem auf einer Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, der Eglise Protestante Unie de France (EPUdF) und der Deutschen Evangelischen Kirche (Christuskirche) in Paris. Nach Umbauarbeiten wurde das Foyer dann im Februar 1998 als „Begegnungszentrum der evangelischen Kirchen in Europa“ wieder eröffnet und bietet seitdem christlichen Gruppen Raum zur Begegnung und zum Dialog zwischen den Kirchen. 10 Jahre lang stand Christian Drägert dem Verein als Präsident vor. Im November 2013 wird Markus Schaefer zum neuen Präsidenten des  Foyer le Ponts gewählt

Die jüngste Veränderung hat sich im Foyer le Pont durch den Einzug des Länderbüros der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im August 2006 ergeben.

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