

Die Kanzelrede wird in Anlehnung an den Epheserbrief vom Frieden in der Nähe und in der Ferne handeln, von der Notwendigkeit des Aufbaus einer Vertrauensgesellschft in Zeiten des Misstrauens und der globalen Umbrüche. In diesem Zusammenhang wird Eser, der auch Mitglied im Stiftungsrat der in Duisburg beheimateten Kindernothilfe ist, von der Überwindung von Angst, auch Angst vor dem "Fremden" sprechen.
Während dieser Kanzelrede wird eine dritte Kerze auf dem Altar der Salvatorkirche brennen. Sie stammt aus dem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Loveparade-Unglücks. An ihr wurden die Kerzen für die 21 Verstorbenen entzündet. Bis zum Ewigkeitssonntag lässt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Kerze als Zeichen der Erinnerung und der Hoffnung in ihrem Gottesdiensten leuchten.
Die Veranstaltungsreihe „Kanzelreden“ erhielt das Siegel eines Kulturhauptstadtprojektes der RUHR.2010 und nimmt den historischen Impuls der Kirche der Teilhabe und geteilten Verantwortung auf. Bisher sprachen der Duisburger Oberbürgermeister, Dr. Jürgen Schmude, Dr. Fritz Pleitgen und die Duisburger Unternehmerin Gabriela Grillo von der Duisburger Kanzel über Gott und die Welt; zwei weitere Prominente folgen noch:
Terminangaben zu den Kanzelreden sowie nähere Informationen zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ gibt es im Internet unter: http://www.wir-sind-so-frei-de/. Der Eintritt zu allen Kanzelreden ist frei.