Spirituelle Spaziergänge und ökumenische Erfahrungen
Duisburger City-Pilgerwege am 8. und 29. Mai
Spirituelle Spaziergänge, ökumenische Erfahrungen und Kirchen-Geschichte stehen im Vordergrund der Duisburger City-Pilgerwege im Mai. Stationen der Pilgerwege sind am 8. und am 29. Mai sechs kirchliche Ursprungsorte in der Duisburger Innenstadt zwischen Schwanentor und Stapeltor. Auf dem Weg von der Salvatorkirche zur Karmelkirche, der Marienkirche, St. Joseph, und von der Gedenkkapelle bis zur Liebfrauenkirche reichen die Hausherren der Kirchen kleine leibliche, aber auch geistliche Wegzehrungen. An jeder Station kommt die Geschichte des jeweiligen Gotteshauses ins Spiel. Die Pilgerwege enden mit einer gemeinsamen Mahlzeit in der Liebfrauenkirche am Stadttheater. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Pilgerwege beginnen jeweils um 15.00 Uhr an der Salvatorkirche und dauern etwa drei Stunden. Anmeldungen nimmt Peter Krogull, Pfarrer der Salvatorkirche Duisburg (Tel.: 0203/20824; E-Mail:
peterkrogull@t-online.de) entgegen.
Ein Thema der Duisburger Pilgerwege ist das Jahr 1610, auf das während der Spaziergänge immer wieder Bezug genommen wird. Der Grund: Vor 400 Jahren tagte die 1. Reformierte Generalsynode - nicht zufällig - in Duisburg. Die Stadt an Rhein und Ruhr bot schon im Mittelalter eine gute Verkehrsanbindung und war somit für alle Synoden-Teilnehmer gut zu erreichen. Über Stapel-, Marien-, Kuh- und Schwanentor sind sie damals nach Duisburg gekommen und haben schon aus der Ferne den Turm der Salvatorkirche im Blick gehabt. Die Pilgerwege laden dazu ein, den Wegen und Erfahrungen von 1610 nachzugehen.