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Die Projektion thematisiert die besondere Bedeutung der Geschichte der Salvatorkirche und der Stadt. Das Schlussbild, so viel darf Dr. Söke Dinkla, die Kuratorin und Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg RUHR.2010, vorab schon verraten, wird ein Bild der Hoffnung sein. Die Vorführungen werden mehrmals am Abend wiederholt; der Eintritt ist frei. Die Lichtprojektion von Xavier de Richemont ist Teil des Kulturhauptstadtprojekts „Ruhrlights: Twilight Zone.“
Xavier de Richemont wurde 1959 in Algerien geboren. Er lebt und arbeitet in Paris und Chartres. Jährlich findet unter seiner szenografischen Regie ein Lichtfestival in Chartres statt, das alle bedeutenden Gebäude der Stadt inszeniert. Wie kaum ein anderer Künstler komponiert er symbolstarke Bilder zu Bild-Ton-Kompositionen, die ohne Sprache auskommen. Mit seinen von Musik begleiteten Lichtmalereien gelingt es ihm, die Geschichte eines Ortes auf neue Weise zu erzählen. Xavier de Richemont präsentierte seine Lichtinstallationen auf internationalen Lichtfestivals u. a. 2008 und 2010 in Mexiko, 2007 in Glasgow, Arles, Eindhoven oder 2005 und 2006 in Montreal.
Die Salvatorkirche ist die alte Stadtkirche in Duisburg und wurde von 1316 bis 1415 gebaut. Sie wurde an Stelle einer älteren Pfalzkirche seit dem 14. Jahrhundert errichtet und stellt eines der bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauwerke am rechten Niederrhein dar.