Wir sind so frei... wie damals, vor 400 Jahren

Ausstellungseroeffnung Radevormwald

Eröffnung am 5.2.2011

Ausstellung zum Thema "1. Reformierte Genealsynode 1610" in der reformierten Kirche Radevormwald - bis zum 26. Februar 2011


„Die 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg 1610 zwischen Machtpolitik und Nächstenliebe“ Unter diesem Motto steht edie Wanderausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, die im Februar in der reformierten Kirche in Redevormwald zu sehen ist. Sie erinnert an das Jahr 1610. Nach dem Ende der Dynastie der Herzogtümer Jülich, Kleve, Berg und der Grafschaft Berg nutzten kluge Köpfe in den Reformierten Gemeinden die Gunst der Stunde und riefen im September 1610 ihre erste Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche ein. Worum ging es ihnen? Auf das Wort Gottes zu hören, aber auch auf die Meinung der Glaubensbrüder - „in Fried, Lieb und Einigkeit“.

Die 36 Teilnehmer legten die Grundsteine für die zukünftige Gestalt des Protestantismus am Niederrhein und weit darüber hinaus. Damals wurde festgelegt: Die Gemeinden werden von Presbyterien geleitet und wählen selbst ihre Pfarrer. Dieses Freiheitsverständnis fand Eingang in die „presbyterial-synodale Grundordnung“ der Evangelischen Kirche im Rheinland, wie sie bis heute Gültigkeit hat.

Allerdings steht gerade die Frage des Pfarr-Wahl-Rechts der Gemeinden zurzeit in Frage. So hat die Erinnerung an die 1. reformierte Generalsynode durchaus aktuelle Brisanz. Den Einführungsvortrag hielt am 5. Februar 2011 der frühere Pfarrer der Gemeinde Wolfgang Motte. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum Samstag, dem 26. Februar, und zwar jeweils samstags nach der Marktandacht von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (Tel. 02195.7040, W. Motte).

Zur Homepage der Kirchengemeinde gehts hier.



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