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Worüber wir gerade nachdenken …

glaubensreich

Im glaubensreich-Prozess fragen wir nach der Zukunft der Kirche in geistlicher Hinsicht (Kommunikation des Glaubens). Ausgehend von der Vergegenwärtigung der eigenen Berufung im Licht der Gegenwart Gottes sollen Herausforderungen wahrgenommen und Ideen generiert werden, die dann in Projekten konkretisiert und schließlich in der gesellschaftlich-kirchlichen Landschaft implementiert werden. Glaubensreich bietet für diesen Prozess eine organisierte Plattform, die den Teilnehmern die Freiheit gibt, ihre Berufung und ihre Ideen zu entfalten.

Credo - ich glaube. Mein Glauben gehört mir. Ich verantworte meinen Glauben.

In den letzten drei Jahrzehnten hat ein großer Prozess der religiösen Emanzipation stattgefunden. Das „Ich“ ist zum Subjekt seines Glaubens geworden. Der Glaube gehört nicht mehr den Kirchen. „Credo – ich glaube“, so heißt es jetzt. Und die Betonung liegt auf dem „ich“. Subjektwendung und Individualisierung, Pluralisierung und Demokratisierung des religiösen Lebens verändern den sozialen Status der Kirchen in Deutschland von grundauf.

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Über uns

Das Evangelium gehört zu den Menschen. Dafür ist die Kirche da. Ihre Mission ist unser Auftrag. Wir tun das, indem wir Gemeinden, kirchliche Orte und Projekte fördern, Glauben heute lebendig zu kommunizieren, so dass er für Menschen zugänglich wird.

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Kalender

Jahrestagung Besuchsdienst "Mit den Augen der Kinder..."
Essen: Immanuelkirche Essen-Schonnebeck
"Solus Christus" - in einer religiös pluralen Gesellschaft
Herbsttagung für Theologinnen und Theologen

Bad Münster am Stein: Ev. Tagungsstätte Ebernburg
Stufen des Lebens KursleiterInnen-Tagung : "Wenn der Wind darüber weht - Texte aus dem 2. und 5. Buch Mose"
Neunkirchen-Seelscheid: Ev. Kirchengemeinde Seelscheid

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Losung für den 25.09.2017

Sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade. Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude. Psalm 30,6

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2,8

Service
Projekte

Diakonische Profilierung

Das Licht und die Liebe, die wir von Gott empfangen, sollen wir den Men¬schen weiter geben, denen wir begegnen. Das ist unsere Mission als Kirche Jesu Christi.
So gehören Kontemplation und Engagement, Heil und Heilung, Rechtfertigung und der Einsatz für gerechte Lebensformen, Schalom und Friedensdienst „ungetrennt und unvermischt“ in der Sendung des „Christusdienstes“ zusammen. Wie können wir die heilende Kraft des Glaubens leben und erleben? Wie können wir uns zu dem einfachen und mühsamen Dienst gegenüber dem Nächsten ermutigen? Wie kann an unserem diakonischen Dienst in Gemeinden und diakonischen Einrichtungen erkennbar werden, in wessen Namen er geschieht?

Talk-Box special - Wir sind Diakonie

Spielerisch ins Gespräch kommen - mit der Talk-Box special "Wir sind Diakonie"

Die Talk-Box „Wir sind Diakonie“ lädt zur Auseinandersetzung ein. Ob man in kleiner Runde oder mit dem gesamten Team spielt – die 120 Gesprächsimpulse lassen jeden zu Wort kommen, sorgen für überraschende Einblicke, versetzen auch vertraute Kolleginnen und Kollegen in Staunen und schaffen ein neues Verständnis füreinander.

Diakonie ist kein Arbeitgeber wie jeder andere. Oder etwa doch? Da fängt es schon an... Es gibt so vieles, über das man einmal reden sollte: Woran erkennt man, dass wir zur Diakonie gehören? Was wünschen wir uns? Welche Ideen möchten wir entwickeln?

Die 120 Gesprächsimpulse lassen jeden zu Wort kommen, sorgen für überraschende Einblicke und schaffen ein neues Verständnis füreinander.

Kategorien

  • Hier bin ich
  • Das sind wir - Diakonie
  • Stimmt oder stimmt nicht?
  • Job & Berufung
  • Einfach mal drauflos gesponnen
  • Um Himmels willen
  • Frust & Freude
  • Unser Team

Talk-Box special - Wir sind Diakonie
120 Fragekarten für alle, die mitmachen
Metalldose, 15,8 x 11,1 x 2,6 cm, mit einer
Anleitung für verschiedene Speivarianten,
gestaltet von Almut Schweitzer-Herbold
€ 14,00 (D) / € 15,30 (A) / sFr 26,50
ISBN 978-3-7615-6313-7

In Zusammenarbeit mit dem gmd und der Diakonie

Dehnübungen - Geistliche Leitung in der Diakonie

In einem gemeinsamen Arbeitsprojekt haben gmd und Diakonie RWL „Dehnübungen“ für den Spagat zwischen geistlicher Identität und wirtschaftlichen Erfordernissen in der Leitung diakonischer Einrichtungen angestellt.

Theologen und Einrichtungsleitende in der Diakonie haben gefragt:

Wie kann an unserem diakonischen Dienst erkennbar werden, in wessen Namen er geschieht? Eine Frage, die sich in besonderer Weise an die Leitungsverantwortlichen in der Diakonie richtet. Wie kriegen sie den Spagat zwischen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und dem Ideal einer christlich-diakonischen Dienstgemeinschaft hin? Folgen diakonische Betriebe ausschließlich den Ansprüchen ihres „geistlichen Auftrages“, können sie wirtschaftlich nicht überleben. Geben sie aber ihre geistliche Identität preis, verlieren sie ihr Besonderes.

Als Autoren konnten vor allem theologische Vorstände aus dem gesamten Verbandsgebiet der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe gewonnen werden. Auch die wissenschaftliche Theologie ist vertreten mit Beate Hofmann und Eberhard Hauschildt. Dieter Beese, Professor und Landeskirchenrat in Bielefeld, steuert einen kritischen Essay bei und Peter Burkowski, Leiter der Führungsakademie für Kirche und Diakonie in Berlin, nennt Impulse für eine Landkarte geistlicher Leitung diakonischer Einrichtungen. Wie Beese und Burkowski kann auch das westfälische Vorstandsmitglied er Diakonie RWL, „Landespfarrer“ Christian Heine-Göttelmann auf diakonische Führungsaufgaben zurückgreifen, die sich mit dem Superintendentenamt in den letzten Jahren immer stärker herausgebildet haben. Auf die kritischen Einstiege der hier Genannten folgt ein Beitrag von Jörg Hohlweger über „Geistliche Leitung als Entwicklung einer diakonischen Organisation“. Aspekte werteorientierten Managements reflektieren Martin Büscher und Hans Höroldt, diakonische Organisationskultur nehmen Matthias Dargel, Rainer Fischer und Beate Hofmann unter die Lupe und schließlich beleuchten Christoph Nötzel, Klaus Riesenbeck, Hans-Wilhelm Fricke-Hein und Barbara Montag unterschiedliche Facetten von Führungskultur.

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04.08.2016



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