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Losung

für den 23.02.2012

Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.

Jesaja 54,4

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Kursformen

Die Kurse

Meditationsraum LupeMeditationsraum

Alle unsere Kurse wollen Menschen auf ihrem persönlichen geistlichen Weg begleiten und ermutigen. Darum gehören immer die Morgen- und Abendgebete, die auch für Einzelgäste offen stehen, Möglichkeit zu seelsorgerlichen Gesprächen und in der Regel ein Gottesdienst mit Mahlfeier dazu.

Um die ganzheitliche Wahrnehmung zu erleichtern, sind Bestandteil der Kurse sowohl die Beschäftigung mit dem Körper (zum Beispiel durch eutonische Leibspürübungen, Entspannungsübungen oder meditativen Tanz) als auch kreatives Gestalten in unterschiedlichen Formen. Etwa 30 Minuten meditative Arbeit am Tag gehört zu allen Kursen.

Wochenenden und Wochenkurse

Einkehrkurse

Einkehrkurse sind thematisch orientiert. Impulse, Gruppengespräche und Zeiten des Schweigens wechseln sich ab.

Stille Tage

Stille Tage haben den einzelnen Menschen im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschäftigung mit sich selbst und dem eigenen geistlichen Weg. Darum finden Stille Tage in durchgehendem Schweigen statt. Seelsorgerliche Einzelgespräche sind Bestandteil. Kurze Impulse und Anleitungen zur kreativen Auseinandersetzung werden in der Gruppe gegeben. Darüber kann ein Gruppengespräch stattfinden.

Exerzitien 

Exerzitien möchten den geistlichen Weg des Einzelnen zu Gott unterstützen. Durchgängig eingehaltenes Schweigen fördert den Blick nach innen, dorthin, wo wir mit dem Grundziel unseres Lebens in Berührung kommen.

Impulsvorträge, Meditation und Gebet helfen auf dem Weg der Vertiefung.

Das Begleitgespräch eröffnet Möglichkeiten, die Lebenswirklichkeit anzuschauen und den nächsten Schritt für den eigenen kontemplativen Weg zu finden.
In der Stille vor Gott kann ein Raum entstehen, der eine liebende Aufmerksamkeit für Gottes Gegenwart schenkt.

Meditation / Kontemplation

Wir unterscheiden zwischen gegenstandsbezogener und gegenstandsfreier Meditation.

Bei der gegenstandsbezogenen Meditation richten wir unsere Aufmerksamkeit zum Beipspiel auf ein Bild, einen Naturgegenstand, ein Symbol oder ein Schriftwort und bewegen es in unserem Herzen. Hinzukommen kann auch kreatives Gestalten.

Bei der gegenstandsfreien Meditation, auch Schweigemeditation oder Kontemplation genannt, üben wir uns, alles in uns schweigen zu lassen und Gott gegenwärtig zu sein, der immer schon gegenwärtig ist.

In der Tradition des "Herzensgebetes" wird ein Gebetswort und entsprechend in der Tradition der "Wolke des Nichtwissens" ein kurzes Wort immerwährend wiederholt, oder die Aufmerksamkeit wird auf den Atem gerichtet.

Meditation geschieht in einer wachen, offenen Haltung, zum Beispiel auf einem Meditationsbänkchen, einem Sitzkissen oder einem Hocker in aufrechter Körperhaltung. Bei den intensiveren Kursen sitzen wir 20 bis 30 Minuten, im Laufe eines Tage sechs bis zwölf mal, öfter unterbrochen durch ein meditatives Gehen, eine Gebärde oder durch Stehen. Die Kurse finden durchgängig im Schweigen statt; sie werden begleitet von Vorträgen und Einzelgesprächen.

Meditation ist fortwährende Übung, die in den Alltag hineinwirkt. Sie ist ein Erfahrungsweg, bei dem der Mensch Gott neu begegnet, ebenso wie sich selbst und den Menschen.

Einzeltage

Als "Schnuppertage" oder einzelne Tage für eine kurze Auszeit bieten wir an unterschiedlichen Wochentagen Wüstentage und Sonntage der Stille und Besinnung an. Hier geht es darum, mitten im Alltag zu unterbrechen, zu sich zu kommen und sich für die liebevolle Zuwendung Gottes bereit zu halten. Schweigen üben, Bedrängendes ablegen, Möglichkeit zu Einzelgesprächen und die gemeinsame Feier der Gegenwart Gottes unterstützen die Erfahrung.

Das Programm beginnt jeweils um 10:00 Uhr und endet gegen 17:30 Uhr. Die Wüstentage mit Übernachtung ermöglichen die Anreise am Abend zuvor und stimmen dann mit dem gemeinsamen Abendbrot und Abendgebet auf den Wüstentag ein. Weiteres Programm findet am Vorabend nicht statt.

An den spirituellen Übungstagen steht das gemeinsame Entdecken und Ausprobieren im Vordergrund. Es geht nicht um theoretische Wissensvermittlung, sondern um das Einüben neuer oder ungewohnter Erfahrungswege.



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