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für den 23.10.2017

Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.

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Service

Die Kirchen in Hünshoven und Teveren sind wochentags von 10.00 bis 16.00 Uhr für Besucher geöffnet Die Kirchen in Hünshoven und in Teveren sind dienstags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet.

Unsere Gemeinde

Kirchen

Die Kirchen in Geilenkirchen-Hünshoven und in Geilenkirchen-Teveren bleiben über die Karnevalstage bis einschließlich Dienstag geschlossen.

Unserer reformierten Kirchengemeinde stehen zwei Kirchen zur Verfügung: die Kirche in Geilenkirchen-Hünshoven und die kleine Kirche in Geilenkirchen-Teveren.

Bleiben wir zunächst in Hünshoven: Der 2. Weltkrieg hatte in der Innenstadt Geilenkirchens völlige Zerstörung hinterlassen. Auch diese Kirche lag in Trümmern. Das ursprüngliche, im Jahre 1866 eingeweihte Gotteshaus wurde lange nach dem 2. Weltkrieg innen vollständig erneuert und erweitert und konnte 1957 wieder in Dienst genommen werden.

Im Jahre 1998 erfolgte die bisher letzte Renovierung des gesamten Kirchenraumes. Die vorhandenen Kirchenbänke wurden durch helle Stühle ersetzt. Unter den neuen Granitboden kam eine Fußbodenheizung. Außerdem wurden die 1957 von einer Tochter des früheren Pfarrers Drobny entworfenen Fenster isoliert. Der gesamte Raum erhielt einen neuen Anstrich und präsentiert sich in einer natürlichen Helligkeit.

Im Jahre 2000 beschloss das Presbyterium, den Abendmahltisch (Altar), die Kanzel, das an der Stirnwand hinter dem Altar angebrachte Kreuz sowie Taufbecken und Osterleuchter, alles sehr einfach und aus Holz, durch den Erkelenzer Künstler Michael Franke neu schaffen zu lassen. Der Künstler verwendete die Materialien Holz und Bronze. Ebenso schuf er ein neues Taufbecken aus massivem Glas, das von bronzenen Füßen getragen wird.

Wenn Sie nun bis zum Altarraum gehen und sich in Richtung der beiden Eingänge umwenden und nach oben zur Besucherempore schauen, werden sie zwei große Bildtafeln sehen. 1897 stiftete die Familie Camphausen , frühere Besitzerin des alten Pfarrhauses nebenan, Kopien zweier Flügel des Genter Altars von Jan van Eyck. Aus der Familie Camphausen stammen übrigens die beiden Brüder Ludolf und Otto. Ludolf war Ministerpräsident der Märzregierung von 1848. Otto, 1896 geadelt, wurde später preußischer Finanzminister.

Die Orgel befand sich früher, wie meistens in den Kirchen üblich, im hinteren Teil, oben auf der Empore. 1956 wurde die neue Orgel von Orgelbaumeister Peter aus Köln-Mülheim in die Front über dem Altarraum eingebaut. Mit ihren 950 Stimmen begleitet sie die Gottesdienste. Und manchmal ertönt sie auch kraftvoll bei Orgelkonzerten.

Herzlich willkommen, verehrter Besucher! Vielleicht haben Sie sich in eine der Bänke gesetzt? Niemand wird Sie stören. Sie können sich in Ruhe umschauen. Ihr Blick geht nach vorne zur Kanzel, die sich an der Stirnwand auf erhöhtem Stand befindet. Sie stammt aus Maastricht und wurde 1750 durch eine Spende möglich.

Ein Blick in die Geschichte unserer Kirche in Teveren: Der Bau dieses Kirchleins geht zurück auf das Jahr 1686. Der Ausgang des Dreißigjährigen Krieges hatte die Anerkennung der evangelischen Konfessionen gebracht. Aber erst der Vertrag von Venlo im Jahre 1672 brachte zwischen den beiden Herrscherhäusern Pfalz-Zweibrücken und Brandenburg, denen unser Gebiet unterstand, eine Einigung über die Rechte der Konfessionen. Das nach diesem Vertrag verbriefte Recht der Gemeinden, Kirchen überall dort zu bauen, wo sie die freie Religionsausübung rechtlich genossen, galt jedoch nicht für den Bereich der Jülicher Lande. Daher musste die Gemeinde Teveren 1686 die Kirche an den Rand des Dorfes setzen. Mit einer Ziegelspende aus den Niederlanden entstand ein bescheidener Bau, gerade so groß, dass alle Gemeindeglieder einen Sitzplatz fanden.

Das Jahr 1686 für den Bau der Kirche gilt als sicher durch die Schrift auf einem Stein, der neben der Tür, an der rechten Seitenwand, die von dort in den Gemeindesaal führt, eingelassen wurde. Seine Inschrift lautet: „Jan Boeckers hat hiervon den ersten Stein gelegt 1686 d. 14 März“.

Als Sie eingetreten waren, ist Ihr Blick vielleicht nach links auf die Kleine Orgel gefallen. Sie stammt aus der Marienberger Orgelbauwerkstatt Heinz Wilbrand und wurde, anlässlich der Dreihundertjahrfeier der Kirche, am 19. März 1986 in Dienstgestellt. Es gab ein erstes Orgelkonzert. Der Berichterstatter schrieb von „erstaunlicher“ Klangfülle, wovon man sich in den Gottesdiensten überzeugen kann.

Die Kirche erhielt unter der Bevölkerung nach alter Überlieferung den Namen Geuse Klomp. Der Name Geuse wird abgeleitet von dem Fuchsschwanz, den Edelleute am Hute trugen: queue. Als niederländische Adelige gegen die Inquisition unter Herzog Alba protestierten, wurden sie als aufgeputzte Bettler, als Gueux bezeichnet. Durch die enge Verbindung der reformierten Kirchen in den Niederlanden und in Jülich wurde der Begriff Geusen auch auf die rheinischen Reformierten übertragen. Er hat sich bis heute so in Teveren gehalten. Nun möchten Sie wissen, was Klomp bedeutet? Ganz einfach: Das sind eigentlich Holzschuhe. Unsere kleine Kirche verglichen mit einem Schuh? Es kann sich nur um einen Spott handeln aus einer Zeit, die weniger tolerant war als die heutige.

In den Jahren 2012/13 erfolgte eine gründliche Gesamtrenovierung der Kirche. Sie ist ein Kleinod unserer Gemeinde, auf das wir stolz sind.

Wenn Sie mehr über unsere Gemeinde wissen wollen, dann freuen wir uns über Ihren Besuch!

Unsere Kirchen sind geöffnet dienstags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr(außer an Feiertagen und in den Ferien).

Verfasser: Jürgen Wagner, 08.01.2014 (Verwendet wurden dabei Daten, die der frühere Pfarrer Hermann Jeude zusammentrug)

Anfahrt zur Evangelischen Kirche Geilenkirchen-Hünshoven

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Anfahrt zur Evangelische Kirche Geilenkirchen-Teveren

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04.09.2017



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