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GBOE

Die GBOE ist der Zusammenschluss der Einrichtungen für Gemeinde- beratung/Organisationsentwicklung im Bereich der EKD und trägt den Namen „GBOE - Gesellschaft der Einrichtungen für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung im Bereich der EKD".

Die GBOE ist als nicht rechtsfähiger Verein organisiert.

Die GBOE fördert Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung im Bereich der EKD durch:

  • Umsetzung, Weiterentwicklung und Controlling der „Standards für die Gemeindeberatung / Organisationsentwicklung“
  • Gegenseitige Beratung und Unterstützung
  • Erfahrungsaustausch
  • Kontakt zu EKD und zu den Landeskirchen
  • Kontakt zu Einrichtungen für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung von Kirchen, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehören
  • Kontakt zu nichtkirchlichen Organisationsberatungseinrichtungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Förderung von Fortbildung und Fachtagungen.(z.B. DACH-Tagungen).

Die landeskirchlichen Einrichtungen für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung entsenden jeweils bis zu zwei Delegierte in die Konferenz. Voraussetzung für eine stimmberechtigte Mitarbeit in der GBOE ist die Anerkennung der „Standards für die Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung“ durch die jeweilige Einrichtung. Die Delegierten sind in der entsendenden Einrichtung als Beraterinnen und Berater tätig.

Die Organe der Konferenz sind
- die Delegiertenversammlung und
- der Vorstand.

Die Delegiertenversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie ist das oberste Leitungs- und Entscheidungsorgan der Konferenz.

Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

- Vorsitzende bzw. Vorsitzender
- stellvertretende Vorsitzende bzw. stellvertretender Vorsitzender
- Kassenwärtin bzw. Kassenwart
- bis zu zwei Beisitzerinnen

Die Aufgaben des Vorstandes:

  • Vertretung der GBOE nach innen und außen
  • Geschäftsführung
  • Kassenführung
  • Einberufung der Delegiertenversammlungen
  • Verantwortung für die Durchführung der Aufgaben gemäß der Satzung und den Beschlüssen der Delegiertenversammlung
  • Pflege und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards und ihre Überprüfung und Umsetzung.

Kirche in der Region

München, 15.05.2010 (Dieter Pohl)

„Pastoraler Raum – Kirche im Raum“ so war das Podium angekündigt, zu dem sich beim Ökumenischen Kirchentag in München etwa 500 Kirchentagsbesucher und -besucherinnen einfanden. Zwei Vorsitzende von Gemeindeleitungen, zwei Mitglieder von Kirchenleitungen, zwei praktische Theologen und zwei GB/OE-Beraterinnen – jeweils ökumenisch und gemischtgeschlechtlich besetzt - versuchten neue Perspektiven über das Kirchturmdenken hinaus aufzuzeigen. Das Besondere an diesem Podium war, dass alle acht Diskutanten ins Publikum gingen, um dort ihre Eingangsthesen zur Debatte zu stellen. Mit den Anregungen aus dem Publikum vertieften sie dann ihr Gespräch. Bis zum Schluss herrschte atemlose Stille und Aufmerksamkeit.

Beraten mit Geist

Neudietendorf, 8.-11. Februar 2010

Mit dem Thema: „Beraten mit Geist – geistlich beraten (Chancen, Risiken und Nebenwirkungen)“ haben sich rund 85 Beraterinnen und Berater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (sowie den Niederlanden) vom 8. – 11. Februar in Neudietendorf (Nähe Erfurt) im Rahmen der DACH-Tagung auseinandergesetzt – und eine spannende und interessante Tagung erlebt. Fazit am Ende: Das Kundensystem Gemeinde ist eine spirituelle Organisation. Gemeindeberatung integriert Spiritualität in ihr Beratungsangebot. Es geht nicht mehr um ein „Ob“ (wie vor Jahren noch) sondern um ein“ Wie“, d.h. wie die Gb mit der Ressource Spiritualität umgeht. Ins Zentrum der Debatte traf der von Dieter Pohl und Horst Leske vorbereitete Workshop: „Biblische Interventionen in kirchlichen OE Prozessen“. Dabei wurde von manchen Beratenden die Gefahr betont, dass Bibeltexte dabei instrumentalisiert oder manipulativ eingesetzt werden. Andere wiederum betonten, dass die Nutzung von biblischen Bildern und Texten als Intervention eine aus unterschiedlichen Gründen zu wenig genutzte Ressource in der Gemeindeberatung ist.

Bettina Gummel

Gründungsprotokoll

Am 13. Februar 2008 wurde in Wuppertal auf der DACH-Tagung die Gründung einer "Gesellschaft für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der Evangelischen Kirche in Deutschland" (GBOE) beschlossen, als Nachfolgerin der bisherigen  „Konferenz der Einrichtungen für Gemeindeberatung/ Organisationsentwicklung im Bereich der EKD“ (KoGO).

Die Dokumentation zur Gründung der GBOE folgt in Kürze. Das Gründungsprotokoll der KoGO finden Sie hier

Satzung

Die Gesellschaft für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der EKD hat sich am 13. Februar 2008 die folgende Satzung gegeben:

GBOE_Satzung.pdf

EKD-Standards

Im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland verfügen die meisten Gliedkirchen über Einrichtungen für Gemeindeberatung/ Organisationsentwicklung, die in Status und Organisationsform unterschiedlich sind.

Als kirchliche Einrichtungen sind sie den jeweiligen biblischen, bekenntnismäßigen und theologischen Traditionen sowie den jeweiligen kirchenrechtlichen Vorgaben verpflichtet.

Ihre Kernleistung besteht darin, die sie beauftragende Kirche und ihre Gliederungen bei Klärungs-, Entwicklungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen.

Gemeindeberatung/ Organisationsentwicklung ist Unterstützung kirchlicher Organisationsentwicklungs- prozesse durch Beratung.

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Ansprechpartnerin
Claudia Zimmer
0211 3610 245
e-Mail