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Worüber wir gerade nachdenken …

glaubensreich

Im glaubensreich-Prozess fragen wir nach der Zukunft der Kirche in geistlicher Hinsicht (Kommunikation des Glaubens). Ausgehend von der Vergegenwärtigung der eigenen Berufung im Licht der Gegenwart Gottes sollen Herausforderungen wahrgenommen und Ideen generiert werden, die dann in Projekten konkretisiert und schließlich in der gesellschaftlich-kirchlichen Landschaft implementiert werden. Glaubensreich bietet für diesen Prozess eine organisierte Plattform, die den Teilnehmern die Freiheit gibt, ihre Berufung und ihre Ideen zu entfalten.

Credo - ich glaube. Mein Glauben gehört mir. Ich verantworte meinen Glauben.

In den letzten drei Jahrzehnten hat ein großer Prozess der religiösen Emanzipation stattgefunden. Das „Ich“ ist zum Subjekt seines Glaubens geworden. Der Glaube gehört nicht mehr den Kirchen. „Credo – ich glaube“, so heißt es jetzt. Und die Betonung liegt auf dem „ich“. Subjektwendung und Individualisierung, Pluralisierung und Demokratisierung des religiösen Lebens verändern den sozialen Status der Kirchen in Deutschland von grundauf.

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Über uns

Das Evangelium gehört zu den Menschen. Dafür ist die Kirche da. Ihre Mission ist unser Auftrag. Wir tun das, indem wir Gemeinden, kirchliche Orte und Projekte fördern, Glauben heute lebendig zu kommunizieren, so dass er für Menschen zugänglich wird.

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Kalender

Besuchsdienst-Gesamttagung Christiane Wetzke, gmd
Wuppertal: Evangelisches Tagungszentrum Wuppertal
Stufen des Lebens KursleiterInnen-Tagung : "Wenn der Wind darüber weht - Texte aus dem 2. und 5. Buch Mose"
Neunkirchen-Seelscheid: Ev. Kirchengemeinde Seelscheid

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Losung für den 25.04.2017

Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Psalm 84,11

Jesus spricht: 

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Johannes 10,9

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Radwegekirchen

Radwegekirchen - Absteigen und rasten

Der Radtourisms spielt innerhalb des Tourismus zunehmend eine wichtige Rolle und wird in Zukunft weiter an Bedeutung zunehmen. Aktuelle Daten zu diesem Trend bietet etwa die jährliche Radreise-Analyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC.

Dass immer mehr Menschen einen Ausflug oder einen ganzen Urlaub mit dem Rad gestalten, hängt mit verschiedenen Gründen zusammen: mit der Wiederentdeckung des Nahtourismus, dem Klimawandel und einem Trend zum naturnahen, sportlichem bzw. gesundheitsbetonten Reisen etc.

Radtourismus ist so zu einem wirtschaftlich wie kulturell wichtigem Faktor geworden. Ein Beleg dafür ist der starke Ausbau von Infrastruktur, historisch wie neu entwickelten Fahrradwegen sowie Reiseangeboten - vor allem in ländlichen Regionen.

Radwegekirchen – eintreten und inne halten

Auch im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland ist dieser Trend deutlich spürbar. So finden sich viele Radwanderwege entlang des Rheins, der Ruhr und der Mosel, aber auch am Niederrhein oder entlang stillgelegter Bahntrassen im Bergischen Land. Nicht selten führen diese und andere Radwanderwege an unseren Kirchen vorbei, von denen manche auch wochentags geöffnet sind.

In den neuen Bundesländern entstand so die Idee, die Kirchen entlang dieser Routen als Radwegekirchen zu nutzen und auch für Radfahrtouristen zu öffnen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat diese Idee aufgegriffen und ein deutschlandweites "Netzwerk Radwegekirchen" ins Leben gerufen, das ab 2015 auch im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland aufgebaut werden soll.

Radwegekirchen - ein spirituelles Angebot

Dabei spielen Kirchen - wie zahlreiche Gespräche und Einträge in ausliegenden Gästebüchern der Kirchen zeigen - für Radtouristen in vielfältiger Weise eine Rolle:

  • Menschen sind im Urlaub insgesamt besonders offen für geistliche Impulse. Reisen und Religion sind - wie der parallele Trend zum Pilgern bestätigt - von alters her vertraute Geschwister.
  • Durch die entschleunigte, naturnahe Fortbewegung wird eine andere innere Haltung vermittelt. Radreisende sind sensibilisiert für die Wahrnehmung besonderer Orte und Räume.
  • Kirchen werden gerne und vermehrt als "geistliche Raststätten für die Seele" angenommen und aufgesucht.
  • Es gibt im Kontext der aktuellen Popularität des "Pilgerns" auch ein von Radfahrern artikuliertes Bedürfnis nach Radwegen mit vernetzten geistlichen Stationen.

Das Signet "Radwegekirchen"

Signet Radwegekirchen Signet Radwegekirchen

Zur Kennzeichnung und vor allem zur Orientierung für Radfahrer und Radtouristen wurde ein spezielles Signet entwickelt, das die "Radwegekirchen" bundesweit kenntlich und sichtbar macht.

 

 

 

 

 

 

Um das Signet "Radwegekirchen" verliehen zu bekommen, sind folgende Kriterien zu erfüllen:

  • Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Radweg.
  • Die Kirche ist in der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag (31.10.) frei zugänglich.
  • Die Kirche ist an fünf Tagen pro Woche für mind. je 4 Stunden täglich geöffnet.

Hinweis: Das Signet "Radwegekirchen" kann nur in Kombination mit dem Signet "Verlässlich geöffnete Kirche" verliehen werden.

Verleihung des Signets und Beratung

Das Signet "Radwegekirchen" in der Kombination mit dem Signet "Verlässlich geöffnete Kirchen" kann beim Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste (gmd) angefordert werden.

Kirchengemeinden, die sich am Netzwerk "Radwegekirchen" beteiligen wollen, deren Kirche aber noch nicht wochentags geöffnet ist bzw. die eine Beratung zur Mitarbeitendengewinnung, zur Raumgestaltung oder Kooperationen mit dem örtlichen Tourismus etc. wünschen, können sich an Martin Kaminski wenden.

 

Weitere Infos zu Radwege und Radwegekirchen finden Sie auf www.radwegekirchen.de

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30.06.2016



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