

Die 36 Teilnehmer legten die Grundsteine für die zukünftige Gestalt des Protestantismus am Niederrhein und weit darüber hinaus. Damals wurde festgelegt: Die Gemeinden werden von Presbyterien geleitet und wählen selbst ihre Pfarrer. Dieses Freiheitsverständnis fand Eingang in die „presbyterial-synodale Grundordnung“ der Evangelischen Kirche im Rheinland, wie sie bis heute Gültigkeit hat.
Allerdings steht gerade die Frage des Pfarr-Wahl-Rechts der Gemeinden zurzeit in Frage. So hat die Erinnerung an die 1. reformierte Generalsynode durchaus aktuelle Brisanz. Den Einführungsvortrag hielt am 5. Februar 2011 der frühere Pfarrer der Gemeinde Wolfgang Motte. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum Samstag, dem 26. Februar, und zwar jeweils samstags nach der Marktandacht von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (Tel. 02195.7040, W. Motte).
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