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GO   Themen

GO-Beratung nun auch in diakonischen Einrichtungen

Die GO macht einen großen Schritt ins Weite:  Zum Abschluß der dreijährigen Aufbauausbildung wird dieser Umstand doppelt beleuchtet.
Christian Carls (Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe) würdigt die Leistung der GO insgesamt,  Andreas Müller nimmt als GO-Berater auch die Binnensicht der Gemeindeberatung auf. Und schließlich kann man hier im Youtube-Video Dieter Pohl, Andreas Müller und Bettina Gummel sehen.  

Coaching - überrascht werden von sich selber

"Es könnte eben auch ganz anders sein als bisher gedacht und getan" - Ingrid Schneider beschreibt in den Eckpunkten 48 (März 2010) die Grundzüge des Coaching.  Sie selbst vertritt dieses Gebiet innerhalb der GO mit fünf weiteren speziell qualifizierten Beraterinnen und Beratern. 570k pdf

Missionarisch Volkskirche sein

als Leitvorstellung der Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung.

Dieter Pohl: Perspektiven entwickeln

Zukunft und Zukünfte

Wer verantwortlich entscheiden, planen und handeln will, wird die Entwicklungen und Trends der nächsten Zukunft erforschen. Dies gilt auch für die Kirche. Wer hier auftrags- und situationsgerecht entscheiden, planen und handeln will, wird die Entwicklungen und Trends der nächsten Zeit, die den kirchlichen Auftrag berühren, erforschen und bei seinen Entscheidungen berücksichtigen.

1943 prägte der Politologe Ossip K. Flechtheim den Begriff Futurologie und umschrieb ihn so: „Futurologie ist nicht dazu ausgerüstet, die Geschichte der nächsten Jahrzehnte in allen Teilaspekten zu antizipieren …. Sie muss sich damit zufrieden geben, grundlegende Trends und allgemeine Grundrisse zu prognostizieren und sich dabei auf die Vorausschau von mehr als einer Möglichkeit zu beschränken.“

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GO-Arbeitsblatt Entwicklung von Szenarien

GO-Arbeitsblatt Szenario-Trichter

Martin Wolff: Sparen und Investieren

Sparen und Investieren im Sinne von Profilbildung

Viele Jahre waren „Sparen“ und „Investieren“ Begriffe, die in einer Kirchengemeinde wenig gebraucht wurden. Gewiss, jeder wusste etwas von der „sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung“, aber das war ja allgemein üblich. Seit einigen Jahren reicht dieser eher moralische Appell angesichts steigender Kosten, vor allem in Gestalt von Löhnen und Gehältern, nicht mehr zur Gestaltung eines Haushaltsplans.

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Nachhaltige Beratung

Der Aufbaukurs 2011 beschäftigte sich damit, wie denn Beratungen nachhaltig gestaltet werden. Als Trainerin begleitete uns Frau Loes Broekmate. Das Interview aus den ECKPUNKTEN ist vielleicht auch aufschlussreich für die, die nicht am Kurs teilnahmen. Interview (doc)

Der GO-Q(ualitäts)-Check

Zur Entstehung

Ende 2007 wurde der Perspektivprozess der GO abgeschlossen (siehe ECKPUNKTE Nr. 41). Zur Weiterentwicklung der Arbeit bei der GO wurden 5 Projekte vorgeschlagen. Eines davon hieß „Qualitätsentwicklung für kirchliche Angebote und Arbeitsfelder“. Beim Nachdenken über diesen Auftrag kamen wir sehr schnell zu der trivialen Erkenntnis: Alle GO-Beratungsangebote zielen auf Qualitätsverbesserung ab. Was fehlt, ist ein zuverlässiges Analyseinstrument. Eine Arbeitsgruppe hat sich dann mit dessen Entwicklung beschäftigt und der GO-Q-Check wurde geboren (GO-AM 15273)

Was er nicht ist und was er ist:

Er ist kein Instrument zur Einführung von in der Wirtschaft üblichen Qualitätsmanagementsystemen. Wie oben schon gesagt ist er ein Analyseinstrument zur Entdeckung von Verbesserungspotentialen in Organisationseinheiten (Gemeinden, Kirchenkreise, Einrichtungen…/GO-AM 15274). Hierzu gehören neben der Analyse die Priorisierung von Verbesserungsmaßnahmen und die Vereinbarung über die weitere Vorgehensweise. Die dann folgenden projekthaften Arbeitsschritte waren schon immer übliche GO-Beratungsinhalte (GO-AM 15285)

Spannungsfeld des GO-Q-Checks:

Der GO-Q-Check bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Auftragsbestimmung und Bedürfnisorientierung (GO-AM 15271). Die Auftragsbestimmung ist das Themenfeld unter der Rubrik „Verantwortung der Leitung“, die Bedürfnisorientierung ist Thema bei der Rubrik „Kunde/Anforderungen“.

Qualität in der Kirche:

Die Qualität von kirchlichen Angeboten kann man grundsätzlich aus 3 Perspektiven betrachten: Inhaltliche Substanz, Vermittlungsfähigkeit und Relevanz für die Menschen (GO-AM 15272, 15275, 15276, 15280, 15291, 15292).Zu der häufig gestellten Frage: „Wie kann man Qualität bei kirchlichen Angeboten messen?“ haben wir eine kleine Beispielsammlung (GO-AM 15279) zusammengestellt. Besonders für die hier aufgeführten Arbeitsblätter sind wir an Ihren Hinweisen, Ergänzungen, kritischen Bemerkungen sehr interessiert.

Vorgehensweise:

Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Durchführung des GO-Q-Checks ist im GO-AM 15277 beschrieben. Das Schema des Checks wird dafür auf Pinwand-Papier übertragen sodass es für alle Beteiligten gut sichtbar ist. Ein/e Berater/in interviewt das Klientensystem (GO-AM 15278), der/die andere Berater/in notiert die Antworten auf Moderationskarten. Dabei werden rechteckige Karten für die Identifikation von Stärken und ovale Karten für die Identifikation von Verbesserungspotentialen verwandt und diese in die entsprechende Rubrik geheftet. Man beginnt mit dem Pfad Kunde – Produktrealisierung – Produkt – Kunde und fährt dann fort bei Verantwortung der Leitung – Ressourcen – Produktrealisierung – Messung. Nachdem alle Rubriken diskutiert sind, werden die Karten nach der Wichtigkeit des Handlungsbedarfs priorisiert. Dies kann über Punktevergabe, Einordnung in eine Vier-Felder-Matrix (GO-AM 15281) oder einem sonstigen Priorisierungsverfahren geschehen. Zum Schluss wird das weitere Vorgehen verabredet.

Wenn tieferes Interesse an der praktischen Handhabung des GO-Q-Checks besteht, stehen wir gerne für Demonstrationen, zum Beispiel in Regionalgruppen, zur Verfügung. Es sei auch hier schon auf einen erneuten Fachtag am 10. März 2010 verwiesen.

Karl-Heinz Knöß

Lernende Organisation

Nicht nur Einzelpersonen sondern auch soziale Systeme können lernen. Dies wird in mehreren Fachbüchern behauptet, die in den letzten Jahren erschienen sind. Sie sprechen von der "lernenden Organisation". Wie lernt eine Organisation zu lernen?

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Milieus und Kirche

14 GO-Berater und Beraterinnen trafen sich vom 24. bis 26. Januar 2007 im Pastoralkolleg Wuppertal, um sich von Dr. Wolfgang Vögele in die Milieuforschung und deren Ergebnisse einführen zu lassen. Die Erkenntnisse wurden für die Beratungsarbeit fruchtbar gemacht.

Die Theologischen Thesen zur Frage Milieu und Kirche von Dr. Vögele werden zur Vertiefung zur Verfügung gestellt.

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Aufstellungsarbeit

Ingrid Schneider, Gemeindeberaterin, beschreibt unter dem Titel Der Standpunkt macht den Unterschied den Wandel in der Aufstellungsarbeit und was in einer Organisationsaufstellung passiert.

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Personalentwicklung

6 Thesen zu den herausforderungen kirchlicher Personalentwicklung wurden vorgetragen im Aufbaukurs "Personalentwicklung - Welche Beiträge kann die Gemeindeberatung / Organisationsentwicklung leisten?", der vom 18. bis 20. Januar 2006 im Pastoralkolleg Wuppertal stattfand und von Dr. Valentin Dessoy als Trainer begleitet wurde.

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Mitarbeitendengespräche

In vielen Landeskirchen werden regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitenden eingeführt oder sind in der Planung. Die Bezeichnung wechselt von Landeskirche zu Landeskirche - Sie heißen Personalentwicklungsgespräche, Jahresdienstgespräche oder Mitarbeitendengespräche.

Claudia Zimmer, Sozialwissenschaftlerin und stv. Leiterin der GO-Dienststelle, hat dazu einige Überlegungen entwickelt.

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Losung für den 08.02.2012 (öffnet neues Fenster)