

„Hereinspaziert, wenn`s kein Schneider ist“, begrüßten der Leiter des Familienbildungswerkes Duisburg Ulrich Schmitz und Pfarrer Stephan Blank die Gäste. Es kamen gleich zwei Schneider. „Sie alle sind ein Schatz für unsere Kirche“, sagte Superintendent Armin Schneider, „wir möchten ihnen mit diesem Abend zeigen, wie wertvoll sie alle für uns sind.“ Fünfhundert Zusagen seien eine tolle Quote, so Schneider, man habe sich im Haus der Kirche sehr über die große positive Resonanz auf die Einladung gefreut.
Nikolaus Schneider, der Präses der rheinischen Landeskirche hatte nicht viel Zeit mitgebracht, da zuhause seine Geburtstagsgäste auf ihn warteten. Doch er könne Einladungen aus seiner alten Heimat Duisburg nur schwer widerstehen, sagte er. Spontan stimmte das ganze Zelt ein Ständchen für ihn an.

„Ihr hättet auch Happy Birthday, lieber Nikolaus singen können“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende gut gelaunt, als sein Jubelchor sich hörbar in `lieber Schneider` und `lieber Präses` aufteilte „ schließlich sind wir hier unter Brüdern und Schwestern“. Schneider führte aus, dass die Leitung der Kirche aus dem Leben der Gemeinde erwachse. Die Rheinische Landeskirche werde von über zehntausend Menschen geleitet. Die weitaus meisten davon erfüllten ihre Aufgabe ehrenamtlich. Ohne diesen Einsatz sei die Kirche Jesu Christi als Familie Gottes, ohne bezahlte Strukturen, nicht denkbar.
Schmitz und Blank verlosten drei Engelfiguren unter den Gästen, sozusagen der rheinische Kirchennobelpreis. Den Abschluss des Abends für die Ehrenamtlichen bildete eine bunte Vorstellung des Familienzirkus Proscho.